HIV + Syphillis + Hepatitis-C

Hallo,

ich hoffe, hier im Brett kann mir jemand helfen bzw. Tipps geben.

Dieser Text steht auch im Brett Recht, weil ich dazu zwei verschiedene Fragen habe.

Also: der beste Freund meiner besten Freundin ist homosexuell, hat jedes halbe Jahr einen HIV-Test machen lassen, hat immer SaferSex praktiziert und auch immer längere Zeit einen festen Freund gehabt.

Mitte letzten Jahres hat ein Test ergeben, daß er HIV-positiv ist. Nachdem er das langsam verarbeitet hat, hat ein anderer Arzt festgestellt, daß er zudem noch eine nicht richtig behandelte und somit verschleppte Syphillis hat _und_ wohl auch noch Hepatitis-C-infiziert ist.

Die Syphillis wurde mal mit Antibiotika behandelt, hat nicht funktioniert und nun ist er wahrscheinlich resistent gegen Antibiotika.

Da es ihm körperlich mit der HIV-Infizierung noch gut ging, hat er die Medikamente noch nicht angefangen, der zweite Arzt meinte, daß das gut wäre, sonst hätte er Probleme
mit der Hepatitis.

Jedes Medikament für eine der Krankheiten soll nicht gut sein in Hinsicht auf die anderen.

Was soll man denn dann machen? Kennt jemand einen super Arzt auf dem Gebiet im Norddeutschen Raum? Bei der Behandlung darf da jetzt ja kein Fehler gemacht werden.

Jede Krankheit für sich ist ja schon schlimm und oft tödlich, aber alle drei…

ich bewunder, wie er noch nicht verzweifelt hat…

Ach ja, wie kann er sich anstecken, wenn er SaferSex praktiziert hat? Einem Freund, inzwischen getrennt, ist das Kondom geplatzt, abgerutscht, weiß er nicht genau…und der Kerl hat nix gesagt. :frowning:

Über Hilfe würd ich mich sehr freuen!

Vielen Dank im Voraus, Gruß, Tanja

Hallo Tanja,

viel werde ich hierzu nicht sagen können. Jedoch werden zweifelsohne alle drei Krankheiten insbesondere über Blut- und Sexualkontakte übertragen, also muß der Sex doch nicht immer so safe gewesen sein (meine Meinung…). Es tut mir leid gerade für jemanden, der offensichtlich darauf geachtet hat.

Nun, die Behandlungsmöglichkeiten bei HIV und der Hep C sind nach wie vor begrenzt, was eine Heilung angeht.

Was mich ein wenig wundert, ist die Sache mit der Syphilis. Als Antibiotikum ist hier immer noch das gute alte Penicillin G Mittel der Wahl und zwar hochdosiert als Kurzinfusion. Resistenzen gibt es meines Wissens nach selten! Nicht der Patient, sondern das Bakterium ist resistent gegen das Antibiotikum, daher sollte man (würde mich wundern, wenn’s nach einer unwirksamen Therapie nicht schon geschehen ist) herausfinden, ob es nicht ein anderes Mittel gibt, auf das das Bakerium reagiert.

Es kommt auch ein wenig darauf an, wie weit die Syphilis bereits fortgeschritten ist, da es hier verschiedene Stadien mit unterschiedlichem Befall der Organe gibt.

Also, da würde ich dran bleiben, das findet das Immunsystem hinsichtlich der beiden anderen Krankheiten sicherlich auch gut.

Gruß

Claudia

Hey,

viel werde ich hierzu nicht sagen können.
Jedoch werden zweifelsohne alle drei
Krankheiten insbesondere über Blut- und
Sexualkontakte übertragen, also muß der
Sex doch nicht immer so safe gewesen sein
(meine Meinung…).

WIe geschrieben, einem, dem gewissen, Partner von ihm ist das Kondom was auch immer, wohl geplatzt, abgerutscht…aber hat weitergemacht und nix gesagt von wegen daß er krank ist…:frowning:((

gerade für jemanden, der offensichtlich
darauf geachtet hat.

Und dann einmal…im endeffekt „ohne“ Schutz…:frowning:

Nun, die Behandlungsmöglichkeiten bei HIV
und der Hep C sind nach wie vor begrenzt,
was eine Heilung angeht.

das ist ja das dumme. Nur ist die Hepatitis wohl meist „schneller“. :frowning: Also wäre es doch sinnvoller, die erst zu bekämpfen?

Was mich ein wenig wundert, ist die Sache
mit der Syphilis. Als Antibiotikum ist
hier immer noch das gute alte Penicillin
G Mittel der Wahl und zwar hochdosiert
als Kurzinfusion.

Die wurde wohl nicht als Syphilis diagnostiziert und deshalb falsch behandelt. Und per Infusion wurde er nicht behandelt.
Ich frag mal nach, wogegen er denn eigentlich genau dabei behandelt wurde. Grippe oder was!?!?!?! Naja, den Arzt hat er ja gewechselt.

Resistenzen gibt es
meines Wissens nach selten! Nicht der
Patient, sondern das Bakterium ist
resistent gegen das Antibiotikum, daher
sollte man (würde mich wundern, wenn’s
nach einer unwirksamen Therapie nicht
schon geschehen ist) herausfinden, ob es
nicht ein anderes Mittel gibt, auf das
das Bakerium reagiert.

OK, die Bakterien sind dagegen resistent. Leichter Denkfehler meinerseits :wink:… der neue Arzt will jetzt ja auch weitermachen, ist nur schwer mit den anderen beiden Sachen zusammen.

Es kommt auch ein wenig darauf an, wie
weit die Syphilis bereits fortgeschritten
ist, da es hier verschiedene Stadien mit
unterschiedlichem Befall der Organe gibt.

Ah ja. Hoffen wir mal, das der neue Arzt mehr auf dem Kasten hat. Aber immerhin hat er ja schonmal rausgefunden, daß er die verschleppte Syphilis hat.

VIelen Dank erstmal, Gruß, Tanja

Alles, was ich sage, gilt nur für die Hepatitis und das HIV, mit Syphillis kenn ich mich gar nicht aus…

Deprimierender Weise ist es tatsächlich so, daß die HIV-Medikamente auf die Leber schlagen, was die Hepatitis zum Ausbruch bringen kann. Nimmt man hingegen was gegen die Hepatitis, schlägt es aufs Immunsystem… sehr, sehr frustrierend. Es geht allerdings wohl vielen so, daß sie beide Infektionen haben, ist recht häufig und insofern wird in die Richtung geforscht und mal sehen, was das bringt. So lange es ihm gut geht, würde ich keine Medikamente nehmen! Welches zuerst, kann man nicht sagen, das hängt halt davon ab, was ausbricht und dann das andere halt sehr genau beobachten. Es muß auch keins von beiden so bald oder wer weiß ob überhaupt schlimmer werden! Jedenfalls bloß jetzt nichts überstürzen! Es gibt ein paar Fachärzte in Hamburg, ich guck noch mal nach einer Adresse, die Ärztin ist gut. Das Tropeninstitut in Hamburg würde ich übrigens nicht empfehlen! Nur so als Info.
Empfehlen würde ich nur gesunde Ernährung usw. also alles, was das Immunsystem aufbaut und alles meiden, was der Leber schadet. Es gibt auch pflanzliche Lebertherapien. Bei Interesse oder für genauere Fragen kannst du mir ja vielleicht noch mal schreiben.

Viele liebe Grüße Luna

AIDS-Test wiederholen, evtl. Fehldiagnose
Hallo,

Michael Leitner hat mich auf die Idee, gebracht, daß AIDS möglicherweise keine infektiös verursachte Krankheit ist.
http://pweb.uunet.de/pr-leitner.DO/fragen.htm#positi…
Seine Darstellungen waren für mich sehr überzeugend, allerdings habe ich auch nachvollziehbare Gegenargumente gehört, jenseits der Art „jeder weiß doch, daß es AIDS gibt“.

Auf die leichte Schulter kann ichs also nicht ohneweiteres nehmen, aber zumindest ein Argument gilt in jedem Fall: Diagnostik ist immer fehlerbehaftet, d.h. wenn man nur oft genug mißt, sind auch Fehldiagnosen dabei. Ich vermute, daß Dein Freund seitdem keine weiteren Messungen vornehmen ließ. Er sollte sein Blut also erneut prüfen lassen, und, weil Ärzte auch nur Menschen sind, anonym und ohne Andeutungen zur bestehenden Diagnose. Leitner schreibt, daß die Tests „empfindlicher“ eingestellt werden, wenn die Ärzte wissen, daß das Blut von einem Homosexuellen stammt, heißt nicht viel andres, als daß dann geschummelt wird, um mehr Positiv-Ergebnisse zu erzielen.

Eine weitere Empfehlung von derselben Internet-Seite, die unabhängig ist vom fachlichen Streit:

" A ngst I n D ir S elbst
Ich empfehle hier die Lektüre des Buches „Leben ohne Grenzen“ von Roger Buchschacher (Arcados Verlag, Basel) Der Autor war heroinabhängig. Als er vor fast 2 Jahren dieses Buch schrieb, glaubte er noch an die Existenz des Virus. Das hat sich mittlerweile geändert. Trotzdem ist es gut, weil es sanfte Wege zeigt, mit Angst und einem geschwächtem Körper umzugehen, und über mehr Körperbewußtsein den Weg zu völliger Gesundheit zurückzufinden. Roger Buchschacher arbeitet heute selbst als Therapeut."

Hepatitis-C: Arte sagt sinngemäß:
„…erst vor 10 jahren entdeckt“
„…H.-C Virus hat noch nie jemand zu Gesicht bekommen“
Hört sich so widersprüchlich an, daß man schon fast wieder an ein Komplott glauben kann.

In diesem Sinne würde ich empfehlen, nach andern Ursachen Ausschau zu halten. Ich denke an bestimmten Drogenkonsum (Leitner nennt Poppers) o.ä. Denn, evtl. können dann auf diesem Weg, ohne giftige Medikamente, Verbesserungen des Gesundheitszustands viel sicherer erreicht werden.

Tschuess, Sven.

Hallo,

ich hoffe, hier im Brett kann mir jemand
helfen bzw. Tipps geben.

Dieser Text steht auch im Brett Recht,
weil ich dazu zwei verschiedene Fragen
habe.

Also: der beste Freund meiner besten
Freundin ist homosexuell, hat jedes halbe
Jahr einen HIV-Test machen lassen, hat
immer SaferSex praktiziert und auch immer
längere Zeit einen festen Freund gehabt.

Mitte letzten Jahres hat ein Test
ergeben, daß er HIV-positiv ist. Nachdem
er das langsam verarbeitet hat, hat ein
anderer Arzt festgestellt, daß er zudem
noch eine nicht richtig behandelte und
somit verschleppte Syphillis hat _und_
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Hallo tanja,der beste freund deiner besten freundin muß es wohl sehr wild getrieben haben.ich denke wenn er seinen drogen- und
medikamentenkonsum auf null reduziert wird er wieder völlig gesund.Zur syphilis:selbst
ein turnschuh würde positiv getestet werden.

mfg robert