Esperanto?!

Von: , Frage gestellt am Do, 14. Apr 2005

Hallo liebe www.ler

Ich würde gerne einmal eure Meinung über den Sinn oder Unsinn des Esperanto lernen hören oder besser lesen.

Ich bin beruflich in vielen Ländern unterwegs und jede Sprache kann man einfach nicht erlernen. Meistens kommt man natürlich mit Englisch weiter, aber eben auch nicht immer. Ein Freund von mir schlug vor, ich sollte Esperanto lernen. Aber macht das wirklich Sinn? Gibt es denn wirklich so viele, die diese 'Sprache' beherschen?

Kurz, kommt man mit Esperanto wirklich durch die Welt?

Danke Sanni

53 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 19 Minuten 0 hilfreich
    Re: Esperanto?!

    Hallo Sanni,

    guck mal hier:

    http://www.esperanto.de
    und
    http://de.wikipedia.org/wiki/Esperanto

    Wie viele Menschen Esperanto sprechen, ist nicht sicher, weil ja niemand verpflichtet ist, sich "anzumelden". Schätzungen schwanken deshalb von nur 100.000 bis zu maximal 3 Millionen.

    Du wirst Esperanto-Sprecher in einem Land also gezielt mit Adressverzeichnissen von Clubs suchen müssen. Dass du zufällig jemanden auf der Straße triffst, der dich auf Esperanto versteht, ist fast schon so etwas wie ein Sechser im Lotto. Und wie oft hat man das schon? :-)

    Eigentlich schade, denn die Sprache lernt sich wirklich leicht.

    Gruß
    Peter

  2. Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
    Re: Esperanto?!

    Kurz, kommt man mit Esperanto wirklich durch die Welt?
    Nein.

    Gruss, Isabel

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Esperanto?!

      Kurz, kommt man mit Esperanto wirklich durch die Welt?
      Nein.

      Gruss, Isabel
      Doch. ;)

      Gruß,
      - André

  3. Antwort von nach 11 Stunden 1 hilfreich
    Re: Esperanto?!

    Kurz, kommt man mit Esperanto wirklich durch die Welt?
    nicht wirklich, aber das ist auch nicht sinn der sache. sinn der sache ist, daß du überall jemanden finden kannst (nicht zufällig auf der straße, sondern in einem adressenverzeichnis des esperantoverbandes), mit dem du dich in einer sprache unterhalten kannst, die euch beiden gleiche voraussetzungen bietet (was mit englisch nicht immer der fall ist), und bei dem du davon ausgehen kannst, daß er freiwillig und gern mit dir kommuniziert (was sonst auch nicht immer so ist).

    außerdem ist esperanto sehr leicht zu erlernen und zeigt dir mechanismen und strukturen auf, die dir auch beim erlernen jeder anderen sprache nützlich sein können.

    man lernt also nicht esperanto, um sich überall durchschlagen zu können - aber wenn man es lernt, kann man immer wen finden, der einem dabei hilft.

    • Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Esperanto?!

      (nicht
      zufällig auf der straße, sondern in einem adressenverzeichnis
      des esperantoverbandes)
      Servus, Gyuri:-)

      Deinem Artikel ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, ausser vielleicht dieser link:

      http://www.esperanto.de/

      und der Hinweisauf das Esperantomuseum in Wien, das einen interessanten Einblick in die Geschichte der Plansprachen gibt, sowie über eine umfangreiche Bibliothek verfügt.

      http://www.onb.ac.at/sammlungen/plansprachen/

      Lieben Gruss aus Wien, jenny

      • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Esperanto?!

        Deinem Artikel ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, ausser
        vielleicht dieser link:

        http://www.esperanto.de/
        der ist ja zwei weiter unten schon genannt worden ;-) und der Hinweisauf das Esperantomuseum in Wien, das einen
        interessanten Einblick in die Geschichte der Plansprachen
        gibt, sowie über eine umfangreiche Bibliothek verfügt.
        stimmt, guter hinweis. in dem museum war ich auch, sehr informativ!

        • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
          sorry

          der ist ja zwei weiter unten schon genannt worden ;-)
          mal wieder nicht aufgepasst!

          lg.jenny

  4. Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
    Nein!!

    Hallo Sanni,

    Tja, Esperanto...
    Also kurz gesagt: Esperanto ist Mist. Und zwar der größte Mist!
    Diese Sprache bietet wirklich nichts, so daß es wert wäre, diese Sprache zu erlernen.

    - Keine Ästhetik, Keine Durchgängigkeit. Diese Sprache ist zusammengeklaubt aus verschiedenen anderen Sprachen. Es ist ein fürchterliches, sinnloses Gemisch!
    - Keine Literatur! Jedenfalls keine wichtige! Und der Natur der Sache auch keine genuine Literatur, keine Kultur!
    - Demzufolge keine Entwicklungsgeschichte
    - wg. obiger Punkte schließlich auch keine Sprecher dieser Sprache

    Also mit anderen Worten: Mist! Reine Zeitverschwendung. Da lernt man lieber ein Telefonbuch auswendig. Die Chance,die gewußte nummer irgendwann einmal gebracuehn zu können, ist deutlich höher!
    Esperanto ist ein Weltsprachenkonzept, mit dem sich nur noch Langweiler auseinandersetzen! Selbst das "Basic English" Konzept hätte einen höheren Erfolg gehabt.

    Ciao, Joachim. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
      Re: Nein!!

      - Keine Ästhetik, Keine Durchgängigkeit. Diese Sprache ist
      zusammengeklaubt aus verschiedenen anderen Sprachen. Es ist
      ein fürchterliches, sinnloses Gemisch!
      die vokabeln sind zusammengeklaubt, das stimmt... das ist aber bei weitem noch nicht die gesamte sprache. die grammatik ist konstruiert, sehr elegant, logisch und widerspruchsfrei, und durch die formalen eigenschaften wirkt die sprache sehr aufgeräumt und ästhetisch. - Keine Literatur! Jedenfalls keine wichtige! Und der Natur
      der Sache auch keine genuine Literatur, keine Kultur!
      die meisterwerke der weltliteratur sind in esperanto übersetzt worden. "muttersprachliche" literatur gibt es natürlich keine, aber viele esperantisten schaffen kunst auf esperanto. - Demzufolge keine Entwicklungsgeschichte
      ich halte es nicht unbedingt für nachteilig, wenn sich eine sprache in ihrem wesen nicht grob verändert. gleichzeitig ist esperanto aber so beschaffen, daß neue inhalte viel leichter und homogener integriert werden können, als in den meisten natürlichen sprachen (die deutschen schimpfen ja immer auf die bösen anglizismen).
      esperanto hat also doch auch eine entwicklungsgeschichte... - wg. obiger Punkte schließlich auch keine Sprecher dieser
      Sprache
      die obigen punkte waren allesamt falsch. und sprecher gibt es sehr wohl, nur sind es alles zweitsprecher, daher gehört die sprache niemandem, der sie regulieren oder verändern wollen könnte... halte ich auch für keinen nachteil. Esperanto ist ein Weltsprachenkonzept, mit dem sich nur noch
      Langweiler auseinandersetzen! Selbst das "Basic English"
      Konzept hätte einen höheren Erfolg gehabt.
      lieber langweiler als nörgler. ;-)



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