VetMed: Bauchspeicheldrüsenerkrankung bei Katzen

Hallo zusammen,

normalerweise hab ich diesbezüglich im Brett „Haustiere und
Nutztiere“ gepostet, aber jetzt gehts nicht mehr darum
Leidesngenossen zu finden, sondern um eine medizinische
Anfrage.

Bei meinem Kater wurde heute Morgen diagnositiziert, daß
seien Bauchspeicheldrüse durch Keime völlig befallen ist.
Sie arbeitet garnicht mehr. Genauso ist der Dram davon
betroffen, der tut auch nicht mehr so, wie er sollte.

Jetzt hat ihn meine TÄ bei sich behalten. Sie meint, sein
Zustand ist sehr kritisch, weil er außerdem noch ein wenig
Untertemperatur hat (normal: 38°, heute Morgen: 35,1°).

Meine Ärztin hat mir zwar viel erzählt, aber ich möchte mich
anderswertig noch umhören: gibt es irgendeine Prozentangabe
der Heilungschance??

Meine TÄ meinte, daß wir bis Montag abwarten müssen, ob mein
Kater auf die Medikamente anspricht oder nicht. Wenn nicht,
dann müssen wir ihn… erlösen :frowning:(.

Vielleicht könnt ihr mir ja schreiben, was ihr für Erfahrungen
gemacht habt.

Im Archiv hab ich von einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung bei
einem Hund gelesen, die positiv ausging. Ich hoffe so sehr,
daß das auch bei meinem Kater der Fall ist.

Würde mich über (aufbauende) Antworten sehr freuen!!!

VlG,
Babs

Hallo Babs!
Also wie das bei Miezen ist weiß ich nicht genau, ich kann Dir nur von meinen Erfahrungen von Patienten mit Pankreatitis( Bauchspeicheldrüsenentzündung) berichten.
Soviel ich weiß, kommt es erst mal auf die Art des Keimes an und wie lange die Erkrankung unbehandelt besteht. Wobei bei akuten Bauchspeicheldrüsenentzündungen, die Symptome so rasch und heftig auftreten, daß man sie kaum übersehen kann. Bei einer chronischen kann es manchmal dauern, bis sie erkannt wird.
Die akute Pankreatitis wird mit absoluter Nahrungskarenz, strenger Bettruhe, Antibiose iv. und Spülungen des Pankreas behandelt. Dazu kommen dann noch Behandlungen evtl. auftretender Komplikationen, wie z.B. Zuckerentgleisung ect.
Ob man bei Tieren nun auch Spülungen macht…???
Es sind sehr langwirige Behandlungszeiträume. Die Erkrankung an sich ist immer kritisch, aber oft doch gut in den Griff zubekommen und heilbar.
Du schreibst der Darm würde nicht mehr arbeiten und sei befallen, es gibt bei Katzen eine sogenannte Infektionskrankheit die FIP heißt = Feline Infektiöse Peritonitis, was soviel wie eine Bauchfellentzündung bedeutet, bei der laut Aussage meines Tierarztes, auch Pankreas und Darm befallen werden können. Ursache dafür ist ein Virus. Das gehört aber ins Haustierbrett. wenn Du darüber mehr wissen willst, kannst Du mir auch mailen
Morgen: 35,1°).

anderswertig noch umhören: gibt es irgendeine Prozentangabe
der Heilungschance??

Weißt Du mit Prozentangaben ist das so eine Sache, ich habe Menschen wie Tiere gesehen, die schon so gut wie totgesprochen waren und sich erholten und gesund wurden.

Meine TÄ meinte, daß wir bis Montag abwarten müssen, ob mein
Kater auf die Medikamente anspricht oder nicht. Wenn nicht,
dann müssen wir ihn… erlösen :frowning:(.

Gut die Frage ist, ob Du die Beschwerden der Tieres im Vergleich zum Heilungsverlauf akzeptierst. Es ist eine sehr schwere Entscheidung, egal in welche Richtung. Aber diese kannst letztendlich nur Du alleine treffen. So hart das ist.

Würde mich über (aufbauende) Antworten sehr freuen!!!

Ich glaub nicht das meine aufbauend war :frowning:
Ich kann echt mitfühlen, ich habe selbst Katzen.
Liebe Grüße Natascha