Hundeschuppenallergie

Liebe Experten,
gleich zur Sache, mein Sohn 10 ist seit einer Woche in der Kinderklinik, da er an Zucker erkrankt ist. Als Baby litt er unter Neurodermitis, das war nach 2 Jahren weg (Ernährung teirisch eiweißfrei und kein Weizen).Danach Ernährung normal.Er leidet daneben unter Heuschnupfen, mittelstark. Meine Frau hält nun unseren Hund für ein weiteres Risiko und möchte, daß er nicht mehr ins Haus kommt, da eine Ärztin im Krankenhaus gesagt hat auch wenn bei einer Blutuntersuchung keine Anzeichen dafür da wären (Ergebnis liegt noch nicht vor)sollte man auf alle Fälle auf den Hund verzichten, da eine Hundeschuppenallergie von heute auf morgen ausbrechen kann.
Meine nun neutrale und bitte nicht mißzuverstehende Frage:
Ist diese Aussage als geistige Blähung zu interpretieren, ist die Gefahr realistisch im unteren oder mittleren Risikobereich (keiner möchte natürlich ein realistisches weiteres Risiko für den Bubi)oder ist Eile geboten und jeder Kontakt mit dem Tier zu vermeiden? (wo bekomme ich waffenscheinfrei eine Schrotflinte :smile: ?)

Bitte eine rege kontroverse Diskussion, wenn es geht.(entscheiden muß dann ich, ob ich mit Hund ausziehe)
Herzlichen Dank schon jetzt,
Gruß pgh

Hi, pgh,

ich bin keine Expertin, was das angeht, aber ich würde die Ärztin mal fragen, wie so ein Allergie"ausbruch" aussieht und was passieren kann. Auf die Allergie reagieren und den Hund weggeben würde ich erst, wenn sie da ist.
Erstens: vielleicht kommt sie gar nicht.
Zweitens: mag dein Sohn den Hund? Hängt er an ihm? Er wird aufgrund seines Diabetes schon auf genug Dinge in Zukunft verzichten müssen und genug Änderungen durchmachen - willst du ihm da auch noch den Hund nehmen, der viellecht ganz harmlos ist?
Sprich mit ihm über die Allergiegefahr, und fertig.
Drittens: Hängst du an dem Hund? Deine Frau? Deine anderen Kinder (so du welche hast)? Willst du euch allen den Hund nehmen - vielleicht ohne Grund?
Viertens: Hängt der Hund an euch? Wie alt ist er? Wird er sich woanders eingewöhnen? Willst du das dem Hund antun? Nicht lieber warten, bis es wirklich notwendig ist?

Ich will dich nicht überreden, den Hund zu behalten, ich schlage dir nur vor, die alle diese Fragen auch zu stellen, es vielleicht auch mit deiner Familie - vor allem dem kranken Sohn - zu diskutieren. Trefft gemeinsam eine Entscheidung mit der alle leben können. Und lasst euch keine Panik machen, was alles passieren könnte; in den meisten Fällen ist es früh genug zu reagieren, wenn es passiert.

Gruß, die Elbin

Hallo!

Ich nehme an, es ist der Familienhund und alle lieben ihn. Dann würde ich ihn erst abschaffen, wenn es unbedingt notwendig ist. Sicher ist es richtig, dass diese Allergie von heute auf morgen auftreten kann, aber das tut doch jede Allerie. Wenn du alle Gefahren beseitigen willst, bevor sie auftreten, darfst du nicht mehr leben. Das ist doch unsinn!

Es kommen jetzt eine Menge Probleme auf deine Familie zu durch den Diabetes deines Sohnes. Dazu muss die ganze Familie zusammenhalten und darf nicht durch ein zusätzliches Problem entzweit werden. Die Diagnose Diabetes ist eine große seelische Belastung und deine ganze Familie wird einege Zeit daran knabbern. Ich nehme an, dein Sohn ist Typ 1 Diabetiker und wird in Zukunft Insulin spritzen müssen und das ist für viele ein riesen Problem. Ich weiss noch gut, wie das bei mir war. Also haltet zusammen! Setzt euch zusammen und versucht gemeinsam eine Lösung zu finden.

Viel Glück!

Sylvia

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