neue deutsche Rechtschreibung

Von: , Frage gestellt am So, 14. Jul 2002

Hallo,

denke mir, das sollte ich lieber hier posten :-)

früher:
wir laßen eine Zeitung
heute:
wir lassen eine Zeitung (wo? beim Händler?)

ist das richtig??

fragt:
Frank

12 Antworten zu dieser Frage

    • Antwort von nach 37 Minuten 0 hilfreich
      Re: Nicht doch!

      hallO fritZ,

      ich dachte, heute gibt es kein "ß" mehR. oder haben die das wieder eingeführT?
      es wird wohl nochmal die zeiT kommen, da schreibt jeder wie er wilL. laut pisA sind wir ja auf dem bestwn weG dorthin (schau mal ins ausbildungsbretT - namen nenne ich nicht).

      dankE und tschüSS

      Frank

      • Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
        Nee nee

        Hallo Frank :-)

        das "ß" gibbet noch. Eigentlich auch noch fast wie früher. Es gibt aber ein "lasen" und ein "lassen". Das war früher auch. Nur ist jetzt das "daß" ein "dass". Und da wo vorher ein "ßt" war, wie bei "gewußt", ist jetzt ein Doppel-s. Es hat sich insofern geändert: Dort, wo bei einem langen Selbstlaut ein scharfer S-Laut íst (z. B. "gießen", setzt Du immer noch ein "ß" ein. Dort wo ein kurzer Selbstlaut ist (z. B. "Russland") setzt Du ein "ss" ein. Das isses eigentlich so ungefähr.

        Warum denn nun das daß nicht mehr daß ist, sondern dass, und warum das denn dann einfacher sein soll, ist mir immer noch nicht klar verständlich. Wer die "ß-Regeln" für daß nicht kapiert hat, wird auch die "ss-Regeln" für dass nicht kapieren. Aber so ist es denn.

        Liebe Grüße

        Heidrun

        • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
          Re: Nee nee

          Warum denn nun das daß nicht mehr daß ist, sondern dass, und
          warum das denn dann einfacher sein soll, ist mir immer noch
          nicht klar verständlich.
          Liebe Heidrun,

          obwohl ich vielleicht besser inzwischen die Tastatur halte, möchte ich doch auf FAQ:181 im Brett Deutsche Sprache hinweisen.
          Fritz

        • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
          Re: Nee nee

          Guten Morgen, Heidrun,
          Warum denn nun das daß nicht mehr daß ist, sondern dass, und
          warum das denn dann einfacher sein soll, ist mir immer noch
          nicht klar verständlich.

          das Einzige, was mich an der NDR begeistert, stellst Du in Frage? Schon als Knäblein zart war mir nicht beizubringen, warum Fuß und Kuss, Maß und Hass alle miteinander mit ß geschrieben werden mussten. Und die schönen Regeln, wann das dass und wann das das in den Satz passte, die kennt doch inzwischen keiner mehr; die braucht auch keiner mehr, schließlich ist jede/r 13-jährige in der Lage, ganze Germanisten-Seminararbeiten aus dem Duden zu zitieren, bis mir schwindlig wird.

          Gruß Ralf

        • Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
          Re: Nee nee

          Danke Heidrun,

          ich werd`s mir merken und mein bier zukünftig nicht mehr in Maßen, sondern in Massen trinken.

          Frank

    • Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
      Großes Fragezeichen

      Hallo Fritz, früher:
      Wir laßen eine Zeitung.
      Richtig!
      Was soll "laßen" denn bedeuten oder bedeutet haben?
      Ich habe das Wort in dieser Schreibweise noch nie gesehen. Ich kenne nur:
      Wir lasen die Zeitung von hinten nach vorne.
      und:
      Wir lassen die Zeitung auf dem Tisch liegen. heute:
      Ebenfalls: Wir laßen die Zeitung.
      Was heißt das denn? Wir lassen eine Zeitung im Regal.
      Kommt entweder von "lassen", oder Wir lassen die Zeitung. (von lesen)
      Das gibt es nur in der Schweiz, offiziell!
      Ich blicke hier gar nichts mehr. "lassen" kommt von "lesen"?????
      Regel
      Nach langem Vokal: ß Wir ließen die Zeitung im Regal.
      Nach kurzem Vokal: ss Wir lassen uns nicht irritieren!
      Das kann ich nachvollziehen. Das obige nicht.

      Verwirrte Grüße
      Uschi, die nun ernstlich an ihrem Rechtschreibverstand zweifelt

      • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
        Re: Großes Fragezeichen

        Hallo Uschi,

        ich gebs zu - ich bin doof. Da bin ich jetzt wirklich nicht drauf gekommen, obwohl mir ß vor der Endung -en auch doof aussah.

        Frank

        PS: Wenigstens einer ist drauf reingefallen :-).

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Großes Fragezeichen und ein dickes Ausrufezeichen!

        Verwirrte Grüße
        Uschi, die nun ernstlich an ihrem Rechtschreibverstand
        zweifelt
        Nicht du, Uschi, ich muss verzweifeln. Da bin ich richtig betriebsblind dem Frank aufs Glatteis gefolgt. Ich werde Jahre brauchen, um mich von diesem Schlag zu erholen. Morgen gehe ich nicht zum Unterricht. Das hat mich doch zu dumm aussehen laßen. Ich wünschte, jemand würde meinen Quatsch löschen.
        Frieds



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