Meine Mutter hat sehr extrem starken Schwindel*Sie weiss nicht weiter. Was kann „man“ tun und wo gibt es wirklich gute Spezialisten dafuer?? Die „Hausaerzte“ wissen da nicht weiter.
Bin dankbar fuer JEDEN Hinweis!
Gruss und Danke
Hans
Hallo Hans,
die Ursache für den Schwindel wird ein Hausarzt auch so ohne weiteres nicht feststellen können. Was er aber tun sollte/könnte, eine Überweisung ausstellen an HNO-Arzt, Orthopäden und/oder Neurologen … und das ziemlich schnell!
Es gibt sehr viele Ursachen für Schwindel und ohne genaue Diagnose kann hier jeder Rat äußerst Kontraproduktiv sein.
Gruß
Roland
Hallo Hans,
generell darf man bei Schwindel nicht einfach mit Medikamenten drauflosexperimentieren, die Ursache sollte abgeklärt werden. Hier gibt es so vielfältige Möglichkeiten von „einfacher“ wetterfühligkeit bei Wetterwechsel, über Nacken-Schulterverspannungen über Durchblutungsstörungen mit folgender Sauerstoffmangelversorgung im Gehirn, Innenohrerkrankungen, Gehirntumore und mehr. Wenn das ALLES medizinisch abgeklärt ist, dann kann sie es einmal mit homöopathischen Mitteln wie z.b. Vertigheel Tropfen probieren, haben sich bei uns bewährt.
Gute Besserung,
Karin
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Hi
Ich würd erstmal den HNO befragen.
Helge
HI Hans, Schwindel kann extrem viele Ausprägungen und Ursachen haben. Wenn der Hausarzt nicht weiter weiß, dann würde ich zunächst den Gang zum Orthopäden empfehlen! Ich hatte auch schon mal derartig (plötzlich) auftretende Beschwerden (was hatte ich eigentlich noch nicht
). Der Orthopäde war schlussendlich der richtige Ansprechpartner, der mir wirklich weitergeholfen hat.
Alles Gute
Jeanny
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hallo hans,
wie schon genannt, kann schwindel viele ursachen haben und es sollte auch alles abgeklaert sein.
empfehlen kann ich dir, wie schon genannt „Vertigoheel“. Gibs als Pillen zum Lutschen oder als Tropfen. Ist rein pflanzlich und quasi ohne Nebenwirkungen, wirkt auch recht schnell. ansonsten tun vielleicht durchblutungsfoerdernde Mittel oder Tees einen guten Zweck. Ich glaube Ginko ist auch durchblutungsfoerdernd. Am besten mal von nem Arzt oder Apotheker beraten lassen.
Gute Besserung fuer deine Mum.
Gruss Manu
Hallo Hans,
besonders bei älteren Menschen sollte bei Schwindelgefühlen an allererster Stelle an chron. Flüssigkeitsmangel gedacht werden!!
(Erst an 2. Stelle stehen Medikamentennebenwirkungen, weiterhin Arteriosklerose der hirnversorgenden Gefäße, Komplikationen mit der HWS, Innenohr, usw.)
Neben Schwindel, oft verbunden mit Hinfallen, Prellungen und Knochenbrüchen, kann es bei chron. Austrockung zu Kreislaufstörungen (niedriger Blutdruck, hoher Puls, Herzrhythmusstörungen), Durchblutungsstörungen im Gehirn, (Verwirrtheit, Vergesslichkeit, Schlaganfällen, Langsamkeit, manchmal auch Kopfschmerzen), Schwierigkeiten mit dem Gehen, Verdauungsstörungen und Verstopfung, Gelenkprobleme und vor allem zu schmerzhaften Wadenkrämpfen! kommen.
Das „Stehenbleiben“ einer gezupften Hautfalte auf dem Handrücken ist nicht als Diagnosemöglichkeit zu betrachten.
Ebenso neigen dehydrierte Menschen zu Wasseransammlungen in den unteren Extremitäten (Fußknöchelödem), aufgrund der daraus resultierenden allgemeinen Durchblutungsstörung. Weiterhin kommen gehäuft Infektionen der ableitenden Harnwege vor.
Die Beschwerden werden oft monate- oder jahrelang als Alterserscheinung hingenommen oder mit Arzneimitteln therapiert. Dabei könnte in vielen Fällen schon die Zufuhr von Wasser im sprichwörtlichen Sinne „Wunder wirken“.
Ältere Menschen sollten öfters mal einen über den Durst trinken! Hauptsächlich Frauen, aber auch viele Männer trinken im Alter häufig so wenig, dass es zu ernsthaftem Flüssigkeitsmangel und damit verbundenen Gesundheitsstörungen kommt. Schuld an der zu geringen Flüssigkeitszufuhr ist die altersbedingte Abnahme des Durstgefühles. Das führt teilweise dazu, dass alte Menschen das Trinken buchstäblich vergessen und dass das Durstzentrum im Gehirn nicht mehr funktioniert.
Weil der Körper aber in jedem Alter und bei jedem Wetter MINDESTENS 1,5 Liter Flüssigkeit. TÄGLICH braucht (mehr bei: Schwitzen, Bewegung, Fieber, heißer Sommer, Aufenthalt in warmen Ländern), müssen ältere Menschen auch dann trinken, wenn sie keinen Durst haben, ggf. auch nachts.(Schlaganfälle treten gehäuft in den frühen Morgenstunden auf.) Bei Durchblutungsstörungen des Gehirns gehört die Mineralwasserflasche auf den Nachttisch!!
Als Getränke eignen sich sonst Gemüsesäfte, Kräutertees, Milchgetränke, ungesüßte Fruchtsäfte, Mineralwässer oder bei uns am besten einfaches Trinkwasser ohne CO2-Gas.
Eine gute Möglichkeit zur Beurteilung einer regelmäßigen, optimalen Flüssigkeitszufuhr ist für deine Mutter, selbst zu beobachten, ob ihr Urin stets hell und nahezu farblos ist. Ein dunkler Urin ist (neben Leber/Galleerkrankungen), stets ein Indiz für Flüssigkeitsmangel!!
Manchmal ist es sinnvoll, einige Tage lang Buch zu führen, über getrunkene Mengen. Kaffee, und alkoholische Getränke in Maßen dürfen selbstverständlich getrunken werden, entwässern aber zusätzlich, sodass sie bei der Messung der tägl. Trinkmenge nicht mitgezählt werden.
Um ein gutes Trinkverhalten (wieder) zu erlernen, ist es sinnvoll, dass sich deine Mutter ihre Tagestrinkmengen zusammenstellt und sich jeweils ein volles Glas/Tasse in Greifnähe stellt!
Wir hatten einen besonders einprägsamen Fall dieser Art in der Familie:
Vor gut 3 Jahren hatte die Tante meines Mannes o.g. Symptome. Notarzt und Hausarzt gingen zunächst von einer altersbedingten Hinfälligkeit aus. Der Hausarzt forderte sie irgendwann zum Vieltrinken auf. Um es kurz zu machen: Sie bekam eine Woche lange Infusionen, die u. a. durchblutungsfördernd waren. Sie lernte langsam wieder selbst zu trinken. Es dauerte Wochen, bis sie wieder richtig fit war.
Jetzt hat sie stets vorgesorgt und immer 2 Kästen Mineralwasser im Haus, Leitungswasser, das hierzulande als am besten geprüftes Lebensmittel gilt, verschmäht sie, Geschmackssache. Sie sagt selbst, dass es ihr nun sehr gut geht. Früher musste sie nachts nie zur Toilette. Doch sie nimmt gerne in Kauf, dass dies als Konsequenz jetzt nachts 1-2mal der Fall ist, aber das stört sie nicht angesichts ihres Wohlbefindens.
Auffällig ist:
Ihre Konzentration und Sprachfindung ist wieder optimal. Sie hat keine Wadenkrämpfe mehr (Magnesium half damals nicht), und die Beweglichkeit ihrer Kniegelenke ist wieder wieder verbessert. Sie fährt mit ihren 81 Jahren regelmäßig mit dem Rad, was in der „schlimmen“ Zeit wegen der Gleichgewichtsstörungen gar nicht mehr möglich war.
Wir hatten uns lange mit dem Thema befasst und gründlich recherchiert. Vielleicht hilft es deiner Mutter auch weiter.
hierzu interessante Websites:
http://www.naturheilkunde-online.de/gn/Wasser.htm
http://www.kristallklar.de/batmanghelidj.htm
http://balance4u.de/index.html
Viele Grüße, Renate
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