guten tag
bei einem oberschenkelhalsbruch, wo es nicht mehr richtig durchblutet wird, ist eine künstliche hüfte unbedingt notwendig?
gibt es noch andere behandlungsmethoden?
danke für eure mühe
guten tag
bei einem oberschenkelhalsbruch, wo es nicht mehr richtig durchblutet wird, ist eine künstliche hüfte unbedingt notwendig?
gibt es noch andere behandlungsmethoden?
danke für eure mühe
bei einem oberschenkelhalsbruch, wo es nicht mehr richtig
durchblutet wird, ist eine künstliche hüfte unbedingt
notwendig?
Ja.
gibt es noch andere behandlungsmethoden?
Man kann versuchen den Hüftersatz zu vermeiden (Schrauben, Spezialnägel), das geht aber meist schief (>90%) und verlängert nur die Krankheit. Ist also nicht sinnvoll.
Gute Besserung
Dr. J. Sauer
danke für deine antwort
es heißt , ene künstlche hüfte , kann man nur 2 mal auswechseln. ist eine künstliche hüfte mit 36 jahren nicht noch zu früh? das problem ist , der knochen , wird nicht mehr durchblutet. immer wiederkehrende schmerzen sind die folge.
ich hatte gehofft, es gäbe noch andere behandlungsmethoden.
gruß michael
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es heißt , ene künstlche hüfte , kann man nur 2 mal
auswechseln. ist eine künstliche hüfte mit 36 jahren nicht
noch zu früh?
Eigentlich ja. Allerdings gibt es verschiedene Formen der künstlichen Hüfte, die die Wechsel erleichtern, da bei der ersten Implantation nur wenig Knochen weggenommen wird.
Ein Beispiel ist die Druckscheibe (Bilder unter http://www.arthros.de). Dann hat man beim Wechsel eine Option mehr. Die heute von der Industrie berechneten Standzeiten der künstlichen Gelenks liegen bei 15 Jahren. Aber nehmen wir mal an die erste Hüfte hält so lange, wer weiß, wie weit die Medizin in dieser Zeit ist, so dass man dann vielleicht sogar schon andere Lösungen anbieten kann. Und wenn nicht hält die nächste Hüfte mindestens genauso lange, wahrscheinlich länger.
das problem ist , der knochen , wird nicht mehr
durchblutet. immer wiederkehrende schmerzen sind die folge.
Ich verstehe die Bedenken, aber ständige starke Schmerzen über die nächsten 10 Jahre sind doch auch nichts, oder ?
Gute Besserung
Dr. J. Sauer
gruß michael
Habe hier einen Artikel gefunden, er zu deinem Thema sehr gut passt:
http://www.obere-apotheke.com/content_news.html?mid=172
Gruß
Falke
hallo!
geht das wirklich in so vielen fällen schief? ich hatte mit 11 jahren einen oberschenkelhalsbruch und habe schrauben implantiert bekommen, welche mir nach einem halben jahr wieder entfernt wurden. laut arzt habe ich auch eine beginnende hüftkopfnekrose, habe allerdings keine beschwerden…
muß ich mir da jetzt große sorgen machen? was kann da noch auf mich zukommen?
würde mich über eine antwort sehr freuen…
grüße,
m.
Man kann versuchen den Hüftersatz zu vermeiden (Schrauben,
Spezialnägel), das geht aber meist schief (>90%) und
verlängert nur die Krankheit. Ist also nicht sinnvoll.Gute Besserung
Dr. J. Sauer
Hi,
geht das wirklich in so vielen fällen schief?
Wenn die Blutversorgung des Oberschenkelkopfes schon unterbrochen ist, ja.
ich hatte mit 11 jahren einen oberschenkelhalsbruch und habe :schrauben implantiert bekommen, welche mir nach einem halben :jahr wieder entfernt wurden. laut arzt habe ich auch eine :beginnende hüftkopfnekrose, habe allerdings keine :beschwerden…
muß ich mir da jetzt große sorgen machen? was kann da noch auf
mich zukommen?
Nein. Wenn nur kleine Bestandteile des Gelenkes kaputtgehen, kann man gut damit leben. Nur wenn die Nekrose so ausgeprägt ist, dass der Knorpel nicht mehr ernährt wird oder sogar der Knochen nicht mehr trägt, müsste man sich etwas überlegen. Z. B. eine Umstellungsoperation oder eine Prothese.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. J. Sauer
Danke für die Antwort!
Eine Frage habe ich noch: Wie kann man der Nekrose denn am besten vorbeugen, bzw verhindern, dass sie fortschreitet. Gibt es irgendwelche Sportarten o.ä. die besonders sinnvoll sind?
Schönen Abend noch,
M.
Bewegung statt Belastung, also auf Sprünge verzichten, dafür Schwimmen, Radeln, Laufen.
Dr. J. Sauer