Techniker Krankenkasse

Hallo zusammen,

ich weiss nicht ob Ihr es vielleicht auch in den Nachrichten gehört habt:
Die Techniker Krankenkasse führt zum 01.01.03 als erste gesetzliche Krankenkasse die Zuzahlungspflicht für Artzbesuche ein.

Ich habe gerade bei der TK in Hamburg angerufen: Es ist so das TK-Verrsicherte im Januar einen „Bonus“ von 240,- Euro von der Krankenkasse bekommen, dafür aber bei jedem Arztbesuch (ausser Zahnarzt und Vorsorgeuntersuchung) eine Pauschale von 20,- Euro an die TK-Krankenkasse zahlen muss. Maximal 300,- Euro im Jahr. Was ein Krankenhausaufenthalt „kostet“ konnte mir der Mitarbeiter der Techniker Krankenkasse noch nicht sagen. Er hat aber meine Daten aufgenommen und gibt mir Bescheid, sobald es etwas offizielles dazu gibt. Auch konnte er mir nicht sagen, was mit Chronisch Kranken ist!

Dieser Modellversuch läuft zunächst auf 5 Jahre.

Gruss Andreas

immer langsam mit den jungen Pferden
Hallo,

Die Techniker Krankenkasse führt zum 01.01.03 als erste
gesetzliche Krankenkasse die Zuzahlungspflicht für Artzbesuche
ein.

ganz so isses nicht. Es ist ein neuer Tarif, der angeboten wird und keine Pflicht.

Niemand wird gezwungen, in diesen Tarif zu wechseln. Wäre im übrigen rechtlich auch gar nicht möglich

Gruß
Christian

Hallo Christian,

Es ist ein neuer Tarif, der angeboten wird und keine Pflicht.

genau so ist es. Der Tarif ist aber m. W. spürbar preisgünstiger als der übliche Rundumsorglosvollkaskotarif. Wer diesen Tarif wählt, wird sich womöglich für die Abrechnung des Docs interessieren, die Notwendigkeit der dritten Röntgenaufnahme des verstauchten kleinen Fingers hinterfragen und für Pipfax aus der Apotheke nicht gleich die Kasse bemühen. Es könnte immerhin sein, daß es sich herumspricht, daß Krankenversicherung mit einem Minimum an Selbstdisziplin preiswerter werden kann.

Ich sehe darin einen ersten Schritt in die richtige Richtung, wenngleich noch etwas halbherzig. Manchem reicht ein reiner Katastrophenschutz, also ein Tarif mit heftiger Selbstbeteiligung, dafür aber mit niedrigem Beitrag bei „Schadensfreiheit“.

Gruß
Wolfgang

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Hallo,

vor ein paar Jahren hätte ich das Modell auch gut gefunden - doch dann wurde ich plötzlich krank - eine seltene Tumorerkrankung und auch noch chronisch (siehe www.hippel-lindau.de). Nun muss ich mehrmals im Jahr in die Uniklinik Freiburg und operieren lassen.
Da sieht der Tarif dann nicht so doll aus…

Gruss Andreas

Hallo Christian,

achso, dann bin ich ja beruhigt - denn ich als chronisch Kranker würde ja dann draufzahlen.
Ansonten fände ich die Idee auch gut!

Viele Grüsse

Andreas

… Nun muss ich mehrmals im Jahr in die Uniklinik Freiburg und :operieren lassen. Da sieht der Tarif dann nicht so doll aus…

Hallo Andreas,

nach meiner Ansicht braucht man eine Krankenversicherung überhaupt nur für derartige Katastrophenfälle. Den ganzen Kleinkram, von dem man nicht umgeschmissen wird, kann man zumeist bequem aus der Tasche bezahlen, sofern man kleinere Zipperlein nicht ohnehin ignoriert. Natürlich kann man wegen einer Erkältung oder eines Wespenstichs den Doc bemühen, man kann sich bei Hexenschuß Spritzen verabreichen lassen, von der KV bezahlte Massagen für dringend erforderlich halten und sich im übrigen bei jedem quer sitzenden Furz wochenlang arbeitsunfähig schreiben lassen. Auch die Behandlung eines glatten Knochenbruchs kostet kein Vermögen, das den Durchschnittsverdiener überfordert.

Sogar für jedes Brillenglas wird wegen eines ohnehin nur lächerlich geringen Zuschusses der Krankenkasse ein Verwaltungsakt losgetreten. Es herrscht eben weitgehend Vollkasko. Abwägungen von Aufwand und Nutzen finden nicht statt. Der Versicherte wägt überhaupt nicht ab. Warum auch sollte er sich Gedanken machen. Es fehlt jeder Anreiz. Alles wird auf die Solidargemeinschaft abgewälzt und führt dazu, daß jeder Versicherte im Laufe seines Lebens zusammen mit dem Arbeitgeber einen 6stelligen Betrag für die KV bezahlt.

Ich finde es nicht besonders spannend, sich darüber zu unterhalten, ob für die KV 13,8 oder 14,1% des Bruttoeinkommens zu bezahlen sind. Man unterhält sich dabei über die falsche Größenordnung. Die Beiträge müssen auf die Hälfte herunter. Dafür muß man jedes Potential ausschöpfen und Anreize zum Sparen schaffen. Die paar hundert Euro im Versuch der Technikerkasse machen den Kohl noch nicht fett, immerhin zahlt der durchschnittliche Versicherte in der Größenordnung von 4.000 € p. a. an KV-Beitrag. Wenn jeder das Kurieren z. B. des grippalen Infekts selbst bezahlt, merken die ersten Leute bald, daß solcher Kleinkram ganz ohne Arzt und ohne Pillen in gleicher Zeit abklingt. Eine staatliches Pflichtversicherungssystem, das ausschließlich für die Behandlungskosten schwerer Erkrankungen einspringt, würde ich für ausreichend halten, so weit es sich um erwachsene Menschen handelt, die für sich selbst Verantwortung tragen können.

Gruß
Wolfgang

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Hallo Wolfgang

Eine staatliches
Pflichtversicherungssystem, das ausschließlich für die
Behandlungskosten schwerer Erkrankungen einspringt, würde ich
für ausreichend halten, so weit es sich um erwachsene Menschen
handelt, die für sich selbst Verantwortung tragen können.

Und genau da fängt doch der Punkt, der nicht in unserem Staat vollziehbar ist.

Wie willst Du denn festlegen, was eine schwere Erkrankung ist?

Wer legt das fest?

Wieviel Beamten willst damit beschäftigen?

Wer soll diese Schmarotzerbehörde bezahlen?

Soll jedes mal eine Sozialgerichtsverhandlung, so ungfähr nach 2 Jahren Wartezeit, über eine notwendige Behandlung entscheiden?

Alles von den Versicherten kassieren und dann einen trotteligen Beamten über Leben oder Tod entscheiden lassen oder eine verkalkte/r Menister/in in Berlin per Gesetz und Ausführungsverordnung darüber entscheiden lassen?

Dann kommt politisch noch einmal so eine unfähige, sich selbstverherrlichte Regierung an die Macht und schon werden bei steigenden Beiträgen die Leistungen wiederum drastisch gekürzt?
Und so geht das Spiel weiter bis jeder bei sehr hohen Beiträgen schon bei Geburt seinen Sarg als Kassenleistung geliefert kommt. So läuft doch bei uns alles, was staaatlich reguliert wird.

Wie willst Du entscheiden, ob ein Schmerz im rechten Arm etwas ernsthaftes ist oder ein nur „verklemmter Furtz“, wie Du so schön gesagt hattest?
Wer entscheidet dann, ob behandelt werden darf bzw. muss? Ein Sachverständiger nach monatelanger Voranmeldung??

Bei mir war nach diesem „verklemmten Furtz“ eine Herzoperation notwendig. Wäre ich nicht operiert worden, könnte ich heute wohl kaum diese Zeilen schreiben!

Und jetzt möchte ich genau wissen, wie solche, auch untypischen Schmerzen z.B. behandelt werden sollen?

Nach Deinem Sytem kommt nur noch dieses in Frage:
Sorry, liebe Hinterbliebene und vorzeitige Witwenrentenbezieherin, leider ist der Versicherte durch unser wohldurchdachtes Raster geflogen!
Wir konnten nichts mehr machen, siehe §…!
Gegen diesen Bescheid kann laut §… kein Einspruch erhoben werden, und wenn, dann nur durch den Versicherten selbst.
(Serienbrief der zuständigen Behörde, Unterschrift: Amtsleiter)
So etwa?

Also, so kann es nicht gehen, Wolfgang.

Gruss

Gerd

Wie willst Du denn festlegen, was eine schwere Erkrankung ist?
Wer legt das fest?
Wieviel Beamten willst damit beschäftigen?
Also, so kann es nicht gehen, Wolfgang.

Hallo Gerd,

es funktioniert in anderen Versicherungsbereichen hervorragend, z. B. in der Kfz-Versicherung. Aus Selbstbeteiligung und Schadenfreiheitsrabatt ergibt sich automatisch ein Kostenbewußtsein des Kunden. Es geht ans eigene Geld, also schaut er sich auch die Rechnung der ausführenden Werkstatt kritisch an. Das alles funktioniert ohne einen einzigen Beamten. Das Eigeninteresse der Beteiligten reicht.

Eine Kfz-Versicherung, die von der Autowäsche, über Ölwechsel bis zum Ausbessern von Rostflecken alles begleicht, könnte keiner bezahlen. Mancher würde sich in der Werkstatt herumdrücken, weil er Langeweile hat, weil es dort so schön warm ist und man ein Schwätzchen halten kann. Kost ja nix.

Genau diese Situation haben wir heute im Gesundheitswesen. Einen gesetzlich Versicherten interessiert es nicht, welche Kosten seine Behandlung verursachte. Doc und Krankenhaus können darüber hinaus an Positionen berechnen, was immer sie für richtig halten. Eine heftige Selbstbeteiligung des Patienten mit Rechnungsstellung für die erbrachten Leistungen sowie ein Schadenfreiheitsrabatt (einen neuen Namen für den gleichen Sachverhalt kann man sich gerne ausdenken), würden dem Kostenspuk ein schnelles Ende bereiten. Der ganze Kleinkram ist etwas für’s private Portemonnaie, die Solidargemeinschaft der Versicherten trägt dagegen nur die kostenintensiven Fälle. Wer die Selbstbeteiligung nicht leisten kann oder will, hat eben wie in der Kfz-Versicherung höheren Beitrag zu bezahlen, kann aber immer noch per Schadenfreiheitsrabatt im eigenen Interesse für die Kostensenkung sorgen.

Ich kann nicht erkennen, was daran kompliziert oder verwaltungsintensiv ist. Das System funktioniert nachweislich. Es würde sich auf das Gesundheitswesen in gleicher Weise übertragen lassen. Man muß es politisch nur wollen. Aber genau da liegt der Hund begraben. Einerseits sind die Menschen an die gedankenlose Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen gewöhnt, andererseits sitzen viele Leistungserbringer an den gefüllten Näpfen, aus denen sie sich weitgehend nach Belieben bedienen können.

Jetzt kommen natürlich die Bedenkenträger. Bestimmt wird ins Feld geführt, daß mancher seine Gesundheit vernachlässigen wird, um Beitrag zu sparen. Unvermeidlich wird auch das alte Mütterchen für alle möglichen Einwände herhalten müssen und Ärzteverbände werden die Störung des Vertrauensverhältnisses zwischen Patient und Arzt befürchten, sobald von Geld die Rede ist. Ganz sicher wird auch Frau Engelen-Kefer wieder zu bewundern sein (die kann nämlich ohne Luft zu holen und ohne etwas zu sagen, endlos reden. Mancher stimmt ihr nur zu, damit sie endlich still ist).

Ich beschreibe hier nur, wie sich die Kosten im Gesundheitswesen und die Beitragssätze drastisch senken und dauerhaft auf erträglichem Niveau halten lassen. Wenn man meint, ohne die beschriebenen Elemente der Eigenverantwortung des Einzelnen auf einen grünen Zweig zu kommen, ist der Leidensdruck offenkundig noch nicht groß genug.

Gruß
Wolfgang

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Leider nein
Hallo Wolfgang
Ich glaube wir hatten diese Diskussion vor einem Jahr schon einmal.

Ich kann nicht erkennen, was daran kompliziert oder
verwaltungsintensiv ist. Das System funktioniert nachweislich

nicht. Wir haben hier in der Schweiz dieses Modell, die Prämien explodieren trotzdem …

Es würde sich auf das Gesundheitswesen in gleicher Weise
übertragen lassen.

nein

Man muß es politisch nur wollen. Aber genau
da liegt der Hund begraben. Einerseits sind die Menschen an
die gedankenlose Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen
gewöhnt, andererseits sitzen viele Leistungserbringer an den
gefüllten Näpfen, aus denen sie sich weitgehend nach Belieben
bedienen können.

Das ist offensichtlich nicht das eigentliche Problem.

Ich beschreibe hier nur, wie sich die Kosten im
Gesundheitswesen und die Beitragssätze drastisch senken und
dauerhaft auf erträglichem Niveau halten lassen.

nein. Zumindest nicht in der Praxis (Meine Prämie wächst mit 1.1. um satte 21%).

Warum das nicht funktioniert?
Meine Theorie:
Wenn die Kosten exponentiell wachsen (wie es im Moment anscheinend der Fall ist), helfen Massnahmen, die lediglich einen Offset verursachen (=Leistungskürzungen) bzw. einen multiplikativen Faktor (= prozentuale Eigenbeteiligung) ergeben, langfristig nichts, da sich am Exponenten nichts ändert.
Lösungen habe ich auch keine. Ich vermute, dass für das Problem hier zwei Effekte wesentlich sind: (1) der Umbruch in der Altersstruktur und (2) die technische/pharmazeutische Entwicklung. Auf gut deutsch: (1) Es gibt immer weniger Arbeitnehmer und Beitragszahler in Relation zu den Leistungsempfängern. (2) Die Menschen überleben vieles, was vor einigen Jahren noch zum kostensenkendem Frühableben geführt hätte. An beiden Punkten kann und will man wenig ändern.
Was bleibt ist das Ritual ab und zu wieder einen Offset bzw. einen multiplikativen Faktor einzubauen, in der Hoffnung, das exponentielle Wachstum würde sich von irgendwann selbst regeln.

Ciao Rossi

moin

mein pers. Vorschlag ist:

krankenkassenbetrag * 500% für Raucher
und *1000% für teilnehmer an modernen gefährlichen trendsportarten…

ciao norbert

Hallo RoS

Lösungen habe ich auch keine. Ich vermute, dass für das
Problem hier zwei Effekte wesentlich sind: (1) der Umbruch in
der Altersstruktur und (2) die technische/pharmazeutische
Entwicklung. Auf gut deutsch: (1) Es gibt immer weniger
Arbeitnehmer und Beitragszahler in Relation zu den
Leistungsempfängern. (2) Die Menschen überleben vieles, was
vor einigen Jahren noch zum kostensenkendem Frühableben
geführt hätte. An beiden Punkten kann und will man wenig
ändern.

Genau das ist der Punkt, aber davor verschliesst unsere Regierung leider die Augen, natürlich werden die Krankenkassenbeiträge ansteigen, das müssen sie ja, die Menschen werden immer älter, nur hat es nie jemand für nötig gehalten, das einzuplanen.
Jetzt reicht das Geld nicht mehr, da wird versucht, die Ärzte, die Krankenhäuser und die Apotheker dafür verantwortlich zu machen, damit kann man ja von eigener Inkompetenz und Planlosigkeit ablenken.
Das Krankenkassen Millionen verschwenden ist dann nicht der Rede wert, das der Chef der AOK doppelt soviel verdient wie der Bundeskanzler (warum eigentlich, die AOK macht doch nur Verluste?) auch nicht.
Es gibt rund 300 solcher Krankenkassen mit rund 300 solcher topbezahlten Vorstände, das muss offenbar sein.

*wink*
Rainer

Hallo Christian,

Es ist ein neuer Tarif, der angeboten wird und keine Pflicht.

genau so ist es. Der Tarif ist aber m. W. spürbar
preisgünstiger als der übliche Rundumsorglosvollkaskotarif.
Wer diesen Tarif wählt, wird sich womöglich für die Abrechnung
des Docs interessieren, die Notwendigkeit der dritten
Röntgenaufnahme des verstauchten kleinen Fingers hinterfragen
und für Pipfax aus der Apotheke nicht gleich die Kasse
bemühen. Es könnte immerhin sein, daß es sich herumspricht,
daß Krankenversicherung mit einem Minimum an Selbstdisziplin
preiswerter werden kann.

Es könnte aber auch sein, dass besonders Sparwütige den günstigeren Tarif wählen und dann auch bei ernsteren Erkrankungen oder Verletzungen nicht mehr zum Arzt gehen. Meine Mutter muss man schon jetzt zum Arzt prügeln, obwohl sie schwer herzkrank und Diabetikerin ist und mich auch - ich hab schon Knochenbrüche und Atemwegsentzündungen mit alleine auskuriert - und einmal auch einen Asthmaanfall.
Es ist ja nicht so, dass alle Leute ständig vollkommen grundlos zum Arzt rennen und keiner, der da im Wartezimmer sitzt, was hat.
Oder doch?

Gruß
Wolfgang

so ist es
Hi,
hier noch ein link zum Gruseln (zumindest was die Relation Beitragszehler/Leistungsempfänger betrifft):
http://www.destatis.de/basis/d/bevoe/bevoegra2.htm

Wie man sieht, dürfte sich die Situation erst in etwa 50 Jahren endgültig stabilisieren. Es sollte aber zunächst (ca. in 10 Jahren) eine leichte und nur vorrübergehende Stabilisierung der altersbedingten Kosten eintreten (wenn die jetzt 55 jährigen älter werden und der Bauch vor ihnen „weggestorben“ ist), dann wird es noch einmal richtig schlimm, wenn die heute 30-40-Jährigen gebrechlich werden. Ist unsere Generation weggestorben, dann sollte es wieder besser aussehen …

Genau das ist der Punkt, aber davor verschliesst unsere
Regierung leider die Augen, natürlich werden die
Krankenkassenbeiträge ansteigen, das müssen sie ja, die
Menschen werden immer älter, nur hat es nie jemand für nötig
gehalten, das einzuplanen.

Genau. Aber vielleicht sollte man hier „Regierungen“ sagen. Die Probleme sind IMO lang im voraus zu sehen. Eigentlich hätte man Rückstellungen einplanen müssen - und müsste auch jetzt ein System mit Altersrücklagen stärken. Aber welche Regierung spart schon für die nächste Regierung? Da müsste man ja einen Planungshorizont von 20 und mehr Jahren haben.

Jetzt reicht das Geld nicht mehr, da wird versucht, die Ärzte,
die Krankenhäuser und die Apotheker dafür verantwortlich zu
machen, damit kann man ja von eigener Inkompetenz und
Planlosigkeit ablenken.

Naja, irgendwo stimmt es ja :wink:, denn ohne die moderne Medizin sähe die Pyramide wohl anders aus …

*wink zurück*
Rossi

Hallo Norbert!

krankenkassenbetrag * 500% für Raucher

Solche Vorschläge sind an Stammtishen immer beliebt …
Ist natürlich trotzdem nicht ganz unsinnig. Bekommt dann jeder Versicherte einen Rauchmelder implantiert? Gilt für Kneipenbesucher ein Faktor 200% wegen Passivrauchens? Für Ehegatten von Rauchern 300%?

und *1000% für teilnehmer an modernen gefährlichen
trendsportarten…

Das schafft Arbeitsplätze bei den Gerichten!
Ist Inline-Skaten eine gefährliche Trendsportart? Wasserkraftwerk-Divig ist noch kein Trend, oder??

Ich glaub, so wird das nix mit dem Sparen. Obwohl es vielleicht andere günstige Wirkungen hätte …

Gruß
Arndt

ciao norbert

Jetzt reicht das Geld nicht mehr, da wird versucht, die Ärzte,
die Krankenhäuser und die Apotheker dafür verantwortlich zu
machen, damit kann man ja von eigener Inkompetenz und
Planlosigkeit ablenken.

Naja, irgendwo stimmt es ja :wink:, denn ohne die moderne Medizin
sähe die Pyramide wohl anders aus …

Klar, das könnte der AOK und der Rentenversicherung so passen, pünktlich zum 65.ten Geburtstag hat man zu sterben.
Ob das jetzt als neues Gesetz eingeführt wird?
Momentan muß man ja mit Allem rechnen :wink:
*wink*
Rainer