Herkunft des Wortes

Von: , Frage gestellt am Fr, 21. Jul 2000

Wer kann mir bitte etwas zur Herkunft des Wortes "schwul" sagen? Ich kann das als weiblicher Mensch zwar nicht sein; es interessiert mich aber dennoch. Die "derbe" Erklärung im Duden ist mir bereits bekannt.

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Stunden hilfreich
    Re: Herkunft des Wortes

    Wer kann mir bitte etwas zur Herkunft des Wortes "schwul"
    sagen? Ich kann das als weiblicher Mensch zwar nicht sein; es
    interessiert mich aber dennoch. Die "derbe" Erklärung im Duden
    ist mir bereits bekannt.
    Hast Du im Herkunftswörterbuch (Duden No. 7) nachgesehen? Da ist die Erklärung etwas ausführlicher und, wie ich meine, ganz gut nachzuvollziehen. Gib Bescheid, falls ich Dir diesen Abschnitt rüberwachsen lassen soll.

    Gruß,

    h.

    • Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
      Re^2: Herkunft des Wortes

      Hallo, Hendrik,
      oh, nein, diesen Duden habe ich leider nicht. Läßt Du mir diesen Abschnitt bitte "rüberwachsen"? Sehr lieb von Dir!! Und lass mal ruhig hier bei w-w-w "einpflanzen" - vielen Dank!
      Herzliche Grüße (ans andere Ufer?), Gaby [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
        Definitiv diesseitig

        oh, nein, diesen Duden habe ich leider nicht. Läßt Du mir
        diesen Abschnitt bitte "rüberwachsen"? Sehr lieb von Dir!! Und
        lass mal ruhig hier bei w-w-w "einpflanzen" - vielen Dank!
        Hallo Gaby,

        hier bitte:

        SCHWÜL: Das Adjektiv wurde im 17. Jh. in der Form schwul aus dem Niederd. ins Hochd. übernommen. Niederd swól, swúl, swöl, niederl. zwoel "drückend heiß" gehört ablautend zu der unter schwelen (siehe dort) dargestellten Wortgruppe. Die nhd. Form ist im 18. Jh. wohl unter dem Einfluß von 'kühl' entstanden.
        Die Form 'schwul' ist seit dem 19. Jh. ugs. für 'homosexuell' gebräuchlich (beachte dazu 'warmer Bruder' ugs. für 'Homosexueller'). Abl.: S c h w ü l e (w), "drückende Hitze, 18.Jh.); eine scherzhafte stud. Bildung des 18. Jh.s ist S c h w u l i t ä t (w), "Bangnis" - heute bes. in der ugs. Wendung "in Schwulitäten (d.h. in Verlegenheit, Bedrängnis) sein".

        soweit Duden No. 7 Herzliche Grüße (ans andere Ufer?), Gaby
        Nein, nein, definitiv diesseitig, auf Wunsch stellt meine Freundin sicher auch ein Attest aus. Möglicherweise dagegen jenseits von Gut & Böse...

        Liebe Grüße,

        hendrik

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