Ligaturen und Schönheit der Sprache
Wie bei den meisten romanischen Sprachen ist die flüssige Aussprache ein wichtiges sprachgestaltendes Merkmal. Im Spanischen zum Bsp., tönt jeder Satz wie ein Wort: 'Da le a tu cuerpo allegría, Macarena, que tu cuerpo es pa(ra) da(r) le allegría e cosa buena' tönt wie 'Dallatukuerpalleriamacarenaketukuerpepadallallegriacosabuena'
Die Deutschen achten da nicht sooo drauf - Ein Satz braucht keinen flüssigen Zusammenhang, der steckt ja schon in der Grammatik, er darf beliebig von orgastischen Glucklauten unterbrochen werden (z.B. Eine'alte Karre). Ebenso stört sich der Deutsche wenig an Äonen, auch wenn sie ihm etwas komisch vorkommen dürften.
Gut, vielleicht sind sich die Franzosen auch nicht so einig. Denn andererseits gibt es auch im Deutschen Gebiete, in denen ein Könisch weich ausläuft und Gebiete, in denen einem das Ende des Könicks gegen das Halszäpfchen gebrettert wird.
Im 'schönen' Französisch (Schriftsprache) sollten nach meinem Dafürhalten vokale Stolpersteine durch verbale Ligaturen verhindert werden.
Gruss
Schorsch
PS: Das mit der Taufe macht gar nichts, Du darfst trotzdem Beten ;)