altertümliches Deutsch --> altertümliches Engli
Von: , Frage gestellt am Mo, 23. Apr 2007
Hallo zusammen...
Ich bin Mitglied in einem Mittelalter-Verein. Und so ganz allmählich soll unsere Homepage auch in englischer Sprache verfügbar sein. Daher habe ich den (im Moment eher holprigen) Versuch unternommen, meine Lebensgeschichte im Mittelalter auch mal ins Englische zu übersetzen. Das größte Problem dabei ist, dass das Original in einem leicht antiquierten Sprachstil geschrieben ist, und dass Begriffe und Wendungen auftauchen, die ich im Alltag eher selten gebrauchen würde.
Mir kommt es nicht auf eine wort-wörtliche Übersetzung an, eher auf einen Sprachstil, der sinngemäß das widergibt, was im Original steht.
Sachen, bei denen ich mir nicht sicher bin hab ich erstmal in eckige Klammern gesetzt.
Wenn da ja mal jemand drüberfliegen könnte und die gröbsten Fehler ausmerzen würde, ich würde mich sehr freuen.
MfG
chris h.
Geboren wurde ich im September des Jahres 1207 als jüngstes von sieben Kindern und zweiter Sohn des Kaufmanns Gerwald in Bremen. So wie Wulfhard, mein älterer Bruder, erlernte ich in einer Klosterschule das Lesen, Schreiben und Rechnen. Ab meinem zwölften Lebensjahr nahm mich mein Vater mit auf seine Reisen in den Süden, damit ich (wie mein Bruder zuvor) die Kunst des Handelns von ihm erlernen konnte. Im April des Jahres 1223 nahm der Herr meinen Vater gnädig zu sich, und Wulfhard stand es als dem Älteren zu, sein Erbe anzutreten.
Ich wandte mich der Religion zu und fand Aufnahme in einem Hause der Zisterzienser. Nach zwei Jahren der Bewährung trat ich dem Orden bei. Meine Heimstatt als Novize wurde das Kloster in Zinna. Auf einer Reise in den Barnim, wo mein Ordenshaus gerade neue Besitzungen anschaffen wollte traf ich auf die Komthurey der Templer.
Als ich erfuhr, dass sich ein großes Heer anschickte, die heilige Stadt zurück zu erobern erwuchs in mir der Wunsch, mein Schärflein zu dieser noblen Aufgabe beizutragen. Da ich als Mann Gottes keine Waffe führen darf gebe ich den Kreuzfahrern nun geistlichen Beistand.
As youngest of seven [children]and second son of the merchant Gerwald I was born in 1207 in Bremen.
Just like Wulfhard, my elder brother I learned to write and to calculate in a convent [school].
As from my 12th birthday my father took me on his journeys to the south, so I coul learn – as my brother before – the art of trading.
When my father passed away in [april of] 1223, my brother took his right to pursue the business.
I turned to religion and got affiliated at a Cistercian cloister [monastery?]. After two years of probation [?] I joined the order and my home as a novice became the cloister of Zinna.On a jouney to barnim, where my order intended to acquire possessions, I got to know the commandery of the Templars of Berlin.
When I came to know that there was a big host on its way to reconquer the holy land I wanted to contribute my mite to that holy mission.
As a friar I am not allowed to bear arms, so I serve the crusaders as a chaplain.
