Nasse Hermanos
Von: , Frage gestellt am So, 28. Jul 2002
"Germanen" seien die Ger-Männer gewesen, sachtman häufich. Und "Ger" = "Speer" = Waffe.
Fiel mir auf, daß va in slawischen Sprachen das g sich "verflüchticht" zu h, bzw das h nen "ch" oder "gh"-Laut kricht. Auch tritt ja das g häufich zusammen mitnem w/u auf, wo dann das g oder aber das w sich manchmal verflüchtigen (was für wirre guerre! Aber man wehrt sich ja sonst nicht). Krieg ist, soweit ich weiß, indogermanisch aber "orlog".
"wermen" noch OldEngl: "(Wehr)Männer" (nascha, aber nich unbedingt Gewehrmänner, lieber Gunnar!).
Und da ich nbeten Spanisch kann, war bimi sofort der Zusammenhang "(g-u)hermanos" da.
Nascha, und die Kombination scheint mir "zu stimmen":
"germanos" = "waffenbrüder".
eine andere "flüchtige" Erscheinung ist die anscheinend am meisten verbreitete, nehmlich das l.
Während es im Italienischen (im Unterschied zum Spanischen) meist zum i wird, chiaro, und im Französischen zum u, au-wei, du ahnstes nich!, ist im Slawischen noch die Zwitterform, das l mit "t-Strich"
lebendig, daß wohl wie ein l geschrieben, aber eine Art uw gesprochen wird. "Lech Wa-uw-enßa", "Zuwoty", und "ja byw" (russisch: "ich war").
Und die Stadt "Bialistok" (mit t-stroke im l): "Biauistok" = "weiße Böschung". Ein weiterer Zusammenhang übergens zw. blau/biu und blanc/blank.
Hey, bionda!!
"Hermann/Arminius der Cherusker" - die Wendung "arm-" (= Waffe) ist wohl nicht etymologisch, oder?
Hat hier jemand Ahnung? Bitte melden!
Manni
