meine Freundin hat jetzt 2.Mal ne Infektion an der Vagina.Sie hat mich jetzt im Verdacht das ich mich irgendwo angesteckt habe und dann sie(Habe ich nicht )
.Nur ist bei mir nichts zu sehen oder zu spüren.Kann ich etwas in mir haben ohne irgendwelche Symptome?ist das über Blut oder so feststellbar?
meine Freundin hat jetzt 2.Mal ne Infektion an der Vagina.Sie
hat mich jetzt im Verdacht das ich mich irgendwo angesteckt
habe und dann sie(Habe ich nicht )
.Nur ist bei mir nichts zu sehen oder zu spüren.Kann ich etwas
in mir haben ohne irgendwelche Symptome? ist das über Blut
oder so feststellbar?
woran spürt sie es? hat sie im abstrich einen pilz oder ist sie erregter als sonst? habt ihr schon über nachwuchs gesprochen?
sie hat wohl nen Pilz .Glaube sie hat Abstrich machen lassen un der Arzt hat gesagt das kann nur von Sex übertragen werden.Ja wir haben über Kinder gesprochen.Sie will aber erstmal nicht
Frauen sind sehr anfällig im Vaginalbereich. Wir Männer tragen ja unser Geschlechtsorgan außen wo Keime eher Zugang finden, aber sie haben auch nicht die Chance sich zu entwickeln, da die Wärme und Feuchtigkeit nicht entsprechend sind. Anders bei Frauen, kommen da Keime in die Vagina finden sie ideale Bedingungen. Diese können auch beim Verkehr übertragen werden und führen oft zu Blaseninfektionen. Das liegt zwar in der Natur der Sache, kann aber durch Hygiene vor dem Verkehr gemindert werden. BITTE!!! Das heißt NICHT das der Mann schmutzig ist. Wir tragen auch unserer Haut Millionen von Keimen und Pilzen, nur haben diese nichts im Genitalbereich der Frauen zu suchen. Wenn sich eine Frau an die Hautflora des Mannes gewöhnt hat klingen diese Erscheinungen oft ab, aber auch nicht immer. Ich dusche noch mal vor einer Verabredung und wenn es dann soweit kommt hat sich noch nie eine Frau im Nachherein beschwert. Auch nicht über eine Infektion ) *fg*
Hallo!
normalerweise wird der Mann bei einer Infektion immer mitbehandelt (lass dir etwas von der Creme geben), dann gibt es keine Re-infektion. Ein vernünftiger Frauenarzt sagt das auch gleich dazu.Ansonsten haben Männer meist keine Symptome, slbst wenn sie Keime tragen.
Gruß Aurikel
Hefepilze kommen überall vor, z. B. gern in Thermalhallenbädern. Viele haben den Pilz u.a. auch im Darm, ohne dass er schadet (abgesehen von seltenen Fällen von Allergien). Frau erkrankt aber erst, wenn der pH-Wert des Scheidenmilieus steigt, was verschiedene Ursachen haben kann, u.a. ein höherer Östrogenspiegel während einer Schwangerschaft oder durch bestimmte Pillen. Dies kann den Zuckergehalt im Scheidensekret erhöhen, wovon sich die Pilze ernähren, ebenfalls bei Diabetikerinnen. (da Männer dies dem Pilz nicht bieten, erkranken sie idR. auch nicht).
Evt. kann auf eine Pille mit geringerem Östrogenanteil umgestiegen werden.
Die Partnerbehandlung verliert bei Candida-Mykosen (Hefepilzinfektionen), im Gegensatz zu anderen Infektionen, immer mehr an Bedeutung, da sie die Re-Infektionen nicht signifikant verringern helfen, was durch Studien belegt wurde.
Eine pH-Wert-Veränderung kommt oft auch durch übertriebene Reinigung zustande, besonders wenn dabei alkalische Seifen verwendet werden. Die Immunabwehr einer Frau spielt ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Während und nach einer Infektion müssen Unterwäsche und Bettwäsche bei mindestens 60°C gewaschen werden, Kochen der Wäsche ist nicht erforderlich, wie oft angenommen wird. Keine synthetische Unterwäsche und keine Slipeinlagen mit Plastikfolie tragen! Trockenheit und viel Luft sind wichtig.
Gruß, Renate
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sie hat wohl nen Pilz .Glaube sie hat Abstrich machen lassen
un der Arzt hat gesagt das kann nur von Sex übertragen
werden.Ja wir haben über Kinder gesprochen.Sie will aber
erstmal nicht
Den Spruch „kann nur vom Sex kommen“ kenne ich zur Genüge. Ich hatte Jahrelang Probleme mit Pilzen, ich habe mit regelmäßig beim Benutzen einer öffentlichen Toilette oder eines Schwimmbades einen Pilz eingefangen. In der Zeit hat ich (aus anderen Gründen) von Männern derart die Nase voll, daß es einfach keinen Sex in meinem Leben mehr gab, weder mit Männern noch mit Frauen. Die Pilze KONNTEN definitiv nicht daher kommen. Nach ca 3 Jahren Dauerbehandlung hat meine Ärztin dann mal zugegeben, daß es seltene Fälle gibt, die wirklich anders zu einer Infektion kommen. Ich habe in der Zeit zur Stabilisierung meines Zyklus die Pille genommen, das war damals auch der Grund für die dauernden Infektionen. Als ich keine Pille mehr nahm, hörten die Infektionen dann auch irgendwann wieder auf und fingen auch nicht wieder an, als ich die Pille Jahre später wieder zur Verhütung nahm.
Ich erlebe es immer wieder, daß ich von Medizinern gesagt bekomme „das kann so überhaupt nicht sein“ und 1-2 Jahre später wird dann mal zugegeben, daß ich doch recht hatte und es einfach eine seltene Form einer Krankheit war. Bei mir ist bisher noch keine Krankheit „normal“ verlaufen… (bei der Gürtelrose ohne Schmerzen war ich aber nicht böse darum) *g*)
bei einem Vaginalpilz handelt es sich meistens um Candida-Spezies. Diese sind, zumindest in Spuren, in unserer Umwelt allgegenwärtig. Insbesondere sind sie ein normaler Bestandteil unserer Darmflora. Um im Genitaltrakt zu wachsen, benötigen sie glykogenhaltige Zelloberflächen (stärkeartiges Kohlenhydrat, wächst unter Östrogeneifluß, natürlich oder durch manche Pillen, siehe Beitrag von Faya, auch: kaum Candida-Infektionen vor der Pubertät da noch kein Östrogen da).
Zuckerhaltiges Epithel gibt es am männlichen Genitale weder in dieser noch in anderer Form, Infektionen beim Manne finden sich daher bestenfalls beim Zusammentreffen von Kohlenhydratüberschuß und Immunschwäche, wie z.B. beim Diabetes. Der naturgemäß anfällige weibliche Genitaltrakt wird laufend mit (eigenen) Candidasporen bombardiert, normalerweise halten dort jedoch sog. Lactobazillen die Stellung und lassen Candida keinen Platz.
Zusammenfassend heißt das: Ein Scheidenpilz ist in erster Linie ein Zeichen gestörter Scheidenflora. Candida zählt daher nicht zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Dementsprechend haben Studien gezeigt, daß eine Mitbehandlung des Partners das wiederholte Auftreten des Pilzes nicht verhindert, sondern nur das Sanieren der Scheidenflora (weniger Waschen bzw. ohne Seife, spezielle Lactobazillen-Zäpfchen oder schlicht Joghurt mit Lactobazillenkulturen).
Scheidenpilze sind derart häufig, daß das eigentlich jeder Gynäkologe wissen sollte. Entgültig stutzig macht aber das „muß durch Geschlechtsverkehr übertragen worden sein“ in seiner Behauptung. Denn selbst für einige klassische Geschlechtskrankheiten wurde gezeigt, daß sie auch durch Sitzflächen in Umkleiden und feuchte Handtücher etc. übertragbar sein können. Bevor man eine Partnerschaft ruiniert, ist man daher mit solchen Aussagen mehr als zurückhaltend.
Ich mag meinerseits nur so viel dazu sagen: Wäre es meine Freundin, so würde ich unter einem Vorwand („Muß ich mich mitbehandeln lassen?“) beim Gynäkologen anrufen und nachfragen, ob er Candida tatsächlich für eine Geschlechtskrankheit hält. Falls er das verneinen sollte, hat Deine Freundin im günstigsten Falle nur etwas falsch verstanden. Honny soit qui mal y pense.