hallo!!
eine meiner bekannten hat mir heute völlig aufgelöst von obiger diagnose ihres vaters berichtet.
er ist erst 50 jahre alt und sollte letzte woche wegen des magenkrebs operiert werden. als sie ihn dann „aufgemacht“ hatten haben sie keine weiteren massnahmen durchgeführt sondern einfach wieder zugenäht.
dabei war der ct befund, etc. vor 2 wochen noch negativ.
die ganze familie sieht das natürlich jetzt als „todesurteil“ an, d.h. keiner rechnet mehr damit dass er noch lange zu leben hat.
frage: in so einer situation hat man doch eigentlich „nichts mehr zu verlieren“???!!-welche altenativen heilmöglichkeiten bieten sich an??
ich suche jetzt dringendst nach sachen die man noch versuchen kann ohne dass sie die (evtl.) letzten monate unerträglich machen. ich denke jetzt da besonders an die leute die plötzliche selbstheilungen hinter sich haben. was war/ist bei denen anders dass sie trotz schlimmster diagnosen überlebt haben??
bin für jeden hinweis dankbar.
tschüss
matthias
er ist erst 50 jahre alt und sollte letzte woche wegen des
magenkrebs operiert werden. als sie ihn dann „aufgemacht“
hatten haben sie keine weiteren massnahmen durchgeführt
sondern einfach wieder zugenäht.
dabei war der ct befund, etc. vor 2 wochen noch negativ.
Zu den von Dir angesprochenen alternativen Methoden bzw Spontanheilungen habe ich leider keine Informationen.
Aber einen Gedanken möchte ich formulieren. Aus meiner Erfahrung beenden Ärzte eine Therapie eher zu spät als zu früh. Das bedeutet, dass die Überlebenschancen des Betroffenen nach menschlichem Ermessen wahrscheinlich äußerst gering sind. Die fieberhafte Suche nach einem Weg das Leben zu verlängern und die Krankheit zu besiegen ist menschlich nur all zu verständlich. Leider führt es aber oft dazu, dass der Betroffene sinnlose und schmerzhafte Verfahren über sich ergehen lässt (die gibt es auch in der Alternativen Medizin) und damit die Lebensqualität in seinen letzten Wochen und Monaten verschlechtert.
Wichtig wäre meiner Ansicht nach jetzt ein Netzwerk aus Hausarzt, Schmerztherapeut und evtl. ambulanter Pflege oder Hospiz aufzubauen. Gespräche mit einem Psychologen oder Priester können helfen. Wichtig ist auch, daß in dieser Situation die Angehörigen nicht vergessen werden. Auch sie sind von der Situation häufig überfordert und reagieren mit Angst und Verzweiflung. Alle gemeinsam sollten sich überlegen, wie man die Lebensqualität in der verbleibenden Zeit sichern kann.
Grüße - Susanne