Hausmittel die Bronchialasthmaanfälle lindern

Hallo an alle Wissenden,

unser Sohn leidet zeitweilig, aber immer wiederkehrend in Abständen an Bronchialasthma. Immer wenn er unter Druck gerät (jetzt geht die Schule bald wieder an!), wird er immer ungezügelter und angespannter und kann dann schlecht Einschlafen.
Tage drauf geht die Husterei los, die wieder später in pfeifenden Atembeschwerden endet. Er wird bereits mit klassischer Homöopathie, Shiatsu und Reflexzonentherapie von verschiedenen „Quellen“ therapiert. Dahinter steht die Schulmedizin mit ihren schnell wirkenden (aber nebenwirkungsreichen Präparaten), die nur sehr restriktiv von uns eingesetzt werden.
Kennt jemand wirkungsvolle Hausmittel, die Anfälle (insbesondere beim Einschlafen im Liegen!) lindern?

Wir sind für jeden Tipp dankbar (es dürfen auch Quartiere an der Nordsee sein, auch daran haben wir schon gedacht).

Familie 5jundr

Hallo,

mir hat alles Dauermittel Eukalyptus geholfen. Duftlampe aufstellen, Wasser rein und 5-10 Tropfen Eukalyptus-Öl (am besten aus der Apotheke). Das muss man nicht unbedingt mit einer Kerze drunter erhitzen, ich habe es einfach so im Zimmer stehen gehabt als Dauerinhalation und es hat meine Anfälligkeit enorm gemindert. Was auch helfen soll (kenne ich aber nicht aus eigener Erfahrung, sondern nur aus Erzählungen von Freunden) ist: Kälte! Bei einem Anfall Kopf in den Kühlschrank stecken (oder im Winter aus dem Fenster).

Außerdem scheint es ja auch schlimmer zu werden, jetzt wo Stress wieder losgeht. Wie wärs mit Autogenem Training, Yoga oder Meditieren, so zum Stressabbau. Darüber könnten die Anfälle vielleicht auch vermindert werden. Ich meditiere selber und weiß daher, wie viel das bringen kann.

Gruß und gute Besserung

die Elbin

Immer wenn er unter Druck gerät

(jetzt geht die Schule bald wieder an!), wird er immer
ungezügelter und angespannter und kann dann schlecht
Einschlafen. Tage drauf geht die Husterei los, die wieder später in pfeifenden Atembeschwerden endet.

Hallo!
Was Du hier berichtest erinnert mich stark an meine eigene „Asthmabiographie“. Als Kind hatte ich Heuschnupfen der dann während der Pupertät zu ausgewachsenem Asthma mutierte. Ohne Spray in der Tasche ging ich nicht mehr aus dem Haus und war total fixiert auf meine Krankheit. Im nachhinein betrachtet muß ich auch sagen, dass ich die Krankheit benützt habe um unangenehmen Dingen aus dem Weg zu gehen.

Besser wurde es erst, als ein energischer Hausarzt mir (zum Entsetzen meiner Mutter) 4 Wochen Jugendkur in den Alpen verordnete. Hier habe ich Strategien erlernt, um den Teufelskreis von Stress, Anspannung und Asthma zu durchbrechen.
Mit 17 hatte ich dann das letzte Mal einen Asthma Anfall.

Ich will aber mit meinem Bericht nicht sagen, dass die Krankheit Deines Sohnes „psychisch“ ist…endogenes Asthma, also Asthmaanfälle aus innerer Ursache sind genauso gefährlich wie die exogenen. Meistens liegt ja eine Mischform vor und durch eine Ausschaltung der inneren Faktoren verbessert sich die Gesamtsituation ganz erheblich.

ich wünsche euch alles Gute - Susanne

Liebe Familie 5jundr ( was ist das für ein Name :smile: )
Unsere Söhne hatten zwar kein Asthma, dafür aber umso öfter spastische Bronchitis. Unser Hausarzt hat immer Antibiotika verordnet, als die Kinder noch klein waren. Allerdings hat uns dann ziemlich früh eine Kinderärztin auf Sylt auf das Inhalieren aufmerksam gemacht und damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.Danach haben wir nie wieder Antibiotika gebraucht.
Wir haben unsere Kinder dann regelmäßig im Bronchitisfall mit dem Pari-Boy-Inhalator und Bronchoforton-Sole oder isotonische Kochsalzlösung inhalieren lassen. Wenn die Spastik ganz schlimm war, gabs da einen Schuss Sultanol rein, dann war das Ziehen weg. Inzwischen sind wir darüber weg, die Bronchitis hat sich verwachsen, der eine hat allerdings jetzt ein Allergie gegen Hausstaub.
Außerdem sind wir regelmäßig mindestens zweimal im Jahr nach Föhr gefahren, dort haben die Kinder inhaliert (Rauminhalation) und Luftperlbäder bekommen. Damit sind wir dann ganz gut über die Winter gekommen.
Nähere Informationen zu Föhr gebe ich dir gerne, dann schick mir ein Mail. Wir sind jedenfalls seit zehn Jahren begeisterte Föhrurlauber ( aber nicht im Sommer )
Viele Grüße
R.

Hallo!

Mein Sohn hatte ähnliche Probleme. Über mehrere Jahre hat er immer wieder Antibiotika und andere schwere Medikamente bekommen. Das hat sein Immunsysthem immer mehr geschwächt.

Ich hatte dann mal ein langes Gespräch mit unserem Hausarzt und wir sind dann übereingekommen, es mal von der anderen Seite zu bekämpfen. Er verschrieb mir homöophatische Tropfen zur Stärkung der Abwehr. Allerdings muss man da auch etwas Geduld aufbringen, denn es dauert doch einige Monate, bis der Körper darauf anspricht. Die Tropfen wurden speziell zusammengemischt und haben wirklich sehr gut geholfen.

Gleichzeitig hat mein Sohn täglich inhaliert und einen Kurs für autogenes Training gemacht. Autogenes Training ist relativ leicht zu erlernen und innerhalb kürzester Zeit konnte mein Sohn durch die Entspannungsübungen einen drohenden Anfall abwenden. Auch zum Einschlafen ist autogenes Training einfach toll.

Seit ca. 2 Jahren hat mein Sohn keine Probleme mehr.

Gruß Sylvia

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die so schnell geantwortet haben.

Die Antworten bestätigen uns in unseren Beobachtungen und Erfahrungen. Wir werden sie unserem Sohn zu lesen geben (wird 13J.). Insbesondere die Entspannung wird er lernen müssen, hier besonders, aber auch im Leben. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch sein Tun.

Für alle, die es wissen wollen, „Familie 5jundr“ ist ganz normal, wenn man folgendes weiss: 4 Kinder, deren Vornahmen alle mit J. beginnen + ein Vater ebenfalls mit J. beginnend = 5j und eine Mutter mit R. beginnend dazu ergibt zusammen 5jundr!
Dies ist einfacher als Mengenlehre!

Grüße

Familie 5jundr