Hallo Jedi,
Mehrere Fragen:
1.) Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,
bei einer Fruchtwasseruntersuchung einen
Chromosomendefekt (Trisomie) zu
diagnostzieren?
Uns wurden Werte von über 98 %genannt.
2.) Kann eine Trisomie durch eine
Fruchtwasseruntersuchung hervorgerufen
werden?
Nein, die Trisomie liegt zum Zeitpunkt der Fruchtwasseruntersuchung bereits vor.
3.) Welche anderen „Krankheiten“ können
mit einer Fruchtwasseruntersuchung
zuverlässig bestimmt werden?
Genannt wurden uns über 600 „Krankheiten“, darunter auch Unfruchtbarkeit, Riesenwuchs… Was nicht geht ist z.B. die Gaumenkiefernspalte (Hasenscharte)
- Gilt die Behauptung: "Die
Wahrscheinlichkeit, daß eine Trisomie
vorliegt, ist bei den Frauen geringer,
die bereits gesunde Kinder geboren haben.
Keine Ahnung, klingt aber logisch, sofern in der Familie noch keine „Krankheiten“ aufgetreten sind.
5.) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit
des Auftretens von Trisomieen, in
Abhängikeit des Alters der Frau/des
Mannes?
Je älter je höher. Wir waren / mußten bei der ersten Fruchtwasseruntersuchung zu einer Beratung, die in dem Labor stattfand, das die Proben untersucht. Das war sehr interessant und auch sehr neutral, da der gesamte Stammbaum nach Erbkrankheiten abgeklopft wurde.
Die Frage, die Ihr Euch stellen müßt: Was macht Ihr, wenn bei der Untersuchung eine Erbkranheit festgestellt wird ? Wollt Ihr dann „nur vorbereitet“ sein oder wollt Ihr die Schwangerschaft abbrechen ? Das ist doch die elementare Frage.
6.) Ist die Chorionzottenuntersuchung
eine Alternative zur
Fruchtwasseruntersuchung?
Meine Frau hatte bei der ersten Schwangerschaft eine Fruchtwasseruntersuchung, bei der zweiten eine Choriozottendiopsie. Vorteil der Ch. ist, daß das Ergebnis innerhalb von 3 Tagen vorliegt (die 2 Wochen bei Fr. sind nervenaufreibend) und das die Ch. früher stattfindet.
Das „wir“ bereits beides hinter uns haben, unser Tip: Ruhig bleiben.
In diesem Sinne
Thomas