Sympathikusaktivierung durch Streß
Ich versuchs mal mit der Erklärung:
Die verstärkte Akivierung des Sympathikus ist nötig, wenn dem Körper Leistung (im weitesten Sinne, außer Verdauung) abverlangt wird. Adrenalin und Noradrenalin sind übrigens die Botenstoffe für das Sympathikussignal im Körper. Wenn Du als Mamager schwierige Verhandlungen führst oder als Torwart beim Elfmeter bist dann sind das Situationen mit erhöhter Sympathikusaktivität, das muß auch so sein weil ja Leistung abgefordert wird. Wenn das aber ein Dauerzustand ist, z. B. durch hohen beruflichen Streß, dann kann das Problem machen. Vor allem die Sympahtikus-abhängige Blutdrucksteigerung kann allerlei Spätfolgen (Schlaganfall, Infarkt...) nach sich ziehen. Entspannung hilft, den Sympathikustonus zu senken. Aber der erhöhte Blutdruck ist oft schon durch Verminderung des (Über)gewichtes, Nichtrauchen und eine "entspanntere" Lebensführung gut in den Griff zu kriegen, Sport selber hat zwar direkt wenig mit dem Sympathikus zu tun, wirkt sich aber oft auf das Körpergewicht und die körperliche Leistungsfähigkeit günstig aus. Und Sport kann helfen beim "Abschalten". Der erhöhte Sympathikustonus direkt ist also nicht wirklich das Problem, sondern im wesentlichen der erhöhte Blutdruck der daraus kommt. Und die Lebensführung, die den erhöhten Sympathikustonus mit sich bringt (Streß und dauerndes Angespanntsein).
Medikamente, welche den Sympathikustonus am Herzen reduzieren sind z. B. Betablocker. Einen gute link kann ich Dir leider nicht nennen, aber vieleicht ist Dir ja jetzt schon etwas weitergeholfen.
Michael