mein sohn (5) leidet öfter unter mittelohrentzündung. das ist natürlich sehr schmerzhaft und die nächte vor allem, sind manchmal ne echte zumutung. der kleine hat schon 4x paukenröhrchen bekommen, sodaß die flüssigkeit aus dem ohr herauslaufen kann. der HNO meint, so langsam wird es kritisch. zu oft sollte nicht operiert werden, schließlich will man das trommelfell nicht ganz „kaputtmachen“. mir reicht es auch langsam, denn jede op ist natürlich mit einer vollnarkose verbunden. es gibt doch sicherlich alternative heilmethoden oder? wie seid ihr mit dem problem umgegangen?
was natürlich besonders nervig ist, ist das permanente „geschreie“ zuhause, wenn der kleine nicht richtig hören kann. (wenn er kinderstunde im TV sieht, dann bleibt das keinem nachbarn verborgen). seine aussprache wird zum teil sehr „verschwommen“ und er kriegt wirklich nur die hälfte mit, was im kindergarten natürlich auch zu problemen führen kann. ich habe wirklich schon alles ausprobiert, wie etwa ohren 6x täglich trockenfönen, luftballon mit der nase aufblasen, ständiges kaugummi-kauen… aber helfen tut es leider nichts!
kennt jemand noch andere „mittelchen“? bin wirklich für jeden tipp dankbar!
was sagt denn der HNO-Arzt zu den übrigen Organen seines Fachgebiets? Die Mittelohrentzündung entsteht ja primär durch einen Verschluss der Verbindung zwischen Paukenhöhle und dem Rachenraum (diese Verbindung nennt man Tube oder lat. Tuba auditiva). Die Tube schwillt sehr schnell bei einer Erkältung zu und das kann z.B. durch einen Dauerhusten oder chronische Entzündungen der Nebenhöhlen bedingt sein. Auch eine zu große Rachenmandel oder schiefe Nasenscheidewand kann zu dauerhaften Entzündungen im Rachenbereich führen. Wenn also Dein Sohn immer wieder etwas mit sich rumschleppt, dann könnte dies ein Grund für einen dauerhaften Verschluss der Tube sein. Spannend fände ich auch noch, ob Dein Sohn möglicherweise eine Allergie hat, und daher die Tube dicht ist.
Auch Entzündungen der Zähne können über die Mitentzündung der Nebenhöhlen zum gleichen Effekt führen.
Also mal den Lütten HNOtechnisch auf den Kopf stellen. Wenn der aktuelle HNO-Kollege nicht mitzieht, dann möglicherweise mal 'ne Zweitmeinung einholen.
ich habe davon gehört, dass Kinder, die sehr viele Milchprodukte essen und unter einer Lactose-Intoleranz leiden (wenn man von leiden sprechen kann) häufig an Mandel- oder Ohrenentzündungen erkranken…
Gruß Susanne
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