Hallo,
ich habe bei Galileo (Pro7-Sendung am Fr. den 05.04) einen
Bericht gesehen, der mit Schnarchen zutun hatte.
In diesem Bericht haben sie aber erwähnt, dass es auch
Leute gibt, bei denen im Traum der Atem aussetzt.
Meine Freundin sagt manchmal zu mir, sie hätte das Gefühl,
dass ich im Traum manchmal aufhöre zu atmen.
Wie heisst diese Krankheit?
Wie kann man sie behandeln?
Letzten Sommer habe ich zum ersten Mal mehrmals am Tag Atemausfall gehabt über mehrere Sek. Die Ärtzte sind davon ausgegangen, dass ich eventl. Asthma hätte. Seit mehreren Monaten
habe ich auch auf der Brusthöhe ein „verkrampftes“ Schmerzen!
Können diese Sachen irgendwie miteinander in Beziehung stehen?
Vielen Dank für Euren Rat
Gruss
Fabian
Hallo,
das nennt man glaube ich Schlafapnoe. Näher untersucht wird sowas im Schlaflabor einer Klinik.
Grüße Julia
Hallo Fabian,
es gibt Lungenfachärzte, die ein „tragbares Schlaflabor“ haben. D.h. man wird verkabelt, kann aber wieder nach Hause gehen und gibt das Ding 24 Stunden später wieder zur Auswertung ab. Lass die Untersuchung machen, dann bist Du beruhigter.
Gruß
Suse
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Fabian,
Schlafapnoe ist riskant (Herz-Kreislauf). Tritt besonders gern bei Menschen mit körperlicher Fülle auf. Analyse im Schlaflabor ist wichtig, aber auch Kreislaufuntersuchung. Behandlung erfolgt meist operativ in einer HNO-Klinik, wenn die Ursache ein verlängertes oder schlaffes Gaumensegel ist, das dann gekürzt wird (Palato-Pharyngeale Plastik).
Gruß Fritz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Fabian,
wie Suse schon sagte gibt es bei Pneumologen Meßgeräte, die man mit nach Hause nimmt und mit denen man sich eine Nacht lang verkabelt. Sie messen den Luftdurchfluss etc. - keine Ahnung, wie das präzise heißt.
Ich habe das vor einem Jahr gemacht und zwar aus ähnlichen Gründen wie bei dir. Ein Freund, mit dem ich im Urlaub 14 Tage das Zimmer geteilt hatte, meinte, Atemaussetzer bei mir mitbekommen zu haben.
Was stellte sich schließlich raus? Keine Schlafapnoe! Es bestätigte sich nur hochoffiziell etwas, was ich sowieso schon wußte, nämlich, daß ein Nasenloch chronisch halb verstopft ist.
Verkabelt zu schlafen, war nicht ganz so bequem. Aber ansonsten war das Nervigste an der ganzen Aktion eigentlich nur der Arzt, der ohne Punkt und Komma redete und mich nicht zu Wort kommen ließ.
Schönen Gruß,
Christiane