homöopathisch was ist das ?

Hallo an Alle,

haben gerade die Frage am wickel:

Was ist homöopathisch ? Oder was sind homöopathische Arzneimittel ?

Der Duten gibt leider nicht viel her als wenn einer eine verständliche Erklärung hat immer her damit.

Danke und viele Grüsse aus Hamburg
MeToo

Vor allem ist es ein ewiger Zankapfel!
Der eine schwört darauf, der andere lacht nur darüber.

Einfachst ausgedrückt: Ein Wirkstoff wird gigantisch verdünnt. Stell Dir einen Tropfen Hustensaft im Swimming Pool vor. Trotzdem sollen die vielen Kubikmeter Wasser die Wirkung des unverdünnten Hustensaftes haben.
Das ist die Theorie.

Grau […] ist alle Theorie.
Und grün des Lebens goldner Baum.

Gruß!
Tino

Hallo,

die Homöopathie beruht auf der Idee, Krankheiten mit Mitteln zu heilen, die dem Krankheitsbild ähnliche Symptome verursachen.
Der Begründer der Homöopathie betrieb seine Apotheke/Praxis einige Zeit in einem der historischen Häuser in unserer Möllner Altstadt. Ich muß gerade einmal nachsehen, wie der Mann hieß.

Die Grundidee erscheint zumindestens für mich keineswegs abwegig. Eine Dosis zu verabreichen, mit der der Körper über die Bildung eigener Abwehrkräfte noch fertig wird, entspricht der Vorgehensweise bei vielen Arten der Immunisierung.

Was schließlich daraus geworden ist, nämlich die extreme Verdünnung, bis schließlich kein Wirkstoffmolekül mehr vorhanden ist, gibt Schnittstellen zum Glauben und zur Esoterik ab, die im Wasser „feinstoffliche“ Energie vermutet.

Über die Medikation hinaus, versucht die Homöopathie, den Menschen ganzheitlich zu sehen. Das ist ein Aspekt, der in weiten Teilen der Medizin lange Zeit in der Spezialisierung unterzugehen drohte.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

als Ergänzung zu meinem Posting fand ich auf die Schnelle dies:

Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hat als Arzt eine zeitlang in Mölln gewohnt und praktiziert.
Über diese Zeit ist im Möllner Stadtarchiv nur eine einzige schriftliche Quelle bekannt. Es handelt sich um eine Kirchenbucheintragung aus dem Jahre 1800. Sie lautet:
"Nr. 43. Am 1. October ist Louise Hahnemann gebohren und am 5ten desselb. getauft worden. Vater: (Christian Friedrich)
Samuel Hahnemann, Doctor hieselbst gebührtig aus Meißen in Chursachsen, Mutter: Johanne Henriette Leopoldine Hahnemann, geb. Küchler aus Dessau

Zu dem Gebäude in der heutigen Marktstraße in Mölln, in dem die Familie gelebt hat, gibt es ein Buch von Auguste Oppermann, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Tochter eines Apothekers und Bürgermeisters der Stadt Mölln in diesem Haus aufgewachsen ist.

Gruß
Wolfgang

Homöopathie
Hallo!

siehe der Artikel der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung der Parawissenschaften“ (GWUP): http://www.handrick-net.de/homoopathie.html

„…
Am Anfang der Homöopathie, die oft irrtümlich mit der Anwendung pflanzlicher Heilmittel (Phytotherapie) gleichgesetzt wird, steht die
1.Simile-Regel: Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden. Krankheiten werden nur durch solche Arzneien geheilt, die an Gesunden ähnliche Krankheitssymptome hervorrufen wie die, an denen der Patient leidet. Deshalb werden
2.Arzneiprüfungen am gesunden Menschen durchgeführt. Bekommen sie dabei bestimmte Symptome, dann gibt man dasselbe Medikament Patienten, die eben diese Symptome zeigen. Hahnemann entdeckte das Simile-Prinzip zufällig, nachdem er im mutigen Selbstversuch Chinarinde eingenommen hatte und davon „Fieber“ bekam - diagnostiziert allerdings nicht an der Körpertemperatur, sondern an erhöhter Pulsrate. Diese höchst ungewöhnliche Wirkung beruhte vermutlich auf einem Nocebo-Effekt (s.u.). Hahnemann stieß also auf sein Simile-Prinzip nur, weil er sich
irrte. Bei den ersten homöopathischen Behandlungen, mit wenig verdünnten Wirkstoffen, kam es angeblich oft zu einer „Erstverschlimmerung“: Die Krankheitssymptome verstärkten sich - nach der „Simile-Regel“ verständlich, denn das Arzneimittel soll sich ja gleichartig auswirken. So begann Hahnemann, seine Heilmittel zu verdünnen, zu
3.„Potenzieren“: Die Arznei wird auf genau festgelegte Weise in jeder Verdünnungsstufe durchgeschüttelt. Dabei soll sich etwas vom „geistigen Wesen“ der Ursubstanz auf das Lösungsmittel (Wasser oder Alkohol) übertragen, Schritt für Schritt Stoffliches in Unstoffliches umwandeln, etwa in „heilsame Schwingungen“. Das Potenzieren erfolgt in Dezimal- oder Centesimalschritten, bei festen Präparaten durch Verreibung mit Milchzucker. Die Potenz D3 enthält meist etwa 1g Wirkstoff pro Liter. D20 entspricht bereits einer Verdünnung von 1:10 hoch 20, ungefähr soviel wie eine Tablette Aspirin, gelöst und gleichmäßig verteilt im gesamten Atlantik. Denn, so Hahnemann: Je mehr verdünnt, desto stärker die Heilkraft.
…“

Tschuess, Sven.

Hallo MeToo,
Du fragst, was denn Homöopathie ist und es melden sich gleich die immer gleichen notorischen Spötter wie z.B. Wolgang Dreyer, die zwar von Medizin keinen blassen Schimmer haben, aber immer alles besser wissen wollen.
Hier ein Link zur Homöopathie, der dir eher weiterhilft:
http://www.bunkahle.com/Homoeopathie/Homoeopathie.htm
Gruß
Crotalus, der keine Lust mehr hat mit den ewigen Spöttern und Ignoranten die Homöopathie zu diskutieren.

Eine Methode, Krankheiten mit Mitteln zu behandeln, die normalerweise selbst ähnliche Symptome verursachen. Die Wirkstoffe werden dazu stark verdünnt und sollen dann den körper dazu bringen, mit der Krankheit selbst fertig zu werden.
Leider ist das Ganze mit magischen Vorstellungen verquickt (etwa, dass ein Wirkstoff dem umgebenden Wasser eine Information aufprägt, die noch existiert, wenn der Wirkstoff selbst - aufgrund unendlicher Verdünnung - gar nicht mehr vorhanden ist).

Wenn man so will, funktioniert eine Impfung mit abgeschwächten Erregern nach diesem Prinzip. Verallgemeinern sollte man es aber nicht. Oft wird eine Wirkung durch den Glauben des Patienten hervor gerufen (Placebo-Effekt); dies spielt aber bei jeder Behandlungsmethode eine Rolle.

Gruß,
Franz

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Hi MeToo,

Du hast hier von Crotalus schon einen guten Link erhalten. Die Website von Andreas ist sehr umfangreich.

Leider habe ich nur ein minimales Wissen als Anwenderin, und diese sind wie folgt. Das homöopathische Mittel wird in Tropfenform oder in Globuliform (zumeist drei Kügelchen mit Traubenzucker) verabreicht. Manche Homöopathen / Ärzte / Heilpraktiker verabreichen Hochpotenzen, das heißt eine einmalige Mittelgabe und dann wird abgewartet. Andere widerum verabreichen nur Niedrigpotenzen, die man tagtäglich einnehmen muß. Andere widerum geben Komplexmittel. Da sind sich die Homöopathie-Leute selbst uneins, was nun die rechte Methode ist.
Doch es gibt in anderen Bereichen auch nicht nur einen Weg und eine Sichtweise.

Je vedünnter, desto hochpotenzierter das Mittel. Genau da scheiden sich die Geister in puncto Vorstellungsmöglichkeiten.

Ich stelle es mir ähnlich der Werbung im Kino vor. Wenn man dort Werbung für Zigaretten beispielsweise sieht, kann man diese witzig oder doof finden, Lust auf eine Zigarette bekommen oder einfach gelassen auf den Film warten. In Amerika gab es Experimente in denen in Bruchteilen von Sekunden, für das Auge nicht wahrnehmbar, Cola eingeblendet wurde, und die Leute bekamen Durst. Somit wurden die Umsätze im Kino gesteigert. Ich weiß nicht, ob es im Amiland verboten worden ist, jedenfalls ist es in Deutschland verboten.

Ebenso gab es eine Versuchsreihe in der Dreiecke kurz eingeblendet worden sind. Die Probanden sollten am Tag nach der Filmvorführung malen und alle malten etwas, mehr oder minder stark, indem Dreiecke vorkamen, z.B. Menschen mit dreieckigem Körper, Kirchturmspitzen usw. usf. Das heißt, je subtiler etwas auf uns einwirkt, desto größer ist die Wirkung, denn umso weniger können wir uns dagegen wehren, da es uns nicht bewußt zugänglich ist. Das ist meine Theorie dazu. Bitte nicht steinigen. :smile:)

Homöopathische Mittel gibt es jeweils in verschiedenen Potenzen. Das heißt, ein und dasselbe Mittel kann in unterschiedlichen Potenzen auch unterschiedlich wirken. Hochpotenzen gehen meines Wissens nach mehr auf die Psyche.

Mit Homöopathie geht oft eine sogenannte Erstverschlimmerung einher. Das heißt, das Symptom das man beklagt oder auch andere die man möglicherweise noch gar nicht so sehr als störend empfunden hat, weil man es gar nicht (mehr) anders kennt, werden erst schlimmer bevor sie besser werden.

Treten Symptome auf, die man früher nicht hatte, die man nicht kennt, ist das ein Indiz dafür, daß die Mittelgabe nicht stimmt.

Meine Erfahrung ist, daß die Auswirkung von Mittelgaben teils erst zwei, drei Jahre später so richtig zur Wirkung kamen, bei manchen Mitteln war ab der ersten Einnahme eine Wirkung da.

Am Anfang jeder guten homöopathischen Behandlung steht allerdings eine Anamnese. Ich erlebe es öfter mal bei den Dingen die ich aufgelöst habe, daß ich gefragt werde, welches Mittel das gewesen sei. Erstens kann ich es selbst nicht genau sagen, da die Wirkung teils bei manchen Mitteln sehr langsam und längerfristig ist. Außerdem sehe ich es eher so, daß hier verschiedene Mittel zusammenwirken, da es sich auch um verschiedene Schichten handelt, ähnlich einer Zwiebel. Jede Schicht erhält halt ihr eigenes homöopathisches Mittel. So individuell der Mensch ist, so individuell ist auch dessen homöopathische Behandlung. Ergo, was bei einem und seinen Kopfschmerzen richtig ist, kann bei einem anderen grundverkehrt sein.

Das aus meiner laienhaften Sicht als Patientin.

Im Archiv findest Du hierzu auch noch was.

Ciao,
Romana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Vielen Dank an alle,

zu Anfang ging es mir lediglich darum zu wissen was hinter dem Begriff als solches steht. Nun habe ich gemerkt, dass es wohl eine Wissenschaft für sich ist. Naja ich denke ich habe erst einmal eine ganze Menge zu lesen.

Vielen Dank und viele Grüsse aus Hamburg
MeToo

hallo romana,

es ist einfach unglaublich, daß dieses märchen mit der werbung im kino nicht auszurotten ist.
http://www.quarks.de/illusion2/0303.htm

tschüß

strubbel

ähm

Begriff als solches steht. Nun habe ich gemerkt, dass es wohl
eine Wissenschaft für sich ist.

hallo metoo,

ist es eben nicht, sondern (bis zum beweis des ganzen) eine glaubensrichtung.

tschüß

strubbel

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es ist einfach unglaublich, daß dieses märchen mit der werbung
im kino nicht auszurotten ist.
http://www.quarks.de/illusion2/0303.htm

Hallo Strubbel,

Textpassage aus dem Link: „Er habe diese Botschaften immer wieder sehr kurz (1/3000sek) in den Film eingeblendet.“

Jeder Film besteht aus einer Folge von Einzelbildern. Die Zeit für jede Botschaft kann die Standzeit des Einzelbildes nicht unterschreiten. Bei 1/3000 s müßte man also 3000 Einzelbilder pro Sekunde haben. Es sind aber nur 50 oder 60 Bilder pro Sekunde. Die Einzelbilder werden aufgrund der kurzen Standzeit vom Gehirn nicht als diskretes Einzelbild erkannt, solange sich die Bildinhalte nicht vollständig ändern. Ein einzelnes Bild mit vollständig verändertem Inhalt wird nicht mit allen Details erkannt, aber allemal als deutliche Störung der Bildfolge wahrgenommen. Zumindest in der Bildfolge der Filmrolle sind kürzere Einblendungen als durch die Bildfolge vorgegeben, technisch unmöglich (es ist allenfalls denkbar, mit einem zweiten Projektor - das wäre aber wahrlich kein Filmprojektor - in den Bildwechselpausen des Filmprojektors zusätzliche Botschaften auf die Leinwand zu bringen).

Die Informationsverarbeitung des Systems aus Augen und Gehirn kann man sich mit guter Näherung als Tiefpaßsystem zweiter, dritter und mit höherer Frequenz höherer Ordnung mit einer oberen Grenzfrequenz von einigen Hz vorstellen. Mit Vorgängen von 1/3000 s befindet man sich reichlich 2 Zehnerpotenzen oberhalb der Grenzfrequenz. Die Informationen sind längst im Rauschen untergegangen. Die Aussage des vermeintlichen Experimentators beinhaltete also technischen und physiologischen Unfug.

Tiefer beteilige ich mich lieber nicht an dieser Diskussion. Sobald im Zusammenhang mit Homöopathie mein Name auftaucht, fühlen sich einige Leute zu hassigen Tiraden bemüßigt (siehe Artikel von Crotalus), die nicht den geringsten Bezug zu meinen Aussagen haben. Eine Diskussion über die Homöopathie führt zu Emotionsausbrüchen, wie sie sonst eher bei missionarisch vertretenen Glaubensstandpunkten zu erwarten sind. Sobald die Menschen glauben, leidet der Verstand.

Gruß
Wolfgang

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Hi Strubbel,

in der Richtung soll es allerdings mehrere Versuche geben. Sei’s drum. Je subtiler etwas auf uns einwirkt, desto nachhaltiger kann es auch sein. Oder etwa nicht?

Ciao,
Romana

Hi Wolfgang, hi Crotalus,

Tiefer beteilige ich mich lieber nicht an dieser Diskussion.

Es hängt meines Erachtens immer auch davon ab, wie jemand sich an einer Diskussion beteiligt. Was trägst Du, Wolfgang, denn dazu bei, daß es zu einer fruchtbaren Diskussion kommen kann? Damit meine ich auch Bretter wie Astrologie, Esoterik? Ich erlebe Dich nur als jemand der meint schon zu wissen (wozu dann noch diskutieren?) und der nur rumwitzelt und sich auf Kosten Andersdenkender einen Spaß macht.

Sobald im Zusammenhang mit Homöopathie mein Name auftaucht,
fühlen sich einige Leute zu hassigen Tiraden bemüßigt

Ich kann nicht in Crotalus reinschauen, Du ebenso wenig. Doch fändest Du es sonderlich verwunderlich? Schon mal überlegt, was Du selbst zu den Reaktionen anderer beiträgst?

(siehe

Artikel von Crotalus), die nicht den geringsten Bezug zu
meinen Aussagen haben.

Manche Dinge entwickeln sich halt auch. :frowning:

Ich sehe sehr wohl seine Reaktion als Folge auf Deine Postings, in denen Du Dinge die es für Dich nicht gibt oder geben darf, nur bewitzelst. Ansich zeigst Du in anderen Brettern durchaus Wissen. Doch Du bist meiner Meinung nach ein dermaßen großes Gefühlstrampel, wenn es um Dinge geht, die Dir nicht zugänglich oder verständlich sind. Da ist null Toleranz für Menschen, die anders denken als Du, Wolfgang.

Eine Diskussion über die Homöopathie

führt zu Emotionsausbrüchen, wie sie sonst eher bei
missionarisch vertretenen Glaubensstandpunkten zu erwarten
sind.

Das kann ich konkret nicht so nachvollziehen, da ich Euren verbalen Schlagabtausch nie so genau verfolgt habe. Dennoch kann ich verstehen, daß Menschen sich bei soviel Ignoranz aufregen können. Beispielsweise meinte hier mal jemand zu mir, der von Homöopathie auch nichts hält und sich nie mit ihr beschäftigt hat, daß sie Humbug sei bzw. daß eine Gesundung nur eingebildet sei. Wie kann sich jemand anmaßen derartiges zu behaupten, zumal er keine Ahnung von der Homöopathie hat? Indes fordern „Wissenschaftler“ umgekehrt immer ihre Beweise.

Sobald die Menschen glauben, leidet der Verstand.

Sollte es sich hierbei wieder um eine Spitze Deinerseits handeln, Wolfgang? Nachdem Homöopathie ja Deiner Meinung nach eine Glaubenssache ist? Und würde Dich dann gegebenenfalls eine Aversion Anderer tatsächlich noch wundern können?

Wie dem auch sei, ein Privatkrieg, wenn er auch indirekt in Postings an andere, geführt wird, bringt nichts. Streitet Euch bitte privat oder geht hier konstruktiver miteinander um. Danke.

Ciao,
Romana

Mein lieber Wolfgang,

Tiefer beteilige ich mich lieber nicht an dieser Diskussion.
Sobald im Zusammenhang mit Homöopathie mein Name auftaucht,
fühlen sich einige Leute zu hassigen Tiraden bemüßigt (siehe
Artikel von Crotalus), die nicht den geringsten Bezug zu
meinen Aussagen haben. Eine Diskussion über die Homöopathie
führt zu Emotionsausbrüchen, wie sie sonst eher bei
missionarisch vertretenen Glaubensstandpunkten zu erwarten
sind. Sobald die Menschen glauben, leidet der Verstand.

Wie du an meiner Anrede siehst, hasse ich dich nicht.
Wenn ich mich über dein Gespött bezügl. der Homöopathie errege, dann deshalb, weil ich die immer gleichen dummen und ignoranten Argumente der Homöopathiegegner einfach nicht mehr hören kann.
Was ist denn daran so schlimm, wenn man ohne große Nebenwirkungen und mit wenig Geld kranken Menschen helfen kann???
Das die Homöopathie funktioniert belegen tausende von Fallbeschreibungen und ich erlebe es auch immer wieder in meiner Praxis und z.B. auch bei meinen Haustieren, was den angeblichen Placeboeffekt widerlegt. Nur weil wir die Wirkungsweise noch nicht so recht verstehen müssen wir diese Methode nicht ablehnen.

Es gibt nun mal Dinge, die wir nicht verstehen, aber dennoch immer wieder erleben. Wenn du z.B. nur an das glaubst, was die Naturwissenschaft dir erklären kann, dann müsstest du auch das Phänomen der Gravitation ablehnen, denn für sie hat die Naturwissenschaft noch kein Erklärungsmodell. Wenn der Wolfgang aber in einer Möllner Kneipe ein Glas Bier zuviel getrunken hat und dann auf sein Lästermaul fällt, dann erlebt er die Gravitation am eigenen Leib und wird sie auch anerkennen.
Gruß
Crotalus