soooo… es ist ja bekannt, dass HIV-Viren, Hepatites etc.pp.
durch Körperflüssigkeiten oder Wunden übertragen werden kann.
Wie hoch ist denn das Ansteckungsrisiko beim Küssen oder
Oralverkehr (wenn er sie „fingert“ bzw. oral stimuliert)?
Knutschen kannst Du, soviel Du willst . Bis heute ist keine einzige HIV-Infektion durch Küssen bekannt. 1999 haben US-Forscher auch herausgefunden, warum eine Infektion durch küssen nicht möglich ist:
Warum kann man sich durch manche Körperflüssigkeiten, durch Schleimhautkontakt, nicht jedoch beim Küssen mit HIV infizieren? Lange Zeit ein Rätsel, konnte diese Frage jetzt von us-amerikanischen Wissenschaftlern gelöst werden.
Bestimmte Proteine, Lysozym und Ribonukleasen genannt, können verhindern, daß HIV über Speichel übertragen wird. Ribonukleasen sind Enzyme, die Botenmoleküle der Erbinformation spalten. Lysozym wurde bereits 1922 entdeckt. Es zerstört die Zellwände von Bakterien und wird aus diesem Grund unter anderem in Halsschmerz-Tabletten verwendet. Lysozym ist u.a. in Tränenflüssigkeit und Speichel enthalten. Die Forscher vermuten dies als einen Grund, warum HIV über diese Körperflüssigkeiten nicht übertragen wird. Wie Lysozym gegen HIV vorgeht werde allerdings bisher noch nicht verstanden. Hier soll zukünftig Forschung ansetzen, auch um diese Substanzen eventuell therapeutisch gegen HIV einzusetzen.
Quelle: http://www.hivnachrichten.com/hn_019.htm
Beim ungeschützten Oralverkehr besteht grundsätzlich ein - wenn auch geringeres als beim Geschlechtsverkehr - Ansteckungsrisiko und zwar für beide Seiten, obwohl die Virenkonzentration im Speichel wesentlich niedriger ist. Wenn Finger bzw. Hände im Spiel sind, sollten sie keine offenen Verletzungen haben, weil auch hier - ebenfalls für beide Seiten - Infektionsgefahr besteht.
Hepatitis (vor allem HBV) ist wesentlich ansteckender als HIV und wird auch durch Küssen übertragen. Hier reicht schon die kleinste Verletzung aus, um sich das Virus zu holen.
soooo… es ist ja bekannt, dass HIV-Viren, Hepatites etc.pp.
durch Körperflüssigkeiten oder Wunden übertragen werden kann.
Wie hoch ist denn das Ansteckungsrisiko beim Küssen oder
Oralverkehr (wenn er sie „fingert“ bzw. oral stimuliert)?
Knutschen kannst Du, soviel Du willst . Bis heute ist keine
einzige HIV-Infektion durch Küssen bekannt. 1999 haben
US-Forscher auch herausgefunden, warum eine Infektion durch
küssen nicht möglich ist:
Wie denn das ?
Warum kann man sich durch manche Körperflüssigkeiten, durch
Schleimhautkontakt, nicht jedoch beim Küssen mit HIV
infizieren? Lange Zeit ein Rätsel, konnte diese Frage jetzt
von us-amerikanischen Wissenschaftlern gelöst werden.
Bestimmte Proteine, Lysozym und Ribonukleasen genannt, können
verhindern, daß HIV über Speichel übertragen wird.
Ribonukleasen sind Enzyme, die Botenmoleküle der
Erbinformation spalten. Lysozym wurde bereits 1922 entdeckt.
Es zerstört die Zellwände von Bakterien und wird aus diesem
Grund unter anderem in Halsschmerz-Tabletten verwendet.
Lysozym ist u.a. in Tränenflüssigkeit und Speichel enthalten.
Die Forscher vermuten dies als einen Grund, warum HIV über
diese Körperflüssigkeiten nicht übertragen wird. Wie Lysozym
gegen HIV vorgeht werde allerdings bisher noch nicht
verstanden. Hier soll zukünftig Forschung ansetzen, auch um
diese Substanzen eventuell therapeutisch gegen HIV
einzusetzen.
Quelle: http://www.hivnachrichten.com/hn_019.htm
da würd ich mich nicht drauf verlassen wollen, denn wie immer im richtigen leben - das kommt drauf an!
Beim ungeschützten Oralverkehr besteht grundsätzlich ein -
wenn auch geringeres als beim Geschlechtsverkehr -
Ansteckungsrisiko und zwar für beide Seiten, obwohl die
Virenkonzentration im Speichel wesentlich niedriger ist. Wenn
Finger bzw. Hände im Spiel sind, sollten sie keine offenen
Verletzungen haben, weil auch hier - ebenfalls für beide
Seiten - Infektionsgefahr besteht.
an dieser Stelle möchte ich erinnern, dass nicht immer nur an HIV und Hepatitis gedacht werden sollte. Sicher sind dies ernsthaft anzusehende Krankheiten, insbesondere die Ansteckungsmöglichkeiten mit Hepatitis B und das hohe Risiko von Komplikationen bis hin zum Leberversagen sind hier hervor zu heben. Auch die Angst vor HIV scheint - so zeigt es sich mir in der Praxis - ziemlich zurückgegangen sein und diejenigen, die sich heute in jungen Jahren anstecken, sind dann meist gaaaaanz erstaunt, wie ihnen das denn passieren konnte.
Jedoch möchte ich mit diesem Posting auch an alle anderen - und noch reichlich vorhandenen - sexuell übertragbaren Krankheiten erinnern:
Gonorrhoe = Tripper: die häufigste bakterielle Geschlechtskrankheit mit 25% männlichen und 50% weiblichen Infizierten, die davon nichts merken.
Syphilis = Lues: wird wieder deutlich häufiger seit ca. 10 Jahren; entweder Übertragung beim Sex (hat dann 3 Krankheitsstadien, die schubweise verlaufen) oder aber von Mutter auf Kind (von vornherein systemische = Ganzkörpererkrankung).
Ulcus molle = weicher Schanker: eher weniger in Europa, häufig in Afrika, Südostasien, Lateinamerika; gibt Geschwüre und Schwellungen an den Geschlechtsorganen.
Diese 3 sind die sog. klassischen Geschlechtskrankheiten, die auch gesetzlich bekämpft werden (Meldepflicht ohne Namen bei Patienten, die sich behandeln lassen, Meldepflicht mit Namen bei denen, die sich weigern). Darüber hinaus gibt es noch die Gruppe der sog. „sexually transmitted diseases“, die u.a. folgende Krankheiten umfasst:
Chlamydien : überhaupt die am häufigsten sexuell übertragene Krankheit; keine wirkliche Bakterie, da sie ähnlich wie Viren zur Vermehrung die Wirtszelle brauchen (Bakterien können das alleine). Häufiger Erreger von unkomplizierten, aber lästigen Infekten der Urogenitalorgane, manchmal Befall der Leber, des Nebenhodens, der Bindehaut sowie der Lunge bei Neugeborenen.
Herpes genitalis : jeder kennt die Bläschen an den Lippen, das gibt’s dann auch an den Geschlechtsorganen.
Zytomegalie : wird häufiger von Mutter zu Kind übertragen oder mittels Transfusion/Transplantation als sexuell, ist aber wie andere Viruserkrankungen auch nicht zu unterschätzen!
Humanes Papillomavirus (HPV): sehr vielseitig, für den Menschen > 60 interessante Unterarten; macht Warzen aller Art (Fuß, Hand, Po, Geschlechtsorgane, Schleimhaut im Mund und Rachen) und hin und wieder auch mal Krebs (v.a. Gebärmutterhals, Penis, Vagina, Kehlkopf, Zunge).
Pilze (v.a. Candida): haben viele, juckt wie doof und ist lästig. Manchmal geht’s auch auf den Gesamtorganismus über.
Protozoen (Einzeller): allen hier voran die Trichomoniasis mit weltweit über 120 Mio. Neuerkrankungen, ferner Amöben, Giardia u.a.
All diese Krankheiten sind ziemlich ansteckend, die meisten von ihnen eher lästig als gefährlich für Erwachsene. Für immungeschwächte Menschen (und das sind NICHT nur AIDS-Kranke, sondern viele andere auch) und Kinder jedoch können sie gefährlich werden.
So, damit beende ich die heutige Vorlesung und wünsche Euch einen geruhsamen Abend.
Und was möchtest Du mit Deiner wie immer sehr durchgeistigten Aussage zu diesem Thread hier dann beitragen? Einfach nur bedingt schlaue Sprüche in die Diskussion zu werfen, wird auf Dauer für die Teilnehmer etwas enervierend.
Ich suche nach Hygienestandards & Sterilgutlogistik auf
kompakterer Medizintechnik.
Wie ich darauf komme? Ich stand vor einer Glastür, dahinter Mikroskope. An der Tür das Schild „Mikroskopiersaal Anatomie und Mikrobiologie“. Daneben zwei Stühle. Auf einem saß ein Jungdynamiker: „Ich hab Chemie hier“, meinte der. Daher meine vertrauensselige Anfrage.