wenn ich als Kind Durchfall hatte, hab ich immer einen geriebenen Apfel zu essen bekommen.
Mein Freund und ich sind nun gestern auf die Frage gestoßen, wie das sein kann, wenn man doch von zu vielen Äpfeln Durchfall bekommen kann.
Oder ist das mit den geriebenen Äpfeln nur ein Märchen?
so habe ich gerade nachgelesen:
Das Apfel-Pektin quillt im Darm auf, neutralisiert Giftstoffe, stoppt schwere Durchfälle, vernichtet unerwünschte Erreger, bindet Gallensäure und fördert den Abbau von Cholesterin.
Saure Früchte vertragen sich mit Stärke (Zwieback) schlecht, das zu Gasbildung im Bauch führen kann.
Die organischen Säuren der Früchte sind basenüberschüssig, und werden im Körper fast völlig zu Wasser und Kohlensäure abgebaut, die ausgeschieden werden, wenn man zu Obst nichts weiter ißt.
Von der Auswirkung von Zuviel an Äpfeln konnte ich nichts finden, im Gegenteil, es wird empfohlen 3 Pfund Obst am Tag zur Gesundung zu essen! (soviel schaffe ich nicht!)
im Gegenteil, es wird empfohlen 3 Pfund Obst am Tag
zur Gesundung zu essen! (soviel schaffe ich nicht!)
„Obst ist Gesund“.
Naja. Jüngst las ich, daß Äpfel gerne bereits im Dünndarm gären. Ein Teil der „kryptischen“ Leberzirrhosen bei Naturaposteln ist wahrscheinlich alkoholisch bedingt, denkt man mittlerweile.
Obst und Gemüse enthält in erster Linie unverdauliche Zellulose, Vitamine und eine unüberschaubare Anzahl an teils toxischen Substanzen. Wirklich gesund ist das nur für Leute, die zuviel hochkalorische Sachen Essen. Vitaminmangelerscheinungen in unseren Breiten gibt es praktisch nicht.
Gesund lebt nur, wer von jedem ein bißchen und in Maßen ißt.