eine nahe Verwandte wurde nach einer Ultraschalluntersuchung
und Feststellung von Krampfadern in der Speiseröhre
mit der Diagnose Leberzirrhose aus dem Krankenhaus entlassen.
Eine Leberbiopsie wurde nicht durchgeführt.
Ab Januar sollen die Krampfadern verödet werden.
Die Begriffe Leberzirrhose, Schrumpfleber oder gar Säuferleber stellt sie nun mit dem Begriff Leberkrebs gleich, hat entsprechende Angst und sieht diese Diagnose als sicheres Todesurteil mit nur noch wenigen Wochen Lebenszeit, zumal sie seit zwei Monaten kontinuierlich ca. 1kg Gewicht pro Woche verliert.
Ich versuchte sie nun dahingehend zu beruhigen, dass für diese Diagnose eine Leberbiopsie durchgeführt werden müsste und bei einer 15%igen Leberfunktion eigentlich ein ganz normales Leben möglich sei.
Kann mir jemand dies bestätigen oder ggfs. weiter gehende Infos liefern?
eine nahe Verwandte wurde nach einer Ultraschalluntersuchung
und Feststellung von Krampfadern in der Speiseröhre
mit der Diagnose Leberzirrhose aus dem Krankenhaus entlassen.
Eine Leberbiopsie wurde nicht durchgeführt.
Ab Januar sollen die Krampfadern verödet werden.
Die Begriffe Leberzirrhose, Schrumpfleber oder gar Säuferleber
stellt sie nun mit dem Begriff Leberkrebs gleich, hat
entsprechende Angst und sieht diese Diagnose als sicheres
Todesurteil mit nur noch wenigen Wochen Lebenszeit, zumal sie
seit zwei Monaten kontinuierlich ca. 1kg Gewicht pro Woche
verliert.
Ich versuchte sie nun dahingehend zu beruhigen, dass für diese
Diagnose eine Leberbiopsie durchgeführt werden müsste und bei
einer 15%igen Leberfunktion eigentlich ein ganz normales Leben
möglich sei.
Versuche mit Deiner Verwandten den Befund durch eine weitere Untersuchung feststellen zu lassen. Wenn dann geklärt ist, woran Deine Verwandte erkrankt ist, möglicherweise kann sogar noch eine Lebertransplantation vorgenommen werden, also sollte so schnell wie möglich untersucht werden, kannst Du die Verwandte begleiten in den kommenden Monaten oder gar Jahren. Versuche aber bitte keine eigene Diagnose.
Lebensdauer
Zu den Geweben mit der kürzesten Regenerationsdauer und der höchsten Regenerationsrate gehört neben der Speiseröhrenschleimhaut auch das Leber-Binnengewebe. Das ist auch der Grund dafür, dass du sie bei Entzündung schon früh wahr nimmst. Achterbahn ist immer auch Miteinander.
Sorry, aber dein posting verstehe ich nicht.
Es beantwortet m.E. keinen Punkt meiner Fragen oder bin ich nur zu dumm?
Zu den Geweben mit der kürzesten Regenerationsdauer und der
höchsten Regenerationsrate gehört neben der
Speiseröhrenschleimhaut auch das Leber-Binnengewebe. Das ist
auch der Grund dafür, dass du sie bei Entzündung schon früh
wahr nimmst. Achterbahn ist immer auch Miteinander.
das soll heißen, wenn sie sich ihrem Körper gegenüber schlecht benimmt, benimmt der sich ihr gegenüber auch schlecht und reagiert mit Krankheit.
Achtet sie in Zukunft auf sich UND ihre Gesundheit, ermöglicht sie sich durchaus eine sehr große Lebensverlängerung.
Gruß Maja
PS Die Person um die es geht, wird wohl massive seelische UND (inzwischen) körperliche Probleme haben…nur ein Mensch, der sich aber „ganz“ wohl fühlt, kann sich selbst das Leben angenehm machen.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
es gibt immer ein danach. auch nach diagnostischem mobbing. stell dir vor, es wär dein körper und nicht ihrer. dann verstehst du vielleicht sogar die angst vor der öde im hals und die hypochondriale hitze. weißt du warum leber leber heißt? der artikel ist feminin, das ende maskulin. eben leber. ich wünsch dir geduld. patience heißt das in einer fremdsprache. huch, ist mir heute wieder linguistisch. appetit auf languste?
Mit einer Leberzirrhose und ösophagusvarizen ist durchaus vorerst zu leben. Lebertransplantationsfrage müsste geklärt werden (s.u. GünterW)
Aber Du solltest Deiner Verwandten in erster Linie Zeit geben, damit klarzukommen, das ist nicht so einfach. Unter Umständen macht ihr die Verdauung zu schaffen oder sie bekommt einen Ikterus. Anscheinend ist sie auch psychisch sehr belated dadurch.
Vielleicht sinkt ihre Lebensqualität (man kann aber auch auf homoiopathischer Ebene etwas tun, um diese wieder zu steigern), aber ein Todesurteil ist es gewiss nicht.