meine freundin hat aufgrund der einnahme der [mini]pille (falsche beratung durch frauenarzt) eine trombose bekommen und ist noch aufgrund von einem ärzte fehler in behandlung blabla… egal. wenn sie mit der medikamentösen behandlung fertig ist, wäre sie theoretisch wieder fähig mit der einname von etwas zu verhüten. ich habe generell nichts gegen kondome, meine frage ist aber trotzdem welche möglichkeiten sie hätte, außer spirale und diaphragma. ich hörte mal etwas von einer drei-monatsspritze o. so ähnlich.
bitte um aufklärung, bye, bass 
Hi Bass,
zunächst gilt es generell alle weiteren bestehenden Risiken, eine Thrombose zu bekommen, abzuklären (Rauchen, Übergewicht, erbliche Faktoren, mangelnde Bewegung u.v.a.). Allein eine Thrombose ist keine Begründung, nie wieder ein Hormonpräparat zu nehmen, aber zugegeben: Es ist ein Risiko da und man wird selbstverständlich raten, künftig von der Pille die Finger zu lassen.
Die von Dir vorgeschlagene Dreimonatsspritze basiert auch auf Hormonwirkung, daher fällt die aus den gleichen Gründen flach wie die Pille. Ebenso gilt es für eine Hormonspirale.
Also entweder konventionell (mit Kondom, Diaphragma, Spirale, Persona oder - wenn eine Schwangerschaft nicht die absolute Katastrophe wäre - auch mit Temperaturmessung oder Schleimbeobachtung) verhüten oder die Gradwanderung zwischen einer leicht dosierten Pille und einem Restthromboserisiko wählen.
Gruß,
Claudia