Power-pack gegen 'DOWNIE' gesucht

Hi,
ich bin der typische Patient über den sich jeder Arzt freut.
Muß schon schlimm sein, bevor tatsächlich ein Arzttermin entsteht. (3 Tage kommt es, 3 Tage bleibt es, nach 3 Tagen geht es.) Nach diesem Motto sehen auch meine Arztbesuche aus, meist lasse ich es dann doch, weil es mir besser geht. Na ja, vielleicht spielt ja auch der Selbstkostenfaktor eine kleine Rolle.? Pustekuchen, was man meint sich einsparen zu können, läßt man in den Himmel fliegen wegen keiner Zeit oder sonstiger Gründe. Stelle soeben fest, habe die letzten 3 Jahre nicht mal meine Kosten zu erstatten haben wollen…bescheuert!!!
Warum ich überhaupt aud die Idee komme das hier zu schreiben hat folgenden Grund: War nach meinem Urlaub nach 1 Woche bösestem Durchfall beim Arzt. Was mich der Arzr fragte war, wo waren sie?
Fazit: Er verschrieb mir präventivmaßnehmend wirkende Mittel, absolut rezeptfrei. Hätte ich mir in der Apotheke auch holen können, ohne dafür dann 496.- EU loszuwerden! Kein Wunder, daß
man sich überlegt einen Arzt aufzusuchen!
Unser Gesundheitssystem ist ein Witz! Ich auf alle Fälle werde in Zukunft lieber meine Medikamente so aus der Apotheke holen, auch wenn ich privat versichert bin denke ich, daß wir vielen anderen Menschen dadurch helfen können…oder irre ich mich?

Hi Leidgeplagter,

sag mal, bei welchem Arzt warst du denn?
Bzw. was hat der Doctore denn alles mit dir angestellt?

ohne dafür dann 496.- EU loszuwerden!

Dieses „Honorar“ durfte ich nicht mal ganz löhnen, als man ein CT gemacht hat. Ein normaler Besuch selbst zum Sonntag ( also mit Sonntagszuschlag ) war „nur“ 50 Euro wert.

*fragend*

's Teufelchen

Hallo!

@teufelchen:

Ich schätze, der hohe Betrag resultiert in dem Verlust der „Prämie“, welche private Versicherer Ihren Kunden bei Nicht-in-Anspruch-Nahme der Versicherung anbieten (Staffelungssystem mit mehreren Monatsbeiträgen auf’s Jahr gesehen bei mehrjähriger „Abstinenz“) + Selbstkostenbeteiligung (der sowieso gegenüber normal versicherten Personen mindestens doppelt so hohen Arztrechnung) zwischen 10%-50% (Vertragsabhängig).

@timie:

Persönlich - so schätze ich - dürfte die Politik der privaten Krankenversicherer in der Tat eher weniger kostensenkend als denn kostenerhöhend sein, da die Patienten u.U. wichtige Profilaxeuntersuchungen aussetzen. Ich würde übrigens heute niemals wieder eine Selbstbeteiligungsklausel in den Vertrag aufnehmen. Da man als Privatpatient bei einigen Ärzten gerne gesehen wird, könnten Untersuchungen umfangreicher als notwendig ausfallen, und somit auch die Selbstbeteiligung…

Gruß
Patrick

kostenvoranschlag: firewall gegen helfer-syndrom
vielleicht lässt du dir das nächste mal kostenvoranschläge von weißkittel und heilpraktiker machen und entscheidest dich dann für den apotheker.

Profi lax
4:34, staun

Hallo Patrick,

heeee ich weiss doch was Private anbieten, bin doch selber drin, und hab mit meinem Vater ein glänzendes Beispiel für Beitragsrückerstattung. *bg*

Aaaaber, würde mich wundern, wenn Timie gleich ausgerechnet hat, was er dann nicht mehr zurückbekommen würde, da wie du erwähntest das ja gestaffelt und bla blabla ist, …
Ich fand das schon immer grässlich, dieses ganze zahlengeschiebe.
Und was man noch erwähnen muss, er ist ja nicht verpflichtet, seine Rechnung einzureichen.
Wenn er zB nur eine Rechnung im Jahr über 50 Euro hätte und im Gegenzug aber bei NIchteinreichung ein x-faches an Beitragsrückerstattung, dann würde ich die eine Rechnung nicht einreichen, so einfach ist das.
Also bleibt immer noch die Frage, wie man auf fast 500 kommt…

's Teufelchen