wissen und beweise
Von: , Frage gestellt am Mi, 29. Nov 2000
hallo,
eine frage, die mir so durch den kopf geistert, ist: warum muss der mensch alles beweisen?
grüsse
michael
hallo,
eine frage, die mir so durch den kopf geistert, ist: warum muss der mensch alles beweisen?
grüsse
michael
weil er nimmer einfach nur glauben mag. glauben ist out, wissen ist in. wir leben in einer technisierten welt, und in der leben wir eigentlich schon seit tausenden von jahren, es is nur immer mehr geworden. und technik besteht zum größten teil aus mathematik. und das is eine disziplin, in der man net glaubt, sondern eben beweist.
gruß
michael
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eine frage, die mir so durch den kopf geistert, ist: warum
muss der mensch alles beweisen?
weil er nimmer einfach nur glauben mag.
Weil er zu faul und träge ist, Vorschuß-Vertrauen in eine gute, bzw. gut klingende Idee zu investieren, die, wenn sie funktionieren würde, die Probleme wirklichen lösen würde.
Aber welcher Träge ist schon bereit, das für möglich zu halten!!!
(Offenbar ich hier allein, ich habe finden dürfen. Aber wer nicht sucht, wer gar nicht weiß, daß er was besseres als Gegenwärtiges suchen und finden kann, der läßt es halt, schaade!!
Wer nicht will, der hat offensichtlich was besseres.
Norbert.
eine frage, die mir so durch den kopf geistert, ist: warum
muss der mensch alles beweisen?
weil er nimmer einfach nur glauben mag.
Weil er zu faul und träge ist, Vorschuß-Vertrauen in eine
gute, bzw. gut klingende Idee zu investieren, die, wenn sie
funktionieren würde, die Probleme wirklichen lösen würde.
"vorschuß-vertrauen" allein löst kein problem. irgendwo wurde mal die brücke angesprochen. würdest du dem statiker auch vertrauen, wenn er nur "glaubt", seine brücke würd halten?
Aber welcher Träge ist schon bereit, das für möglich zu
halten!!!
ich denk mal, träge menschen haben das meiste vertrauen in eine idee, weil sie sich nicht die mühe machen wollen, irgendetwas zu beweisen.
(Offenbar ich hier allein, ich habe finden dürfen. Aber wer
nicht sucht, wer gar nicht weiß, daß er was besseres als
Gegenwärtiges suchen und finden kann, der läßt es halt,
schaade!!
is ja schön, daß du das allerhöchste glück gefunden hast, aber vielleicht solltest ein bißchen weniger damit prahlen, hm? wenn du über ne "ich glaub, die hält"-brücke gehst, und die hält eben nicht, kann dich jesus auch net festhalten. aber vielleicht fällst ja dann ganz entspannt? mit dem festen glauben, gleich im himmel zu sein.
gruß
michael
Michael,
ich glaube, Du hast es!
Es geht da tatsächlich leichter! Und nicht nur da.
Ähnlich dem Beispiel: Der Ängstliche stirbt tausend Tode,
der Mutige nur einen.
Wo siehst Du Dich, wohin willst Du Dich entwickeln?
Willst Du überhaupt? Man wird doch noch fragen dürfen, oder?
(Klar provoziere ich gerne mal. Sonst lockt man doch die satten, zufriedenen??? Peoples mit nix mehr hinter ihrem warmen Ofen hervor, oder liege ich wieder mal total falsch damit?
Dein oller Norbert.
hallo,
Ebenfalls: Hallo!
eine frage, die mir so durch den kopf geistert, ist: warum
muss der mensch alles beweisen?
Muß er das denn wirklich? Tut er das denn überhaupt?
Erzähl doch mal, wie Du auf diese These kommst!
Grüße,
Vlado
hi,
Muß er das denn wirklich? Tut er das denn überhaupt?
Erzähl doch mal, wie Du auf diese These kommst!
tja, ich denke da zB an die aussergewöhlichen fähigkeiten, mit denen manche menschen ausgestattet sind, wie hellseherei, oder telekinese oder levitation.
die menschen glauben doch erst an was, bevor sie es nicht mit eigenen auge gesehen haben. wie beweisst man denn zB das gefühl der liebe? geht das überhaupt?
grüsse
micha
Hi, das ist eine sehr schöne Frage :-)
Du musst dein Wissen beweisen, aber nicht deine Gefühle oder deinen Glauben, so würde ich es beantworten. Das weitere kannst du schon selbst daraus ableiten, ok? :-)
Gruß
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hallo,
Hi, das ist eine sehr schöne Frage :-)
Du musst dein Wissen beweisen, aber nicht deine Gefühle oder
deinen Glauben, so würde ich es beantworten. Das weitere
kannst du schon selbst daraus ableiten, ok? :-)
warum "muss" ich mein wissen beweisen? wenn ich zB jemanden liebe, weiss ich dass ja auch, und glaube nicht nur, dass es so ist.
ZB gibt es ja uch viele menschen, die sagen: "ich muss gott sehen, bevor ich an ihn glaube". aber angenommen, sie sehen ihn, ist das dann immer noch glaube oder schon wissen?
oder gehts einfach nur darum, möglichst "objektiv" etwas darzustellen?
fragen über fragen ;-)
grüsse
micha
ok, machen wir weiter :-)
du siehst Sterne, du kannst sie nicht näher sehen, es ist aber kein Glaube, sondern das Wissen, daß sie existieren, abgeleitet durch logische Methode unseres Denkens (in dem Fall durch inductio).
Wenn du den lieben Gott siehst, dann bleibst du immer noch beim Glauben, weil du dieses Erlebnis den anderen Menschen schwer nachweisen kannst. So hat der Glaube mehr Bedeutung für dich, du darfst sagen: du glaubst an etwas, und es reicht schon. Bist du sprachbegabt, dann werden dir mehrere glauben ohne zu wissen, ohne nach den Beweisen zu fragen...
Dein Wissen existiert aber erst in der Vermittlung an die anderen, deswegen muß es beweisbar sein. Genauso mit der Liebe: du kannst sagen, du liebst, und es reicht, ich glaube dir, aber das Subjekt deiner Liebe weiß noch nichts davon, es glaubt dir womöglich sogar, aber ob es weiß es, ist woanders geschrieben. Vielleicht mußt du eben beweisen, daß du echt liebst...
Der Glaube kann nicht objektiv sein, das Wissen muß objektiv sein, ungefähr so :-)
Bis dann
warum "muss" ich mein wissen beweisen? wenn ich zB jemanden
liebe, weiss ich dass ja auch, und glaube nicht nur, dass es
so ist.
ZB gibt es ja uch viele menschen, die sagen: "ich muss gott
sehen, bevor ich an ihn glaube". aber angenommen, sie sehen
ihn, ist das dann immer noch glaube oder schon wissen?
oder gehts einfach nur darum, möglichst "objektiv" etwas
darzustellen?
fragen über fragen ;-)
grüsse
micha