eines würde mich ja mal interessieren: Bei Kindern wird eine Dosierung manchmal nach Körpergewicht vorgenommen - bei Erwachsenen aber immer eine feste Dosis.
Wenn ich jetzt von meinem Gewicht ausgehe, dann bin ich von dem durchschnittlichen „75kg-Mann“ weiter entfernt, als dieser von einem Kind!
Spielt das denn da keinerlei Rolle mehr? Mir hat zumindest noch kein Arzt eine höhere Dosis verordnet, als auch in der Packungsbeilage stand.
Bei manchen Dosierungsanleitungen ist das Gewicht als Orientierung mit angegeben. Ansonsten frage ich meinen Arzt oder Apotheker (die aber auch nicht immer weiterhelfen können *seufz*).
Wenn du von deinem Scheingewicht (absolute, sichtbare Masse) das Blindgewicht (die sich nicht im eigentlichen Körperkreislauf befindlich Blindmasse - Fett)abziehst, erhältst du deine Wirkmasse, welche für eine Dosierung herangezogen werden müßte.
Dabei unterscheidet sich allerdings ein 200kg-Mann von einem trainierten 85kg-Mann weniger.
Dabei unterscheidet sich allerdings ein 200kg-Mann von einem
trainierten 85kg-Mann weniger.
Bei der Rechnung gehst Du aber davon aus, dass einen 200kg Mann (*grusel*) von einem 85kg Mann nur eine entsprechende Menge Fett unterscheidet. Wie steht es jetzt aber bei einem durchtrainierten, sagen wir 120kg, Mann - bei dem die Mehrmasse keine „Blindmasse“ ist? Beispiel wären Bodybuilder.
ich weiß nur, daß sowas z.B. auch für eine Betäubung zutrifft und der Internist (das ist der mit dem Holzhammer) da keinen leichten Job hat. Vergleiche es mit allolol. Einer mit 1,95m, 120kg trinkt drei bier und labert dummes zeug Ein anderer, 1,70m, 85kg trinkt ne Flasche Braunen und wirkt fast nüchtern.
Das hängt sehr stark von der allgemeinen Konstitution, weniger vom Gewicht ab.
es ist tatsächlich so, daß die meisten vordosierten Medikamente auf den 75 kg Mensch ausgelegt sind (das ist übrigens der, der auch immer Aufzug fährt)
Und das stellt sich durchaus als Problem dar!
Als ich dieses Jahr kurz vor einer Lungenentzündung stand, hat mich mein Hausarzt sehr wohl nach meinem Gewicht gefragt, danach hat er die Dosierung für die starken Medikamente bestimmt, die lagen deutlich unter der, die im Beipackzettel stand.
Es ist übrigens inzwischen auch klar, das verschiedene Medikamente unterschiedlich bei Männern und Frauen wirken, in der letzten Brigitte war ein ausführlicher Artikel dazu drin.
So gab es wohl Studien, (unter anderem mit der Wirkung von Aspirin), die zwar an mehr als 20.000 Männern gemacht wurde, aber an keiner einzigen Frau. Denn Frauen sind für Studien unpraktisch, man kann manchmal nicht sagen: Zyklusbedingt oder Nebenwirkung usw.
Leider ist der Artikel nicht online, aber man sollte den ggf. schon bekommen.
Man sollte heute also nachfragen, wenn man etwas verschrieben bekommt! (Auch wenn Du keine Frau bist ))