Für eine Arbeitskollegin, Witwe mit 3 Kindern, benötige ich dringend einen Rat. Der älteste Sohn, 14 Jahre, leidet an hochkradiger Adipositas. Bei einer Körpergröße von 1,65 m beträgt das Gewicht z. Zt. 84 - 85 kg.
Auf ärztliches Anraten soll sich der Sohn nach Möglichkeit einer Langzeittherapie unterziehen.
Bisher, bei Rententräger (BfA)sowie Krankenkasse (BEK)beantragte Kuren wurden abgelehnt.
Wer kennt sich in diesem Bereich aus und kann mir ein paar Tipps geben.
aus eigener erfahrung kann ich nur sagen, dass rentenversicherer und krankenkassen grundsätzlich keine reinen abnehmkuren finanzieren.
sie finanzieren allerdings stationäre aufenthalte in psychosomatischen kliniken, in denen das falsche essverhalten korrigiert bzw. ein richtiges essverhalten erlernt werden soll.
in der regel gibt es ja auch psychische ursachen für dieses verhalten und diese müssen erstmal gefunden werden, um das problem in den griff zu bekommen.
natürlich musst du voll und ganz bereit sein dich darauf einzulassen und hier sehe ich das problem: ich weiss ja nicht, wie ein 14jähriger auf psychosomatische fachklinik reagiert, da immer noch in unserer gesellschaft das wort „psycho“ mit irre, verrückt oder geisteskrank assoziiert wird.
ich weiss nicht ob ich dir weiterhelfen konnte, du kannst dich aber auch gerne noch mal melden wenn du noch fragen hast.
ines
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