kleinster gemeinsamer Nenner
Von: , Frage gestellt am Fr, 14. Okt 2005
Hallo, Community der Polyglotten!
Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, dann habe ich das Aufsuchen des kgN als eine Optimierung verstanden; ihn gefunden zu haben, war ein Erfolgserlebnis, weil die Voraussetzung fürs sinnvolle Weiterrechnen bis zur Lösung der Aufgabe.
Wenn ich aber die politische Diskussion verfolge, dann ist der kgN zum Schimpfwort geworden für etwas, das als Einigung auf etwas unsäglich Dürftiges denunziert werden soll.
Ist das auch in den anderen Sprachen so? Oder herrscht nur im deutschen Sprachraum dieses gestörte Verhältnis zum Bruchrechnen?
(Eine Ministerin, die auch ins neue Kabinett übernommen werden will/soll, schwärmte neulich sogar von der Suche nach dem größten gemeinsamen Nenner ...)
Gruß
H.
