Hallo zusammen,
ich war letztens beim Zahnarzt und er hat mich auf eine Schleimhautveränderung am Gaumen hingewiesen.
Ich war deswegen schon einmal bei einem HNO Arzt vor ca 10 Jahren und es ist seither nicht grösser geworden (ca 1,5 auf 2,5 cm). Mein Zahnarzt hat aber gemeint ich solle es unbedingt wieder bei einem Spezia^listen zeigen gehen und hat mir die Nummer der chirurgischen Poliklinik in Zürich gegeben…
Der HNO Arzt hat gemeint es wäre einfach eine kleine gutartige wucherung und solange sie nicht grösser werde oder mich störe müsse man da nichts unternehmen.
Darum hat mir der Zahnarzt ein bisschen angst eingejagt und ich wollte nun fragen ob einer von Euch schon mal sowas gehabt hat oder weiss was das sein könnte…
Der Zahnarzt hat auch noch gesagt es gäbe so Sachen die den Knochen weich oder spröde machen würden…
Bitte gebt rasch antwort.
Gruss Baumi
Hallo Baumi,
Wenn es bereits seit 10 Jahren dort ist und sich nicht verändert
hat, dann wird es höchstwahrscheinlich nichts Schlimmes sein.
Da dir dein Zahnarzt aber nun Angst gemacht hat, ist es nicht falsch, wenn du den Spezialisten nachsehen lässt und sei es nur zu deiner Beruhigung.
Gruß
Crotalus
Variante A:
Ich finde den Zahnarzt nett
und glaube ihm, obwohl er
mir angst macht.
->
Ich mach, was er sagt
und wechsle den HNO.
Variante B
Ich habe angst vor dem Zahnarzt
und finde ihn bescheuert.
->
Ich meide ihn und
wende mich an den HNO,
mit dem ich schon jahrelang
gute Erfahrungen gemacht hab.
Variante C:
Ich finde Pathologen süß.
->
Der Pathologe meiner Wahl darf
mein Bioptat zerschnippseln,
und wir zählen gemeinsam die
Kernzahl pro Zelle aus,
mit der Option, dass sobald er
das Wort „entartet“ in den Mund nimmt,
seine Schleimhaut unters Mikrotom kommt.
Variante D:
Ich finde den Zahnarzt nett
und er macht mir keine angst.
->
Ich besorge dem Zahnarzt
einen Termin bei einem
seriösem Optiker.
Papillom
Hi,
es wird sich dabei um ein sog. Papillom handeln. Mir ist anläßlich einer Trommelfell-OP mal eins (allerdings kleiner) entfernt worden. Die Worte der Oberärztin vor der OP: „Wir haben noch ein Papillom gefunden, das machen wir dann gleich mit.“ Mein HNO-Arzt (witzigerweise der frühere Dozent ebendieser Oberärztin) hat jahrelang nie etwas gesagt, wenn es denn schon da war, also war es wohl nicht bedenklich.
Ein HNO-Arzt sollte sich Deins aber auch mal ansehen, denn die Knochen können u.U. tatsächlich angegriffen werden.
http://www.pathologie-online.de/sp/12/
„Echte gutartige Tumoren der respiratorischen Schleimhaut sind vergleichsweise selten. Wichtig ist dabei das Papillom, das insbesondere als invertiertes Papillom die Umgebung, darunter auch den Knochen, destruieren kann.“
Aber zuviele Sorgen sind unnötig, laß halt nen Spezialisten einen Blick darauf werfen. Und wenn es raus soll: Ich hab da nix von gemerkt (OK, ich war in Vollnarkose
), auch nicht hinterher, außer vielleicht einem leichten Kratzen.
Gruß
Christian