Befund-Übersetzung HWS

Hallo zusammen!
Kann mir jemand mit leicht verständlichen Worten erklären, was nachstehender Befund heisst? Mein Arzt wird es mir demnächst auch sagen, aber ich möchte noch ne Meinung haben. Vielen Dank!
Befund:
Es findet sich ein mitte/links orientierter deutlicher BS-Prolaps HWK5/6 mit intraforaminaler Komponente und Nervenwurzelkompression sowie Pelottierung des cervikalen Myelons welches selbst jedoch keinen Hinweis auf eine Myelopathie bietet. Darüberhinaus Zeichen einer initialen Sequestration. Die übrigen Bandscheiben sind orthop wenngleich vereinzelt signalgemindert als Ausdruck einer initialen Osteochondrose der cranialen Segmente. Spondylarthrosen in mässig ausgeprägter Form sowie Uncarthrosen, jedoch keine höhergradige neuroforaminale Einengung knöcherner Art. Demgegenüber formiert sich eine relativ knöcherne Spinalkanalstenose HWK5/6.
Beurteilung:
Im Vergleich zur Voruntersuchung deutliche Verschlechterung des BS-Status HWK5/6 wobei nun ein deutlicher mitte/links Prolaps mit initialer Sequestration zu erkennen ist der eine vorbestehende knöcherne Spinalkanalstenose zudem akzentuiert. Eine assoziierte cervikale Myelopathie läßt sich bildmorphologisch demgegenüber nicht nachweisen.

Hallo Quirli,

diese Radiolooooooogen! *grrrrr* Ist es jetzt verständlich genug? *ggg*

_Es findet sich ein mitte/links orientierter deutlicher BS-Prolaps (= Bandscheiben-Vorfall) HWK (= Halswirbelkörper) 5/6 mit intraforaminaler (= innerhalb des Wirbelkanals) Komponente und Nervenwurzelkompression sowie Pelottierung des cervikalen Myelons (= es ist keine Quetschung, trotzdem drückt es auf, trotzdem drückt es auf das Rückenmark im Halsbereich) welches selbst jedoch keinen Hinweis auf eine Myelopathie (= Rückenmarkerkrankung) bietet.

Darüberhinaus Zeichen einer initialen (= anfänglichen/beginnenden) Sequestration (= oha! Jetzt wird’s kompliziert: - ich gehe mal davon aus, daß ein Knochensequester gemeint ist - ein Sequester ist ein abgestorbener, durch gesundes Gewebe umgebener Organteil; also halbwegs deutsch ausgedrückt: Knochenabbau)

Die übrigen Bandscheiben sind orthop (= in Ordnung) wenngleich vereinzelt signalgemindert als Ausdruck einer initialen Osteochondrose (= auch die Bandscheiben altern *g*; mit der Zeit verliert der Knorpel an Elastizität = Bandscheibendegeneration) der cranialen (= eigentlich hat cranial etwas mit dem Schädel zu tun; hier geht es wohl eher um die oberen) Segmente.

Spondylarthrosen (= Arthrose der Wirbelgelenke) in mässig ausgeprägter Form sowie Uncarthrosen (= Arthrose der Wirbelbögen), jedoch keine höhergradige neuroforaminale Einengung (= Einengung der Kanäle, durch die die Nerven verlaufen) knöcherner Art. Demgegenüber formiert sich eine relativ knöcherne Spinalkanalstenose (= Einengung des Rückenmarkskanals auf der Höhe -&gt:wink: HWK5/6

Beurteilung:
Im Vergleich zur Voruntersuchung deutliche Verschlechterung des BS-Status (= Bandscheibenstatuts) HWK5/6 wobei nun ein deutlicher mitte/links Prolaps mit initialer Sequestration zu erkennen ist der eine vorbestehende knöcherne Spinalkanalstenose zudem akzentuiert. Eine assoziierte cervikale Myelopathie läßt sich bildmorphologisch demgegenüber nicht nachweisen._

Beste Grüße

Tessa

Hallo Tessa,
das hat schon viel zu meiner Erhellung beigetragen, danke! Ich werde mich wohl nicht einschläfern lassen müssen.
Hast du für den letzten Teil auch noch ne Übersetzung?

„Eine assoziierte cervikale Myelopathie läßt sich bildmorphologisch demgegenüber nicht nachweisen.“

Hallöle noch einmal,

das hat schon viel zu meiner Erhellung beigetragen, danke! Ich
werde mich wohl nicht einschläfern lassen müssen.

Ja, ich denke auch, daß es dieses Mal noch ohne Einschläfern geht… *kicher*

Hast du für den letzten Teil auch noch ne Übersetzung?

„Eine assoziierte cervikale Myelopathie läßt sich
bildmorphologisch demgegenüber nicht nachweisen.“

Eine damit verbundene Erkrankung/Schädigung des Rückmarks im Halsbereich läßt sich bildgestaltlich (wie zum Teufel übersetzt man morphologisch ins Deutsche??? *g*) demgegenüber nicht nachweisen. Anders ausgedrückt: auf dem Röntgenbild ist keine Schädigung des Rückmarks zu erkennen.

Greetings

T.

Hi Tessa,

(wie zum Teufel
übersetzt man morphologisch ins Deutsche??? *g*)

gestaltmäßig, die Erscheinungs betreffend

Gandalf

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Danke schön, Gandalf…
… manchmal hat man echt 'n Brett vor’m Schädel. *lach*

Greetings

T.

ist leider nicht so toll: Oh, das ist ja ein Bandscheibenvorfall der heftigeren Art! Haben Sie Lähmungs- oder Ausfallerscheinungen? (Find ich toll, dass der Arzt nicht mehr weiss, mit welchen Beschwerden ich dahingegangen bin…mein Arm schläft halt „nur“ ein) Wenn das also eintritt nehmen Sie sich ihr Köfferchen und gehen sofort in die Neurochirurgie… Ansonsten gibts noch mal 10 Krankengymnastik-Termine, die darf ich noch verschreiben. (Und wenn er nicht mehr darf, obwohl meine Beschwerden noch da sind???) Eine Operation ist im jetzigen Stadium nicht notwendig. (*uff, wer will die schon?)
MfG
Eine etwas ratlose Quirli