Welche Kunststoffe/Klebstoffe verwenden Zahnärzte?

Hallo,
kann mir jemand sagen, welche Kunststoffe und Klebstoffe im Mund verwendet werden? Z.B. für temporäre Ersatzzähne oder um Stifte festzukleben?

Vielen Dank

Hallo Adler,

da gibt es inzwischen eine Menge Materialien. Mit „Kunststoffen“ meist Du wahrscheinlich die sog. „Komposite“, Füllungsmaterialien, die aus Kunststoffen mit beigemischten keramischen Füllkörpern bestehen, und die „Klebstoffe“, mit denen man diese Komposite mit dem Restzahn verbinden kann, heißen in der Fachsprache „Bondings“.
Für verschiedenen Zwecke im Mund (Füllungen, Befestigungen, Aufbauten etc.) gibt es verschiedenste Material-Varianten dieser Art.

Was interessiert Dich speziell?

Gruß
Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Adler,

versuche einmal folgenden Link:

http://www.dt-shop.com

über 21000 Artikel aus dem Zahnarztbereich.
( leider nur um Werbung zu bestellen oder Artikel )
Du kannst Dir ja einmal einen Katalog zuschicken lassen.

Schönes Wochenende

Gruß Henry

Hallo Adler,

versuche einmal folgenden Link:

http://www.dt-shop.com

Hallo Henry,
dort gibt es aber nur Sachen für den Zahntechniker (das sind die, welche Ktonen, Brücken, Prothesen herstellen). Füllungsmaterialien und Adhäsive, die der Zahnarzt verwendet, findest Du bei DT nicht.

Gruß
Martin

Mich interessiert, welche Art von Kompositen verwendet werden, z.B. um einen temporären Zahn zu erstellen und welche Klebstoffe verwendet werden, um z.B. Stifte im Zahn zu befestigen. Direkt im Mund muss man sicherlich mit der Wahl der Materialien auch in Bezug auf Giftigkeit und Lösungsmittel etwas besser aufpassen.

Hallo Martin,

falsch, dort gibt es auch Füllmaterial.
Auf jeden Fall bestellt ein Bekannter von mir
Füllmaterial mit Vernetzer dort.
Also nehme ich an, dass es dort auch andere Sachen
gibt.
Ich bin am 12.02. ( Dienstag ) wieder bei ihm.
Könnte dann im Hauptkatalog mal nachschauen.
Hättest Du Interesse?

Falls ja, melde Dich!

Gruß Henry

DT als Lieferant auch von zahnärztlichen Artikeln?
Hallo Henry,

bisher ist mir nur bekannt, dass DT zahntechnische Materialien, Instrumente ud Geräte führt. Dazu gehören natürlich auch Kunststoffe - aber nur solche, die außerhalb des Mundes zur Anfertigung von Werkstücken verwendet werden und dann erst - im fertigen, ausgehärteten Zustand - vom Zahnarzt im Mund eingegliedert werden.
Adler fragte nach Materialien, die der Zahnarzt im Mund einsetzt - also Kunstoffen, die in plastischem Zustand eingebracht werden und dann im Mund erst aushärten.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Aber wenn Du die Gelegenheit hast, in den neuesten DT-Katalog zu schauen, würde mich durchaus interessieren, ob DT sein Sortiment inzwischen auf zahnärztliche Produkte ausgeweitet hat.

Gruß
Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Adler,

speziell für temporäre Kronen und Brücken werden heute meist sog. Bis-Acryl-Komposite eingesetzt. Sie werden aus zwei Pasten angemischt und härten chemisch aus.
Gegenüber den früher eingesetzten Kunststoffen haben sie den Vorteil, dass ihre Aushärtungstemperatur nur etwa in Körpertemperatur-Höhe liegt (ca. 40 Grad C); dies bedeutet, dass auch bei einer Aushärtung im Mund dem Zahnnerv nichts geschehen kann. Die älteren Kunststoffe für diersen Zweck musste der Zahnarzt rechtzeitig zur Aushärtung entfernen, sonst wurde es im Mund zu heiß.

Zur Befestigung von Wurzelstiften werden heute entweder klassische Zemente (z. B. Phosphatzemente oder Glasionomerzemente) verwendet, oder auch chemisch- bzw. kombiniert chemisch- und lichthärtende Komposite auf sog. BIS-GMA-Basis.

Alle diese Materialien gelten als sog. Medizinprodukte, d. h. sie benötigen ein spezielles Zertifizierungsverfahren unter Einsatz einer „Benannten Stelle“, also einer Art Sachverständigen, um verkauft werden zu dürfen. Das äußere Zeichen hierfür ist das CE-Zeichen in Verbindung mit einer vierstelligen Nummer, das auf den Packungen abgedruckt sein muss.

Bei Materialtests kommt man immer wieder mal zu dem Ergebnis, dass nichtausgehärtete Einzelkomponenten durchaus nicht immer zellfreundlich sind; ausgehärtete Materialien sind jedoch in der Regel ungefährlich. Insofern ist der mehr oder weniger lange Verbleib in der Mundhöhle meist kein Problem (mit Ausnahme von Allergien auf bestimmte Stoffe, die natürlich mitunter vorkommen).

Gruß
Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Martin,

werde nächste Tage einmal nachschauen,
hundert prozentig bin ich aber auch nicht sicher.

Bis dahin
alles Gute

Gruß Henry

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! (o.T.)
Nichts