Brustverkleinerung,suche Leute die es gewagt haben

Hallo, ich trage mich nun schon jahrelang mit diesem Problem herum und will es endlich angehen. Bin für alle Hinweise auf gute Ärzte und Erfahrungen dankbar.
Vielen Dank im voraus Petra

Hallo,
habe vor drei bis vier Jahren, noch als Medizinstudent, in München, Krankenhaus Rechts der Isar in der plastischen Chirurgie Famulatur (Praktikum) gemacht.
Die Ergebnisse waren dort sehr gut (Prof. Biemer, Dr. Geishauser), alles was bleibt ist eine kleinere, festere Brust und eine umgekehrt T-förmige Narbe von der Brustwarze nach unten. Aber im Prinzip sollte das jede größere Plastische Chirurgie an sich gut machen können, es ist nicht allzu kompliziert.
Gruß, Tom

oops, nach „T-förmige“ fehlt natürlich „Narbe“

Schon korrigiert
:wink:
Rainer

Danke Tom für deinen Beitrag, der mir schon mal ein bischen Mut macht. Was sagten denn die Frauen über ihre Schmerzen nach der OP und hast du schon von abfallenden Brustwarzen gehört ??

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Was
sagten denn die Frauen über ihre
Schmerzen nach der OP und hast du schon
von abfallenden Brustwarzen gehört ??

Aus eigener Erfahrung kann ich leider nicht berichten, aber meine Freundin hat sich die Brust mit Anfang 20 verkleinern lassen (kosten hat die Krankenkasse übernommen!!).
Sie war stolz und glücklich!!! die Schmerzen waren nicht nenneswert, der Effekt beeindruckend!!! Fünf Jahre später waren auch die Narben nur noch zu erahnen!!
Gruß Ayla, die den Mut damals nicht hatte…

Klar, nach jeder OP hat man Schmerzen, aber dafür gibt es ja potente Schmerzmittel; daß es längerfristig häufiger Schmerzen in der Brust, vielleicht im Zusammenhang mit der Regel gibt habe ich nicht gehört, ist eigentlich auch nicht zu erwarten.

Brustwarzen, die abfallen ???
Ich denke Du meinst das Problem, daß die Brustwarze vielleicht nicht mehr genügend mit Blut versorgt wird und dann nekrotisch wird („kaputtgeht“). Bei der OP-Methode die ich am häufigsten gesehen habe, wird die Brustwarze gar nicht vom Drüsenkörper abgelöst; es wird ein keilförmiges Stück aus der Brust entnommen und der gesamte Restdrüsenkörper mitsamt der Brustwarze angehoben und die Brustwarze wieder neu am oberen Ende eines umgekehrt T-Förmigen Schnittes in die Haut eingesetzt. Somit ist die Brust verkleinert und nach oben versetzt. Die „überflüssige“ Haut wird entfernt. Dadurch, daß die Brustwarze nicht vom Drüsenkörper getrennt wird, ist ihre Blutversorgung nach wie vor gewährleistet und sie wird nicht „abfallen“. Außerdem müßte auch das Stillen noch funktionieren.
ALLERDINGS ist diese OP-Methode u.U. nicht bei jeder Frau durchführbar, wenn die Brustwarze zu weit versetzt werden muß oder zuviel Drüsengewebe entfernt werden muß gehts vielleicht nicht.
Manche Operateure fixieren zusätzlich noch bei dieser OP die Brust mit einem sich selbst auflösenden Faden an der Brustmuskelfaszie, so daß es gleich nach der OP etwas komisch aussieht, weil die Brust soweit oben „steht“ (wie im Wonderbra). Aber dadurch wird die Haut unten an der Brust entlastet und wird straffer; nach ein paar Wochen, wenn auch die Narben verheilt sind, löst sich der Faden auf und die Brust wandert langsam wieder der Schwerkraft nach und bekommt dann erst die perfekte Form.
Zur Op-Methode alles klar ? Sonst muß ich Dir mal eine Zeichnung mailen.

Also, am besten suchst Du Dir einen Plastischen Chirurgen, dem Du vertraust, lass Dir alles genau erklären, frag ihn, wie Du es der Krankenkasse verkaufen mußt (aber einer bestimmten „Verkleinerungsmasse“ zahlen die Kassen ohne Probleme) und dann kannst Du Dir in Ruhe das für und wider überlegen.
Gruß, Tom