Präkognition und Träume

Von: , Frage gestellt am Mi, 3. Mai 2000

Hallo!

Habt ihr Erfahrungen in der Präkognition (Vorraussehehn oder spüren von Erreignissen) und hellseherische Träume?

Würde gerne wissen wie und wann diese Phänomene auftraten?

Ciao
Catmad

21 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Präkognition und Träume

    Hallo!

    Habt ihr Erfahrungen in der Präkognition
    (Vorraussehehn oder spüren von
    Erreignissen) und hellseherische Träume?

    Würde gerne wissen wie und wann diese
    Phänomene auftraten?
    #Hi Catmad,

    auf diesem Gebiet habe ich selbst Erfahrungen, aber ich vermute, dass das Voraussehen von Ereignissen darauf beruht, dass das Gehirn im Schlaf relativ ungestört von äusseren Reizen arbeiten kann und zu Schlussfolgerungen gelangt, die im Wachzustand durch Ablenkung und andere Reize nicht erreicht werden. Übernatürlich ist das alles nicht.

    Gruß, Helmut

    • Antwort von nach 9 Tagen hilfreich
      Re^2: Präkognition und Träume

      Hallo Catmad alter Freund
      Neulich beim Gärtnern, d.H. im gedanklichen Leerlauf, entdeckte ich mich in ein Selbstgespräch über ein Theaterstück, dass ich gerade bearbeite.

      Kaum eine Stunde später mache ich meine E-mail auf und erhalte von der Autorin einen Vorschlag im Wortlaut praktisch gleich, wie mein Einfall im Garten.

      Erklärung habe ich keine. Offensichtlich waren wir beide mit der gleichen Materie beschäftigt: Synchronizität?

      Grüsse
      Mike

      • Antwort von nach 9 Tagen hilfreich
        Re^3: Präkognition und Träume

        Hallo Catmad alter Freund
        Neulich beim Gärtnern, d.h. im
        gedanklichen Leerlauf, entdeckte ich mich
        in einem Selbstgespräch über ein
        Theaterstück, das ich gerade bearbeite.

        Kaum eine Stunde später mache ich meine
        E-mail auf und erhalte von der Autorin
        einen Vorschlag im Wortlaut praktisch
        gleich, wie mein Einfall im Garten.
        #Diese Mail ist an die falsche Adresse gelangt. Ich bin gar nicht CatMad, sondern Helmut.
        Dein Erlebnis kann ich aber nachvollziehen. Warum sollen nicht zwei Menschen, die über ein und dasselbe Thema (Theaterstück) nachdenken, nicht zu gleichen Schlüssen gelangen? So übernatürlich finde ich das eigentlich nicht.

        Gruß, Helmut

        • Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
          Re^4: Präkognition und Träume

          Lieber Helmut
          Vielleicht hätte ich mich hinter den Beitrag von catmad einhängen sollen. Ich dachte diese Thread betrifft den Beitrag von catmad.

          Ja, warum sollen nicht zwei Leute dasselbe zeitgleich denken? Ich habe noch nie ein Parapsychologisches Phänomen gesehen oder davon gehört, das nicht anders erklärt werden kann. Man muss sich seinen persönlichen Reim darauf machen.

          Grüsse
          Mike

          • Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
            Re^5: Präkognition und Träume

            Hi Michael,
            was weisst Du über Synchronizitäten?

            Frank

            • Antwort von nach 11 Tagen hilfreich
              Re^6: Präkognition und Träume

              Hi Frank
              Was erwartest Du von mir einen Vortrag?
              Etwas spezifischer, wenn ich bitten darf. Allerdings halte ich mich nicht für einen Experten in Sachen Synchronizität.Jung hat ausführlich darüber geschrieben. Vielleicht liest du dort nach.
              Mike Hi Michael,
              was weisst Du über Synchronizitäten?

              Frank

            • Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
              Re^7: Präkognition und Träume

              Danke Michael,

              das Stichwort "Jung" reicht mir schon völlig, obwohl ein Vortrag von Dir bestimmt auch recht verlockend klingt ;)

        • Antwort von nach 13 Tagen hilfreich
          Re^4: Präkognition und Träume

          Dein Erlebnis kann ich aber
          nachvollziehen. Warum sollen nicht zwei
          Menschen, die über ein und dasselbe Thema
          (Theaterstück) nachdenken, nicht zu
          gleichen Schlüssen gelangen? So
          übernatürlich finde ich das eigentlich
          nicht.

          Gruß, Helmut
          Hallo!

          Laut der Theorie von Rupert Sheldrake ermöglichen die "Morphogenetischen Felder" das Wissen in der "Luft" ist. Zwei Wissenschaftler, zwei Künstler, zwei Schriftsteller können trotz verschiedener Standorte auf der Erde gleichzeitig auf ein und dasselbe Ergebnis kommen. Das ist nicht immer ein Zufall!
          Nehmen wir doch ein einfaches Beispiel aus unserem Alltag. Wer von euch hat nicht schon öfters auf sein Telefon geschaut und dabei an eine bestimmte Person gedacht? Und Peng, es klingelt und genau diese Person meldet sich. Zufall? Vielleicht wenn es einmal im Jahr passiert. Aber wenn es ständig passiert und eine Trefferquote von 95% erreicht wird?

          Laut dieser Theorie verbinden die Felder verschiedene Systeme, Rassen, Individuen. Sie beinhalten Formgebende Eigenschaften, aber auch "Wissen".
          "Anzapfen" könnte man diese Felder in dem man sich darauf einstimmt, ähnlich wie man ein Radio auf ein bestimmten Sender einstellt. (Klingt wie Magie!?!?)

          Was meint ihr?

          Ciao
          Catmad

          • Antwort von nach 13 Tagen hilfreich
            Re^5: Präkognition und Träume

            Hallo!

            Laut der Theorie von Rupert Sheldrake
            ermöglichen die "Morphogenetischen
            Felder" das Wissen in der "Luft" ist.
            Zwei Wissenschaftler, zwei Künstler, zwei
            Schriftsteller können trotz verschiedener
            Standorte auf der Erde gleichzeitig auf
            ein und dasselbe Ergebnis kommen. Das ist
            nicht immer ein Zufall!
            #Es kann aber daran liegen, daß diese beiden einen ähnlichen Bildungshintergrund und eine ähnliche Denkweise auch ohne morph. Felder haben. Schließlich gibt es daneben zig Tausende anderer Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller, bei denen dieser Gleichheits- oder Ähnlichkeitseffekt nicht eintritt. Stehen diese dann außerhalb des Feldes?
            Ich habe vor ein paar Jahren einen Artikel über Sheldrake gelesen, in dem er zur Untermauerung seiner These anführte, dass Menschen, die lange in einem anderen Kulturkreis gelebt haben, Eigenheiten die4ses Kulturkreises annehmen und in ihrer früheren Umgebung fremdartig erscheinen.
            Wenn ich an meine sechs Jahre im Jemen zurückdenke, muß ich sagen, dass eine solche Angleichung an einen fremden Kulturkreis nur eintritt, wenn man unmittelbar in die dortige Lebensgemeinschaft eingebunden ist, die Sprache beherrscht, sich für die Kultur interessiert usw. Geschieht das nicht, tritt der Angleichungseffekt nicht ein. Ein Beispiel dafür ist auch Südafrika: Die weißen Südafrikaner haben sich in ihrem Wesen nicht in das morph. Feld der Schwarzafrikaner, Buschleute usw. eingefügt (gilt auch in umgekehrter Richtung).
            Mir scheint es mehr um Übernehmen oder Nichtübernehmen bestimmter Normen und Verhaltensweisen zu gehen (relativ leicht ist so etwas in Gefängnissen oder bei der Armee festzustellen). Nehmen wir doch ein einfaches Beispiel
            aus unserem Alltag. Wer von euch hat
            nicht schon öfters auf sein Telefon
            geschaut und dabei an eine bestimmte
            Person gedacht? Und Peng, es klingelt und
            genau diese Person meldet sich. Zufall?
            #Das muss kein Zufall sein, sondern kann daran liegen, dass bei Anrufen dieser Person eine gewisse, Dir unbewusste zeitliche Regelmäßigkeit vorliegt. Wie oft hast Du denn aufs Telefon geschaut, und es passierte gar nichts? Man müßte diese Phänomene über einen längeren Zeitraum verfolgen und statistisch auswerten, um entscheiden zu können, ob es sich um Zufall oder etwas anderes handelt. Laut dieser Theorie verbinden die Felder
            verschiedene Systeme, Rassen, Individuen.
            Sie beinhalten formgebende Eigenschaften,
            aber auch "Wissen".
            #Bislang ist es nur eine empirische Theorie, zu der weiträumige und Langzeituntersuchungen fehlen. Ciao
            Helmut



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