Hallo Oliver,
eben lese ich von Dir, Du würdest Studien prinzipiell für
unglaubwürdig halten. Das scheint aber nicht für Studien zu
gelten, die erwünschte Positionen stützen. Das geht m.E. nach
nicht zusammen.
Da sehe ich keinen Widerspruch. Ich weiss, das die hier vorliegenden Daten nicht den streng wissenschaftlichen Kriterien einer Studie entsprechen. Das war hier auch nicht möglich.
Mir geht es nur darum, darauf hinzuweisen, dass hier ein vielleicht interessanter Bahandlungsansatz vorgestellt wird.
Es ist hier auf jeden Fall nötig, weitere Untersuchungen, Studien etc. durchzuführen.
Zum Thema:
„Von einer Doppelblindstudie wurde im Rahmen dieses Versuchs
abgesehen, vor allen Dingen deshalb, weil angesichts der
begrenzten Teilnehmerzahl und der Menge der zu
berücksichtigenden Parameter keine aussagekräftigen Ergebnisse
zu erwarten waren.“
Bedenke: Führt man bei einem Blinddarmpatienten eine
Bauchpinselung durch, geht es ihm dadurch besser, ohne daß die
Entzündung aufgehalten würde.
Sorry, aber da sehe ich keinen Zusammenhang.
Es wird zwar erwähnt daß auch der CD4-Count als
objektives Kriterium gemessen wurde. Interessanterweise bleibt
es bei dieser Erwähnung, die Ergebnisse werden aber
unterschlagen. Auch werden keine Daten angegeben, inwieweit
sich die subjektiven Sympome besserten - es wird lediglich
geschickt nahegelegt.
Was du gelesen hast ist nur eine kurze Zusammenfassung.
Der Originalartikel liegt mir vor und ist wesentlich detailierter.
Bitte sei mir nicht böse, aber einfaches Durchlesen und
Nachdenken hilft weiter, man muß dabei nicht einmal etwas von
Medizin verstehen.
Es geht mir hier nicht darum, daß diese Methode etwas abstrus
erscheint, denn wenn sie hilft, ist es gut. Es werden in der
Studie aber leider keine Ergebnisse präsentiert, sondern man
beschränkt sich auf blenderisches Fachklauderwelsch. Ich frage
mich, was da für eine Motivation dahinter steckt.
Wo bitte siehst du blenderisches Fachkauderwelsch?
Ich weiss nicht was für eine Motivation du hier unterstellen willst.Kannst du es nicht einfach würdigen, dass sich jemand viel Arbeit macht, um einen neuen Behandlungsansatz zu entwickeln?
Mach doch nicht immer gleich alles schlecht.
Wenns funktioniert und den Betroffenen helfen kann ist es doch gut, oder nicht?
Gruß
Crotalus