Jod - wieviel μg/Tag?

Von: , Frage gestellt am Mi, 13. Mär 2002

Ich komme aus Österreich und lebe seit 6 Monaten im Süden Deutschlands. Auf Anraten Bekannter habe ich eine Schilddrüsendiagnostik machen lassen. Nun bekam ich die Diagnose, dass meine Schilddrüse absolut in Ordnung, ich aber zur Vorsorge 300 μg Jod pro Tag zu mir nehmen soll.
Nun ist in Österreich Jodmangel absolut kein Thema und somit kenne ich mich auch nicht aus. Aber ich hab jetzt schon ein paar mal gelesen, dass 150-200μg Jod eigentlich ausreichen.
Warum soll/muss ich 300μg nehmen? Kann zuviel Jod auch schaden?

mfg Ilse (eine absolut jodunerfahrene Österreicherin)

16 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden 1 hilfreich
    Re: Jod - wieviel ?g/Tag?

    Hi Ilse,

    laut WHO liegt das Optimum der Iodzufuhr bei 150 bis 200 Mikrogramm pro Tag. Der Körper hat ca. 10 - 30 mg gespeichert (das meiste davon in der Schilddrüse).

    Abgesehen von einigen Iodmagelgebieten (z.B. Bayern, wo der Kropf schon fast ein Statussymbol ist) gibt es kaum Iodprobleme, zumal viele Speisen (Kantine, Restaurants, Mensa, Tiefkühlkrams...) mit Iodsalz gewürzt werden.

    Eine prima Möglichkeit Deinen Ioidbedarf zu decken ist übrigens regelmäßiger Genuß von Seefisch.


    Gandalf

    • Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Jod - wieviel ?g/Tag?

      Leider ist ganz Deutschland mit Ausnahme eines ca. 30 km breiten Küstenstreifens JODMANGELGEBIET. Dieser Mangel nimmt von Nord nach Süd zu. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Frage an doc

        Hallo,

        m.E. dürfte es doch garnix ausmachen, wieviel Jod ich zu mir nehme (es sei denn, in unmengen), da sich doch mein Körper eigentlich nur das entnehmen sollte, was er braucht. Seheh ich das richtig?

        Frank

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re: Frage an doc

          NEIN, weil der Jodmangel führt zur Schilddrüsenvergrößerung mit evtl. resultierenden Folgeschäden.

          RH [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
    Re: Jod - wieviel ìg/Tag?

    Hallo Ilse,
    Ich weiss nicht, ob es in Östereich auch die Zwangsjodierung durch Jodsalz im Brot und anderen Lebenmitteln gibt.
    Zuviel Jod tut jedenfalls nicht gut.
    Siehe auch hier: http://www.jod-kritik.de/
    mfg
    Crotalus

    • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Na ja

      Hallo Ilse,
      Ich weiss nicht, ob es in Östereich auch die Zwangsjodierung
      durch Jodsalz im Brot und anderen Lebenmitteln gibt.
      Zuviel Jod tut jedenfalls nicht gut.
      Siehe auch hier: http://www.jod-kritik.de/
      Hallo Crotalus
      so was solltest Du hier aber nicht anpreisen, das ist unter Deinem Niveau.
      Wie da argumentiert wird, ist ja ein Witz, jeder einigermaßen naturwissenschaftlich Erfahrene kriegt das kalte Grausen.
      Gruß
      Rainer

      • Antwort von nach 8 Stunden 1 hilfreich
        Re^3: Na ja


        Hallo Crotalus
        so was solltest Du hier aber nicht anpreisen, das ist unter
        Deinem Niveau.
        Wie da argumentiert wird, ist ja ein Witz, jeder einigermaßen
        naturwissenschaftlich Erfahrene kriegt das kalte Grausen.
        Hallo Rainer,
        Du bist leider nicht auf dem aktuellen Stand.
        Die Zwangsjodierung wird mittlerweile auch von Medizinern kritisch gesehen. Jod-Allergien und Jod-Akne sind leider Fakten.
        Diese Menschen haben kaum eine Chance, dem Jod zu entgehen.
        Jeder einigermaßen naturwissenschaftlich Erfahrene sollte nicht gleich (das kalte Grausen kriegen), nur weil Betroffene nicht so schön akademisch argumentieren könen.
        Bist du etwa auch dafür, dass wir Alle Jod untergejubelt bekommen und uns kaum dagegen wehren können ???
        Noch ein Info:http://www.balance-online.de/texte/075.htm
        Gruß
        Crotalus

        • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Na ja

          Hallo Rainer,
          Du bist leider nicht auf dem aktuellen Stand.
          Die Zwangsjodierung wird mittlerweile auch von Medizinern
          kritisch gesehen. Jod-Allergien und Jod-Akne sind leider
          Fakten.
          Diese Menschen haben kaum eine Chance, dem Jod zu entgehen.
          Jeder einigermaßen naturwissenschaftlich Erfahrene sollte
          nicht gleich (das kalte Grausen kriegen), nur weil Betroffene
          nicht so schön akademisch argumentieren könen.
          Bist du etwa auch dafür, dass wir Alle Jod untergejubelt
          bekommen und uns kaum dagegen wehren können ???
          Noch ein Info:http://www.balance-online.de/texte/075.htm
          Ja sicher, und das passende Buch kann man da auch gleich kaufen, wie praktisch.
          Wer einigermaßen Ahnung von Chemie hat, würde so was nicht verfassen, mal wieder halbgebildete, aber sendungsbewußte "Aufklärer".
          Nee, danke, brauch ich nicht, ich eß zweimal die Woche Fisch, damit meine Jodbilanz stimmt ;-)
          Gruß
          Rainer

          • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Na ja

            Hallo Rainer,
            Du kannst soviel Jod futtern, wie du möchtest, es ist dann deine Entscheidung.
            Du hast dich aber nicht dazu geäußert, wie du zu der Zwangsjodierung stehst.
            Also: Zwangsjodierung, ja oder nein?
            Was ist deine Meinung dazu.
            mfg
            Crotalus



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