Wirbelblockade

Hallo zusammen,

meine Freundin hat sich gestern beim Aufstehen eine sehr schmerzhafte Wirbelblockade zugezogen. Sie ist im Krankenhaus bereits ein wenig behandelt worden, hat dort zwei Spritzen zur Muskulaturlockerung in den Rücken bekommen und wurde wieder eingerenkt. Die Blockade ist im unteren Teil des Rückens.

Jetzt hat sie immer noch starke schmerzen beim sitzen und liegen. Vieleicht liest hier jemand der das selber schon einmal hatte und kann ein paar Ratschläge geben wie man die Schmerzen ein wenig lindern kann und welche haltung gut geeignet ist. Vieleicht auch ein paar Übungen gegen die Verspannung der Muskeln in dem Bereich?

Vielen Dank schonmal,

sagt der Daniel.

Hallo zusammen,

Jetzt hat sie immer noch starke schmerzen beim sitzen und
liegen. Vieleicht liest hier jemand der das selber schon
einmal hatte und kann ein paar Ratschläge geben wie man die
Schmerzen ein wenig lindern kann und welche haltung gut
geeignet ist. Vieleicht auch ein paar Übungen gegen die
Verspannung der Muskeln in dem Bereich?

Ja hab ich, sie kann mittels s.g. Stufenbett die Muskulatur entlasten. Das geht so: stellt einen Stuhl ins Bett, Beine drauf und versuchen, so zu schlafen und zwar so, wie es ihr angenehm ist von der Höhe her. Das kann sie auch tagsüber auf dem Sofa
(harte Unterlage waere günstig) machen. Ansonsten, wenn die akuten Schmerzen abgeklungen sind, gibt es diese aufblasbaren
Sitzbälle, die die Wirbelsäule herrlich entlasten. Evtl. sehr
zu empfehlen auch eine Rückenschule.

Gute Besserung
d.

Vielen Dank schonmal,

sagt der Daniel.

hallo!!

in diesem artikel ist für jedermann verständlich der aktuelle stand der dinge sehr gut zusammengefasst:
(war sogar in der süddeutschen zeitung!!)

Das Märchen vom „eingeklemmten Nerv“
Anstelle von Bettruhe und Operation raten Therapeuten Schmerzpatienten zu mehr Bewegung
Dr. Marcella Ullmann

Das Leben in Deutschland ist eine schmerzvolle Erfahrung - sofern vom Emnid-Institut erhobene Daten stimmen: Zwei Drittel aller Bürger klagen demnach über wiederkehrende Schmerzen, am Bewegungsapparat, 61 Prozent sind dadurch in ihrem Tagesablauf beeinträchtigt, und jeder dritte Arbeitsunfähigkeitstag wird von Rückenschmer7en verursacht. Trotzdem werden 85 Prozent der chronisch Schmerzkranken nicht ausreichend oder schlecht behandelt, wie eine bundesweite Analyse der ärztlichen Versorgung ergab,
Woher kommt diese Verbreitung der Schmerzen am Bewegungsapparat? Sind die Deutschen vielleicht nur überempfindlich geworden? Der Erlangener Mediziner Kay Brune, Präsident des diesjährigen Deutschen Schmerzkongresses in Düsseldorf, sieht in der fehlerhaften Versorgung eine der Ursachen für die starke Zunahme der orthopädischen Schmerzerkrankungen: „Die sicherste Methode gegen Rückenschmerzen ist keine Bettruhe, keine Röntgenaufnahmen und keine Chirurgie.“ Beim akuten Rückenschmerz sei es vielmehr wichtig, das normale aktive Leben fortzusetzen. " Operationen führen selten zu anhaltender Besserung - im Gegenteil", sagt Brune. Denn Ruhephasen trügen dazu bei, daß Schmerzen chronifizieren.

Die wirkungsvollste Rückenschmerztherapie ist daher die frühe Mobilisierung. Wer einmal in den Teufelskreis aus Schmerzen und Schonung gerät, der wird ohne ärztliche Hilfe nur schwer wieder herausfinden. Schränkt man seine körperliche Aktivität zu stark ein, verschlechtert sich die Stabilität der Wirbelsäule, was zusammen mit einer schlechten Haltung wieder zu - meistens verstärkten - Schmerzen führt.

Warum plötzlich alles weh tut

Akute Beschwerden können aber auch ohne Fehlverhalten chronifizieren. Jeder schmerzhafte Reiz löst an den äußeren Enden dünner Nervenfasern elektrische Impulse aus, die zu einer Schaltstelle im Rückenmark laufen. Dort werden durch die Impulse Überträgerstoffe (Neurotransmitter) freigesetzt, die als chemische Boten Informationen an das zentrale Nervensystem herantragen.

Da Nervenzellen lernfähig sind, verändert sich ihre Funktionsfähigkeit, wenn sie länger oder öfter in gleicher Weise gereizt werden - sie reagieren stärker. Wie Walter Zieglgänsberger vom Max Planck-Institut für Psychiatrie in München festgestellt hat, nimmt dann beim gleichen Reiz die Zahl der elektrischen Entladungen im Rückenmark zu, die Schmerzintensität steigt (SZ, 26. 3. 98).

Steigt die Erregbarkeit der Nervenzellen, so vergrößert sich auch das „rezeptive Feld“, also das schmerzempfindliche Areal. Plötzlich tut nicht mehr nur die Schulter weh, sondern der ganze Arm. Manchmal kann es an diesen Nervenzellen sogar zu Impulsen kommen, ohne daß es in der Peripherie überhaupt reale Reize gab, Ähnliche Mechanismen liegen dem sogenannten Phantomschmerz zugrunde, den Amputierte empfinden.

Nicht alle Menschen entwickeln aber als Folge akuter Schmerzerlebnisse eine chronische Erkrankung. Davor schützen sie körpereigene Systeme, welche die Erregbarkeit der Zellen im Rückenmark dämpfen. In der Umgebung von erregenden Feldern finden sich nämlich auch Bereiche, die Entladungstätigkeit der Nervenzelle hemmen, sobald man sie stimuliert. Wie erregbar eine Zelle ist, wird außerdem von hormonellen und immunologischen Faktoren beeinflußt.

„Für die Therapie sind diese neurophysiologischen Erkenntnisse von großer Bedeutung“, meint Hermann Locher von der Internationalen Gesellschaft für orthopädische Schmerztherapie (IGOST).Die Vorstellung, nach der Schmerzen im Bewegungsapparat vor allem als eine Folge von" eingeklemmten Nerven" auftreten, und daher durch Einrenken wieder behoben werden können, ist überholt. Neurophysiologen gehen statt dessen davon aus, daß die Manipulation am Gelenk - ähnlich wie andere physikalische Maßnahmen - den Schmerz verringert, indem sie Nervenfasern stimuliert, die Erregbarkeit der Zelle im zentralen Nervensystem dämpfen. Daher gilt auch die unter Ärzten verbreitete Regel nicht mehr, daß man nicht häufiger als dreimal hintereinander manipulieren sollte.

Im Gegenteil: Damit die erhöhte Erregbarkeit wieder dauerhaft herabgesetzt wird, muß der Schmerzreiz so lange unterbrochen werden, bis die Nervenzellen ihn wieder „vergessen“ haben. Man darf bei der Therapie also nicht darauf warten, bis der Schmerz wiederkommt, sondern muß schon vorher eingreifen. „Wir gehen deshalb, was die Häufigkeit der Manipulation betrifft, heute viel individueller vor als früher“, berichtet Hermann Locher. Für chronische Schmerzpatienten wurde die „serielle.“ Therapie eingeführt, bei der manche eine Zeitlang sogar täglich behandelt werden.

Nach Meinung des Orthopäden kann auch die Akupunktur nach dem gleichen Prinzip eingesetzt werden. Zudem gebe das neurophysiologische Modell auf molekularer und mikro-anatomischer Ebene Anhaltspunkte, wie diese Methode funktionieren könnte.

Auch Zieglgänsberger hält die Akupunktur und Elektrostimulation für Methoden, die nach den gleichen Grundlagen funktionieren wie manuelle Medizin oder Massage. Das neurophysiologische Konzept erklärt seiner Meinung nach aber auch den Einfluß psychologischer und sozialer Faktoren auf die Chronifizierung von Schmerzen. Bereits Anfang der 90er Jahre hatten US-Wissenschaftler eine Studie veröffentlicht, die zeigte, daß für die Prognose des Krankheitsverlaufs von Patienten mit Rückenschmerzen die Situation am Arbeitsplatz wichtiger ist als der Schweregrad der Erkrankung, Psyche und Körper, so Zieglgänsberger, seien ineinander verwoben. Auch das gesprochene Wort sei ein massiver Eingriff in das zentrale Nervensystem und ein Gespräch daher manchmal die beste Arznei.

wenn du noch mehr infos brauchst schick mir einfach direkt eine mail!!!

die sache mit dem stufenbett ist völlig ok - aber bewegung so früh wie möglich ist unschlagbar.
die schmerzen können davon kommen dass noch eine entzündung vorliegt - die klingt aber normalerweise innerhalb einer woche ab.
gib mir mal durch in welcher gegend du wohnst - dann kann ich dir auch gleich einen passenden - qualifizierten therapeuten empfehlen.

tschüss

matthias

Hallo Daniel,

mehrmals wurde ich in der Vergangenheit mit der Diagnose „akute Blockade“ ins Krankenhaus eingeliefert. Liegen konnte ich nicht lange, das Aufstehen war Quälkram und sogar tief Luftholen war nicht möglich. Eine elende Verkettung von Verkrampfung, Schonhaltung, Angst vor dem Schmerz bei Bewegung und Atmung, mehr Verkrampfung. Über viele Jahre hatte ich als ganz junger Mensch immer wieder damit zu kämpfen und der Hausarzt erzählte abwechselnd etwas von Scheuermann und Bettruhe, was ich auch befolgte. Während meiner Lehre mußte ich oft extreme Lasten schleppen. Zu zweit bis zu 148 kg schwere Fernsehtruhen über mehrere Stockwerke, das ging auf die Knochen. Bis ich 1970 in die Uniklinik Hamburg eingeliefert wurde. Völlige Bewegungsunfähigkeit, nur flache Atmung war noch möglich. Es sollte sofort operiert werden. Das war dann das erste Mal, daß ich mich einer ärztlichen Maßnahme wiedersetzte. Ich wollte die krampflösende Spritze in den Hintern bekommen, aber unter keinen Umständen an der Wirbelsäule herumschnippeln lassen. Es waren die schmierigen, zweifelnden Bemerkungen „Sie sind ein kranker Mann, Sie können nicht gehen“, die dazu führten, daß ich mich doch aus dem Bett rollte und zusah, wieder auf die Beine zu kommen. Um es kurz zu machen: Im Laufe der Folgejahre lernte ich, daß es Streßsituationen sind, manchmal begünstigt durch Kälte, die nach harmloser Drehbewegung zur Blockade führten. Es gab noch ein paar Mal die Situation, daß ein Arzt etwas von Bettruhe und Krankenhaus-Einweisung erzählte, ich aber darauf bestand, die Muskel-entspannende Spritze zu bekommen und sofort alles daran setzte, aufzustehen. Irgendwann ging es sogar ganz ohne Spritze, deshalb auch ohne ärztliche Hilfe. Ablenkung, Beschäftigung, nicht dauernd an das Leiden denken und vor allen Dingen zwanglose, langsame Bewegung und unter keinen Umständen Bettruhe ist das bei mir seit Jahrzehnten funktionierende Rezept.

Bis vor wenigen Jahren hatte ich einen Mitarbeiter, der wegen seines Rückenleidens mit der Blockade vor der Frührente stand. Auch dieser Mann hatte sein Leben lang den ärztlichen Bettruhe-Rat befolgt und mir deshalb über Jahre immer wieder gelbe Scheine präsentiert. Als ich ihm riet, er solle es mit langsamer Bewegung und ruhig auch mit Arbeit versuchen, erntete ich zunächst Empörung. Eben typisch Chef, der seine Leute sogar dann noch zur Arbeit antreibt, wenn sie nicht mehr kriechen können, war die blödsinnige Vermutung. Es dauerte Jahre, bis der Angestellte kapierte, daß der Rat mit Bewegung und Ablenkung durch Arbeit viel schneller als Bettruhe zum Ziel führt. Legt man sich erst einmal mit ach-wie-geht-es-mir-schlecht-Stimmung ins Bett, dauert es eine ganze Woche, manchmal auch noch länger und dann läuft der Betroffene immer noch in merkwürdig verbogener Haltung durch die Gegend und hat neben diversen Spritzen ganze Packungen mit Schmerzmitteln verzehrt. Mit zwangloser Bewegung und Ablenkung ist die Sache nach 2 Tagen vorüber.

Ich bin kein Mediziner und werde mich hüten, meine individuelle Erfahrung als allgemein gültig zu postulieren. Nur für mich gültig weiß ich aber inzwischen aus Erfahrung, daß der Bettruhe-Rat auch bei allen möglichen anderen Zipperlein nichts taugt. Der Körper muß auf die Beine und der Kopf braucht Beschäftigung, aber keine Konzentration auf das Leiden.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

sicher alles richtig, NUR wenn es ein „echter Scheuermann“ gewesen wäre, wärst Du nimmer auf den Beinen, gerade diese
Krankheit trifft oft schon junge Leute und da sollte man genau wissen, womit man es zu tun hat, denn dass hat mit einer s.g.
Blockade gar nix zu tun.

Schön, dass es für Dich so gut gelaufen ist.
Auf das es so bleibt.

Herzl. Gruß

hd

mehrmals wurde ich in der Vergangenheit mit der Diagnose
„akute Blockade“ ins Krankenhaus eingeliefert. Liegen konnte
ich nicht lange, das Aufstehen war Quälkram und sogar tief
Luftholen war nicht möglich. Eine elende Verkettung von
Verkrampfung, Schonhaltung, Angst vor dem Schmerz bei Bewegung
und Atmung, mehr Verkrampfung. Über viele Jahre hatte ich als
ganz junger Mensch immer wieder damit zu kämpfen und der
Hausarzt erzählte abwechselnd etwas von Scheuermann und
Bettruhe, was ich auch befolgte. Während meiner Lehre mußte
ich oft extreme Lasten schleppen. Zu zweit bis zu 148 kg
schwere Fernsehtruhen über mehrere Stockwerke, das ging auf
die Knochen. Bis ich 1970 in die Uniklinik Hamburg
eingeliefert wurde. Völlige Bewegungsunfähigkeit, nur flache
Atmung war noch möglich. Es sollte sofort operiert werden. Das
war dann das erste Mal, daß ich mich einer ärztlichen Maßnahme
wiedersetzte. Ich wollte die krampflösende Spritze in den
Hintern bekommen, aber unter keinen Umständen an der
Wirbelsäule herumschnippeln lassen. Es waren die schmierigen,
zweifelnden Bemerkungen „Sie sind ein kranker Mann, Sie können
nicht gehen“, die dazu führten, daß ich mich doch aus dem Bett
rollte und zusah, wieder auf die Beine zu kommen. Um es kurz
zu machen: Im Laufe der Folgejahre lernte ich, daß es
Streßsituationen sind, manchmal begünstigt durch Kälte, die
nach harmloser Drehbewegung zur Blockade führten. Es gab noch
ein paar Mal die Situation, daß ein Arzt etwas von Bettruhe
und Krankenhaus-Einweisung erzählte, ich aber darauf bestand,
die Muskel-entspannende Spritze zu bekommen und sofort alles
daran setzte, aufzustehen. Irgendwann ging es sogar ganz ohne
Spritze, deshalb auch ohne ärztliche Hilfe. Ablenkung,
Beschäftigung, nicht dauernd an das Leiden denken und vor
allen Dingen zwanglose, langsame Bewegung und unter keinen
Umständen Bettruhe ist das bei mir seit Jahrzehnten
funktionierende Rezept.

Bis vor wenigen Jahren hatte ich einen Mitarbeiter, der wegen
seines Rückenleidens mit der Blockade vor der Frührente stand.
Auch dieser Mann hatte sein Leben lang den ärztlichen
Bettruhe-Rat befolgt und mir deshalb über Jahre immer wieder
gelbe Scheine präsentiert. Als ich ihm riet, er solle es mit
langsamer Bewegung und ruhig auch mit Arbeit versuchen,
erntete ich zunächst Empörung. Eben typisch Chef, der seine
Leute sogar dann noch zur Arbeit antreibt, wenn sie nicht mehr
kriechen können, war die blödsinnige Vermutung. Es dauerte
Jahre, bis der Angestellte kapierte, daß der Rat mit Bewegung
und Ablenkung durch Arbeit viel schneller als Bettruhe zum
Ziel führt. Legt man sich erst einmal mit
ach-wie-geht-es-mir-schlecht-Stimmung ins Bett, dauert es eine
ganze Woche, manchmal auch noch länger und dann läuft der
Betroffene immer noch in merkwürdig verbogener Haltung durch
die Gegend und hat neben diversen Spritzen ganze Packungen mit
Schmerzmitteln verzehrt. Mit zwangloser Bewegung und Ablenkung
ist die Sache nach 2 Tagen vorüber.

Ich bin kein Mediziner und werde mich hüten, meine
individuelle Erfahrung als allgemein gültig zu postulieren.
Nur für mich gültig weiß ich aber inzwischen aus Erfahrung,
daß der Bettruhe-Rat auch bei allen möglichen anderen
Zipperlein nichts taugt. Der Körper muß auf die Beine und der
Kopf braucht Beschäftigung, aber keine Konzentration auf das
Leiden.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang und die anderen Antworter,

vielen Dank für eure Ratschläge. Meiner Freundin geht es schon wesentlich besser. Das mit dem viel Bewegen war sicher die richtige Methode um die Blockade wieder zu lösen. Auch wenn es dabei natürlich oft noch schmerzhaft ist.

Die Spritzen und die schonung haben nicht weitergeholfen. Das wird mit den Spritzen wohl eher pure Geldmacherei sein.

Viele Grüße,

vom Daniel.

Das mit dem viel Bewegen war sicher die
richtige Methode um die Blockade wieder zu lösen. Auch wenn es
dabei natürlich oft noch schmerzhaft ist.

Hallo Daniel,

nach Abklingen der ersten akuten Phase bleibt noch für einige Zeit ein dumpfes, schwer lokalisierbares Schmerzgefühl. Dabei ist dann nach meiner Erfahrung Ablenkung, Beschäftigung und sanfte Bewegung im Rahmen der Möglichkeiten hilfreich.

Und was ist mit Bewegung verbunden, beschäftigt ganz und gar und lenkt ab? Genau: Sex! Wirkt wahre Wunder!

Gruß
Wolfgang