Alternative zu Antibiotika?

Guten Morgen,

im Verlauf einer starken Erkältung mit Entzündung der Stimmbänder durch Sekrekt, welche ich in der Form ein bis zwei Mal im Jahr habe, wird mir von Ärzteseite aus immer an Ende ein Antibiotikum empfohlen/verschrieben. Gibt es da nicht Alternativen, die vielleicht entzündungshemmend wirken, bzw. das Immunsystem aufbauen…?

Interessiere mich auch für die Hintergründe, bzw. Wirkungsweisen, bitte hier jedoch um verständliche Antwort(en).

Gruss
Lars

Hi, Lars,

hatte jahrelang das gleiche Problem, einhergehend noch mit einer Kehlkopfentzündung zwei bis drei Mal im Jahr. Irgendwann haben Antibiotika nicht mehr geholfen bzw. ich hab sie noch nie vertragen. Ich trinke im Winter - also etwa ab jetzt - zwei bis drei Mal die Woche oder auch täglich, wenn ich dran denke, einen Kräutertee - Brust-, Husten-, Bronchialtee. Außerdem hab ich immer ein Gefäß mit Wasser und Eukalyptusöl (aus der Apotheke, am besten und günstigsten) auf der Heizung stehen, das ist wie eine Dauerinhalation. Im akuten Fall gehe ich zu einer Heilpraktikerin, die macht dann eine Eigenbluttherapie, d. h. sie nimmt mir etwas Blut ab - etwa 20 ml -, mischt das mit einigen Medikamenten und spritzt es mir wieder. Auf die Art und Weise gelangen die Wirkstoffe schneller ins Blut und wirken daher schneller. Mehr als zwei Tage hab ich meistens nicht mehr mit so einem Infekt zu tun. Seit zwei Jahren etwa hatte ich sogar schon nichts mehr.

Viel Erfolg

die Elbin

hallo, lars!

ich finde elbins erfahrungen ganz toll. tee und inhalationen, aromaöle verwende ich auch, ansonsten habe ich den arzt gewechselt und bin einem klassischen homöopathen.
ich weiss, dass das ein umdenk-prozess ist, der unter umständen lange dauert und nur zögernd gemacht wird. mir haben diverse freundinnen auch so ein, zwei jahre diese anregung gegeben, ehe ich es gewagt habe. das ist jetzt über 15 jahre her…
und ich kann es mir heute nicht mehr vorstellen, außer in begündeten fällen ein antibiotikum zu schlucken, den rest mach ich/lass ich mit naturheilmethoden und homöopathie heilen.

ein klassischer arzt für homöopathie hat an sein medizinstudium eine weitere ausbildung zum klassichen h… angehängt. seine fachliche kompetenz finde ich bestechend.
er analysiert mit Deiner hilfe Deine gesamte körperliche befindlichkeit und filtert so ein mittel heraus, das Deine
selbstheilungskräfte wieder anregt. der gesundungsprozess ist über die zeit betrachtet erstaunlich.

da ich kein mediziner bin, kann ich Dir die wirkungsweise nicht so genau erklären, insgesamt entspricht sie meines wissens einer informationsübertragung.

es gibt da ganz gute bücher, z.b. von schiff, michel; das gedächtnis des wassers, verlag zweitauseneins.

gute besserung wünscht Dir katharine

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Mal im Jahr habe, wird mir von Ärzteseite aus immer an Ende
ein Antibiotikum empfohlen/verschrieben. Gibt es da nicht
Alternativen, die vielleicht entzündungshemmend wirken, bzw.
das Immunsystem aufbauen…?

Hallo
Meine Meinung als gelegentlicher Patient :
Das Antibiotikum würde ich nicht verachten , es sei denn , es gibt eine Unverträglichkeit .
In einem solchen Fall kannst Du zurück zum Arzt und „reklamieren“ , der weiß dann Bescheid und kann ein anderes Mittel geben .
Und zwar meine ich , die Stimmbänder kann man nur einmal verlieren .
Eine andere Frage ist , wieso es zu einer solchen Entzündung kommt . Ich würde mir mal so an Deiner Stelle überlegen , was Du so machst .
Irgendetwas scheinst Du nicht zu vertragen , oder schlechte Zähne
oder etwas ähnliches , Disposition durch Beruf ?
Entzündungshemmende Mittel gibt es , so Enzyme und so weiter .
Die können zum Beispiel unterstützen .
Den Mitteln mit Sprüchlein wie „Immunsystem“ traue ich nicht so ganz , eher kann man versuchen , sich fit zu machen :
Gute Durchblutung , guter Kreislauf , Mundhygiene , in dieser Richtung .

MfG

Hallo Lars,

vor einigen Jahren hatte ich mal eine immer wiederkehrende Mittelohrentzündung. Vom HNO-Arzt wurden mir 3x Antibiotika verschrieben. Da ich den Apotheker kannte und als Privatpatient sowieso selber zahlen musste, habe ich mir beim 3.Mal eine Zusatzration Antibiotika geben lassen, und die Dinger dann 10 Tage lang genommen. Heute weiss ich, dass das ein totaler Quatsch ist, und auch nicht ungefährlich. Na jedenfalls gingen mir am Samstagnachmittag die Tabletten aus und die Schmerzen wurden immer schlimmer bis unerträglich. In dieser Situation habe ich mich eines homöopathischen Mittels (Rebstockwasser aus der „Hildegard-Apotheke“) erinnert, das mir eine meine Schwestern mal bei einem Besuch dafür (gegen Mittelohrentzündung) dagelassen hatte. Ich habe mir gedacht: versuch ich´s halt mal damit, schlimmer kann es eh´ nicht werden. Und nach ca. 40 Minuten waren die Schmerzen komplett weg. Ich war total verblüfft, das kannst Du Dir ja vielleicht vorstellen.
Seitdem benutze ich generell keine Antibiotika mehr. Eine weitere Schwester (Heilpraktikerin) von mir hat mir danach noch mehrere Male bei Virusinfektionen (u.a. 2x Virusgrippe) homöopathische Mittel empfohlen, die mir jedesmal sofort geholfen haben.
Also versuchs doch mal auf diese Weise. Lass Dir von einem Homöopathen eine Anamnese machen, und Dich mal so behandeln.

Gruß
Michael

Danke an Euch alle! Fazit…
ist, dass mich Eure Antworten bestätigt und zusätzlich „aufgefordert“ haben, mal 'nen Homöopathen auf zu suchen. Meine Erfahrungen mit der Schulmedizin stellt einfach grundsätzlich die Frage nach dem eigentlichen Nutzen. Ein Freund erzählte mir mal etwas über die S.-medizin und den Vergleich mit einem Automechaniker (glaube ich) der ein Auto repariert, bei dem das Öl ausläuft. Statt also alle Möglichkeiten zu checken knipst der einfach das Kabel zum Lämpchen durch, welches den Verlust quasi registriert, bzw. meldet (keine Gewähr für die Richtigkeit des gerade Geschriebenen, glaube ich habe die Hälfte vergessen). Die Symptome lassen sich halt wunderbar „erfolgreich“ behandeln, die Ursachen liegen tiefer, oder reagieren schlecht oder gar nicht auf die Behandlung der Symptome. Dies kann ich natürlich nicht völlig den Medizinern ankreiden, machen ja auch „nur“ ihren Job. Aber müssten die nicht eigentlich auch grundsätzlich nach Alternativen suchen, wenn Sie merken, „hey, das läuft so nicht und nach dem 2000n Patienten ist auch klar, dass die ein Grossteil wieder kommt, mit ähnlichen oder gleichen Symptomen“…

Na jutt, das ist dann wieder eine Frage, die jeden zuerst mal ganz persönlich betrifft und dann gleich die Gemeinschaft als ganzes.

Nochmals meinen Dank!
Gruss

Lars