Hallo alle,
vor einiger Zeit hat meine Mama einen schlagartigen Anstieg im Augeninnendruck auf 60 (normal sind wohl so um die 12, ab 30 wird’s kritisch) bekommen. Da sie vorher noch nie sowas hatte, konnt sie nur die Symptome (Druckgefühl, „Schleier“) beschreiben. Nun war ihr Stamm-Augenarzt nicht da und sie mußte zu ner Vertretung gehen. Dort wurde sie in unverschämtester Weise erstmal für 2 Stunden im Wartezimmer platziert. Auf Nachhaken bei der Helferin (kein Weg zum Doc) bekam sie platzige Antworten „unsere Patienten haben Vorrang“. Nun, zum Glück ist die Sache weniger schlimm ausgegangen als es hätte sein können. Sie kam reichlich eilig in die Augenklinik, dort haben sie den Innendruck auch gesenkt, sie sieht gottlob auch weiterhin mit dem Auge, aber um einiges schlechter als früher.
So, das Problem ist nun, daß was passiert ist passiert ist - mit dem Verlust der Sehschärfe muß sie wohl weiterleben. Daß sie zu diesem Doc nimmer geht und auch ihre Geschichte entsprechend weitererzählt ist auch klar. Daß sie sicher mit Anwalt und Co. keine Chance hat fürchte ich auch mal (würde wahrscheinlich nur ordentlich stressen und damit mehr schaden als nützen). Aaaber: Gibt es irgendeine „Ärzte-Aufsichtsbehörde“ wo sie mal hinschreiben kann, und die zumindest diesen Doc zu diesem Thema befragen? Macht es Sinn, die Geschichte an die Krankenkasse zu schicken mit dem Hinweis daß bei rechtzeitiger Behandlung durch den Doc der teure Klinikaufenthalt unnötig gewesen wäre (Krankenkassen sind doch immer scharf auf’s Geld sparen *g*).
Oder was kann sie sonst noch tun?
Liebe Grüße
Petzi