Pupillen

Von: , Frage gestellt am Mi, 2. Feb 2000

Hallo!

Mein kleiner 4 Monate alter Neffe hat schon von Anfang an zwei unterschiedlich große Pupillen. Zwar reagiert die "große" auch auf Licht und so, ist aber dennoch immer deutlich erweiterter als die andere. Die Kinderärztin konnte nicht sagen, was das bedeutet und wo das herkommt. Könnte es sein, daß er auf dem einen Auge extrem Kurzsichtig ist?

Viele Grüße
Swantje

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Pupillen

    Hallo Swantje.

    Ich bin zwar kein Mediziner. Deshalb möchte ich alle um Verzeihung bitten, die es besser wissen. Aber ich hab mal im Pschyrembel nachgeschlagen.
    Anisokorie:
    Seitendifferente Weite der Pupillen (Pupillendifferenz > 1mm); Ätiol.: 1. angeb. Anomalie (sog. essentielle od. physiologische A.)Vork. bei 4% aller Menschen; 2. Störung der parasympathischen Efferenz (Sphinkterstörung) bei Okulomotoriuslähmung od. Pupillotonie; 3. Störung der sympathischen Efferenz (Dilatatorstörung) bei Horner-Symptomenkomplex; 4. inf. ophth. (z. B. Iritis Glaukom) od. neurol. Erkrankungen z. B. intrakranielle Raumforderung)

    So, Zitat Ende.

    Jetzt sind vielleicht die angehenden Ärzte gefragt.

    Jochen

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Pupillen

      Bin kein Mediziner, von daher hab ich nichts verstanden, vielleicht meldet sich dazu noch jemand.

      Kurzsichtige haben tatsächlich erweiterte Pupillen, ich denke theoretisch könnte das eine Erklärung sein, auch wenn ich nicht so recht dran glaube, da man den Unterschied ja anscheinend mit bloßem Auge erkennen kann!

      Also denke ich, die richtige Lösung ist, sich an einen Augenarzt zu wenden. Der weiß bestimmt mehr. Fehlsichtigkeiten können darüberhinaus schon bei Kleinkindern per Computeranalyse festgestellt werden, ich weiß allerdings nicht, ob das auch schon im Säuglingsalter möglich ist.

      Gruß
      Jeanny

  2. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Kein Panik

    Zum ersten denke ich immer wieder in diesem board, dass wer Angst hat um seine Angehörigen oder sich selbst, was bestimmte Krankheiten, sollte sich gleich an einen Arzt wenden, ehe er hier durch irgendwelche Halbwahrheiten noch mehr Angst bekommt.
    Wegen der Pupillen: Wenns Deinem Neffen sonst gut geht, er keine Probleme hat, und die Pupillen seid längerem schon so unterschiedlich sind, ist das alles vermutlich halb so schlimm, lt. Pschrymbel siehe Zitat, immerhin bei 4% der Bevölkerung zufällig vorkommend.
    Sowas gibs allerdings auch bei Verletzungen nach Unfall, aber das solltet ihr wohl wissen, ob so was passiert ist.
    Wg. Fehlsichtigkeit solltet ihr euch jetzt noch keinen Kopf machen - das ist sicherlich der seltenste Grund. Und fangt ja nicht an, den armen Kleinen in irgendeine Maschinerie zu zwängen, nur um jetzt schon zu wissen, ob er mit zehn vielleicht eine Brille braucht.
    Achja: Am häufigsten stellt man unterschiedliche Pupillen fest, weil die Beleuchtung tatsächlich unterschiedlich ist in beide Augen. Also: Wirklich abgedunkelter Raum oder völlig gleichseitig beleuchtete Augen.
    Und: Schade um Eure Kinderärztin.
    Gruß
    Oliver

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re: Kein Panik

      Beleuchtung tatsächlich unterschiedlich
      ist in beide Augen. Also: Wirklich
      abgedunkelter Raum oder völlig
      gleichseitig beleuchtete Augen.
      Und: Schade um Eure Kinderärztin.
      Gruß
      Oliver
      Na ja, dieses Phänomen kann man ja wirklich umgehen indem man mehrere "Sitzpositionen" ausprobiert. Trotzdem mal einen Facharzt aufsuchen, zuwas gibt es die denn!!

      Jochen

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Re: Kein Panik

      Er ist VIER Monate alt, hat sie geschrieben, wie es um sein Sehvermögen steht weiß man natürlich nicht!!!

      Mit "in eine Maschinerie zu zwängen" hat die Überprüfung der Fehlsichtigkeit gar nix zu tun, da werden Lichtstrahlen, die in das Auge geworfen vermessen, ist weder schmerzhaft noch sonstwas! Und.... nicht wenige Kleinkinder, die sich noch nicht selbst artikulieren können, brauchen eine Brille, das fängt nicht erst ab 10 Jahren an, ich frage mich, wie du auf diese Zahl kommst!! [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
        ...noch mehr Panik

        Er ist VIER Monate alt, hat sie
        geschrieben, wie es um sein Sehvermögen
        steht weiß man natürlich nicht!!!
        ...das weiss ich auch.
        Ich dachte nur, es wäre besser, ein wenig die ganze Sache abzuwiegeln, als in blanke Hysterie zu verfallen. Mannomann, seht Ihr, genau das ist das Problem bei diesem Board.
        Mit "in eine Maschinerie zu zwängen" hat
        die Überprüfung der Fehlsichtigkeit gar
        nix zu tun, da werden Lichtstrahlen, die
        in das Auge geworfen vermessen, ist weder
        schmerzhaft noch sonstwas!
        Schon gut, hab´s kapiert

        Und.... nicht wenige Kleinkinder, die sich noch nicht
        selbst artikulieren können, brauchen eine
        Brille, das fängt nicht erst ab 10 Jahren
        an, ich frage mich, wie du auf diese Zahl
        kommst!!
        Alles klar, bin vom Fach, weiss auch, dass es Kinder gibt, die schon mit zwei oder drei eine Brille brauchen, bin auch nicht so ganz unbedarft. - aber die werden sicher nicht durch eine Anisokorie auffällig.
        Aber wie gesagt: Cool down, siehe das Posting von Mojo oben
        Liebe Swantje: Geh zu einem Augenarzt, lass dich beraten, sei kritisch.
        Gruß, Oliver

        • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
          alles klar

          He Freunde...

          ich will auch gar nicht in Panik verfallen. Ich sehe das hier auch nur als reine Information, was man beim Arzt noch ansprechen könnte... auf manche Dinge kommen die Ärzte ja auch gar nicht. Sie sind auch nur Menschen. Letztlich klären muß das selbstredend ein Arzt.

          Darum danke ich für alle Anregungen und möchte eine Bitte loswerden: Geht doch nicht gleich so aufeinander los. Jeder meint es doch nur gut.

          Liebe Grüße
          Swantje (die besorgte Tante)

          • Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
            o.k. - Peace (o.T.)

            .

    • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
      Re: Kein Panik

      Moin aus Kiel,

      leider kann ich aus eigener Erfahrung das Vertrauen in die Ärzte so nicht teilen. Ich sehe das Brett auch mehr als "Hinweis-Brett" nach welchen Zusammenhängen ich auch noch fragen sollte. Eine Ferndiagnose oder gar Heilung ist hier natürlich nicht möglich.
      Ich hoffe, dass wirklich jeder der hier Rat sucht, das nur als Hinweis auffasst, sonst könnte es in der Tat zu Problemen führen.
      Allen "Gute Gesundheit"
      Gruss volker



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