Wasser trinken/Bewegung
Hallo Sylvia,
eigentlich kann ich auch nur bekräftigen, was schon gesagt wurde: generell angewöhnen, dass Du genug (Wasser) trinkst und auf Bewegung achten (das muss nicht gleich Supersportler sein) und einigermaßen „gscheit“ essen.
Mir ist früher praktisch dauernd schwindelig und schwarz vor Augen geworden … irgendwann gewöhnt man sich ja an alles - und so war es für mich einfach „gegeben“, dass ich einen schwachen Kreislauf habe und mehr oder minder routinemäßig mit Schwindel etc. umgegangen bin (unglaublich, wenn ich mir das jetzt so überlege).
Geholfen haben ganz banal bei mir: mehr Bewegung, gesünder essen und mir das Wasser trinken anzugewöhnen (das ich früher gar nicht mochte). Ich kenne Kreislaufschwierigkeiten praktisch nicht mehr.
Wenn ich doch mal in die Ausnahmesituation komme (gesteckt volle U-Bahn, miese Luft, alles beengt und sowieso irgendwie angeschlagen wegen einer Erkältung o. ä.), dann hilft mir: Ruhe bewahren (also nicht noch zusätzlich reinsteigern à la „Die Luft ist so schlecht, wenn ich jetzt umfalle …“), wenn mir zu heiß ist, Reißverschluss auf oder Jacke aus, tief und ruhig atmen.
Sofern Du merkst, dass Dir nicht mehr so gut ist, geh einfach - rechtzeitig - raus, in einer Stadtbahn kannst Du ja bei der nächsten Station Zwischenstopp machen. Und auch aus der Kirche kannst Du rausgehen.
Zurück zum Trinken: Mir hat das Buch hier geholfen, mich umzugewöhnen:
ISBN:3924077835 Buch anschauen
Wasser - die gesunde Lösung. Ein Umlernbuch.
Da siehst Du, worauf sich „zu wenig trinken“ alles auswirkt, wie Teile Deines Körpers aussehen, wenn sie zuwenig Wasser bekommen und wie sie aussehen sollten, wenn alles „okay“ ist.
Je nachdem, wie diese Punkte momentan bei Dir aussehen: Fang mit kleinen Schritten an.
Beim Trinken sagen viele Leute „unter 3 Liter täglich brauchst Du gar nicht anfangen“, bei Bewegung meinen immer alle gleich, sie müssten exzessiv joggen oder ins Fitnessstudio gehen und in puncto essen heißt es oft „alles komplett umstellen“. So ein Schmarrn! Solche absurden Ziele, wenn man vorher am anderen Ende der Skala ist, führen meist dazu, dass man gar nichts macht oder frustriert ist. - Also kleine Schritte machen, Dich über die Fortschritte freuen, erleben, dass es Dir gut tut - und dann lieber langsam steigern als zuviel vornehmen und gar nichts tun.
Viele Grüße
Gitte