ich leide seit einigen Jahren unter gelegentlichen Magenschmerzen (bisher 1 - 2 x im Monat) ganz oben am Mageneingang. Dabei wird mir bei starken Schmerzen so schlecht, dass ich mich übergeben muss. Bei leichten Schmerzen bleibt dieses Übergeben aus.
Mein Arzt meinte damals nach gründlicher Untersuchung er glaube, der Mageneingang „verkrampfe“ sich gelegentlich, so werde Luft eingeschlossen, was dann die Schmerzen verursache. Ganz am Anfang bekam ich die Sache noch mit Medikamenten in den Griff (Novalgin und Buscopan). Seit ca. 1 Jahr wird mir aber so schnell nach Auftreten der Magenschmezren schlecht, dass es gar nicht mehr lohnt, Medikamente zu nehmen, da die wieder zum Vorschein kommen, bevor sie wirken können.
Zu Beginn hatte ich den Eindruck, die Schmerzen würden vielleicht bei ungeschickten Bewegungen entstehen. Mittlerweile glaube ich eher daran, dass es etwas mit der Nahrung zu tun hat, evtl. sogar mit Hunger.
Heute morgen z. B. habe ich nur Obst gefrühstückt und eine Tasse Milchkaffee getrunken. Hatte danach zwar absolut keinen Hunger mehr, allerdings (diesmal allerdings leichte) Schmerzen und zwar so lange, bis ich was zu Mittag gegessen habe.
Kennt jemand diese Symptome. Habe zwar am Donnerstag nochmals einen Termin beim Arzt, da die Schmerzen seit ca. 3 Wochen fast täglich kommen, allerdings nicht sehr stark. Möchte haber trotzdem hierm al anfragen.
mal eine ganz und gar unvorhergenommene Frage: DU HAST STRESS,
stimmts?
Ne, Stress hab ich nicht. Manchmal wundere ich mich da über mich selbst. Selbst wenn ich mich mal ärgere, ist das gleich wieder vergessen. Richtig sauer sein kann ich eigentlich garnicht. (Macht aber jetzt nichts psychologisches draus).
als Nicht-Mediziner, sondern Betroffener rate ich Dir zu einem Besuch bei einem guten Internisten. Die Symptome, die Du schilderst, haben mir zu einer Tournee verholfen, bei denen ich von jeder Fachrichtung einen Arzt kennenlernen durfte: Radiologe, Neurologe, Gynäkologe (wg. Ultraschall, gab’s 1982 nur beim Frauenarzt), Zahnarzt, Chiropraktiker, (…). Ergebnis waren 4 Jahre Rückenschule und immer wiederkehrende Schmerzanfälle, weil ich am Anfang der Tour mal einen 15 Jahre zurückliegenden Lendenwirbelbruch erwähnt hatte.
Die richtige Diagnose und eine dauerhaft erfolgreiche Behandlung ist mir dann bei einem Internisten zuteil geworden: Ein Geschwür am Zwölffingerdarm. Stress hatte ich damals auch, davon gibt’s heute aber immer noch genug - ohne Magengeschwür.
Gruß und gute Besserung
Ralf
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Ein Orthopäde (ja, richtig!) empfahl bei Magenbeschwerden (ausgelöst über Schulter-Arm-Syndrom) JSOSTOMA (homöopathisches Arzneimittel). Er meinte, er kenne keinen Patienten, dem es nicht geholfen habe.
Wurde die Magenspiegelung damals auf Grund der gleichen Beschwerden gemacht? In zwei Jahren kann viel passieren- ich persönlich würde eine Spiegelung jetzt als erstes machen lassen, wenn da alles in Ordnung ist kann man weiter suchen.
Gruß