- Keine Ästhetik, Keine Durchgängigkeit. Diese Sprache ist
zusammengeklaubt aus verschiedenen anderen Sprachen. Es ist
ein fürchterliches, sinnloses Gemisch!
die vokabeln sind zusammengeklaubt, das stimmt... das ist aber bei weitem noch nicht die gesamte sprache. die grammatik ist konstruiert, sehr elegant, logisch und widerspruchsfrei, und durch die formalen eigenschaften wirkt die sprache sehr aufgeräumt und ästhetisch.
- Keine Literatur! Jedenfalls keine wichtige! Und der Natur
der Sache auch keine genuine Literatur, keine Kultur!
die meisterwerke der weltliteratur sind in esperanto übersetzt worden. "muttersprachliche" literatur gibt es natürlich keine, aber viele esperantisten schaffen kunst auf esperanto.
- Demzufolge keine Entwicklungsgeschichte
ich halte es nicht unbedingt für nachteilig, wenn sich eine sprache in ihrem wesen nicht grob verändert. gleichzeitig ist esperanto aber so beschaffen, daß neue inhalte viel leichter und homogener integriert werden können, als in den meisten natürlichen sprachen (die deutschen schimpfen ja immer auf die bösen anglizismen).
esperanto hat also doch auch eine entwicklungsgeschichte...
- wg. obiger Punkte schließlich auch keine Sprecher dieser
Sprache
die obigen punkte waren allesamt falsch. und sprecher gibt es sehr wohl, nur sind es alles zweitsprecher, daher gehört die sprache niemandem, der sie regulieren oder verändern wollen könnte... halte ich auch für keinen nachteil.
Esperanto ist ein Weltsprachenkonzept, mit dem sich nur noch
Langweiler auseinandersetzen! Selbst das "Basic English"
Konzept hätte einen höheren Erfolg gehabt.
lieber langweiler als nörgler. ;-)