ich habe seit einigen Wochen nun ein Rauschen im Ohr. Erst war es fast ausschließlich rechts, inzwischen ist es wohl auch links. Allerdings variiert der Ton von einem leichten Rauschen über reltiv hochfrequentes Rauschen bis hin zu einen vagen Fiepen.
Tagsüber höre ich es so gut wie nie, weil das Umfeld einfach lauter ist. Aber abends, wenn ich zu Bett gehe, oder wenn es still ist, höre ich es doch recht deutlich.
Ich war schon zweimal bei einem HNO Arzt, der als Diagnose stellte, dass die „Tuben“ im Ohr bzw. die Verbindungen zur Nase ein wenig geschwollen seien. Bis sich das wieder normalisiere können durchaus 3 Wochen vergehen.
Die Geräusche nerven schon, aber vor allem mache ich mir Sorgen, dass es ein Tinitus sein könnte. Es löst nicht unbedingt Begeisterungsstürme bei mir aus mit 21 Jahren einen Tinitus zu bekommen!
Also weiß jemand vielleicht Rat, ob ich noch einmal einen anderen Arzt aufsuchen sollte oder ob die Diagnose auch richtig sein könnte? Ansonsten vielleicht ein paar Tipps wo ich weitere Infos bekommen könnte oder wie man einen Tinitus sicher diagnostiziert?
es ist gar nicht ungewöhnlich, Tinnitus mit 21 Jahren zu bekommen! Es hat gar nichts mit dem Alter zu tun. Er kann z.B. durch laute Musik (Disco) oder sehr oft durch Stress ausgelöst werden.
An deiner Stelle würde dringend zu einem anderen HNO Arzt gehen und meinen Verdacht mitteilen. Er untersucht dich und macht dir u.a. einen Gehörtest. Ein Tinnitus im Anfangsstadion kann man z.B. mit Infusionen heilen, wenn man aber zu lange wartet, kann man nichts mehr tun. Ich kenne sehr viele Menschen, die mit Tinnitus leben.
Bis zum Arztbesuch empfehle ich dir: Trinken, trinken, trinken!
macht dir u.a. einen Gehörtest. Ein Tinnitus im Anfangsstadion
kann man z.B. mit Infusionen heilen, wenn man aber zu lange
wartet, kann man nichts mehr tun. Ich kenne sehr viele
Menschen, die mit Tinnitus leben.
Die Infusionen helfen nur wenigen Patienten; das entspricht ungefähr der Spontanheilungsrate bei Nichtbehandlung.
Die Aussage, man könne dann später nichts mehr tun ist schlichtweg falsch.
Wie ich gelesen habe , warst Du schon beim HNO Arzt .
Aus meiner Erfahrung ( als Patient ) kann ich sagen :
So Ohrengeräusche mit Rauschen und leichtem Pfeifen können bei einer Erkältung schon mal vorkommen . Ds kommt dann zum Beispiel durch das Blut , welches verstärkt durch die Adern saust .
Bei einem richtigen Gehörschaden hörst Du zum Beispiel ein lautes Pfeifen , als ob jemand neben Dir mit der Blockflöte pustet .
Bemerkst Du selbst eine Verminderung der Hörfähigkeiten ? Wenn ja , also wenn Du richtig weniger hörst , kannst Du ja noch mal zum Arzt gehen , der kann auch das Gehör mit Meßgeräten prüfen .
MfG
ich bin kein Arzt und habe dir nur berichtet, was mir mein HNO Arzt und mein Vater (auch Arzt, kein HNO) immer gesagt haben…
Weitere Erklärungen kann ich dir leider nicht geben!
Ich war schon zweimal bei einem HNO Arzt, der als Diagnose
stellte, dass die „Tuben“ im Ohr bzw. die Verbindungen zur
Nase ein wenig geschwollen seien. Bis sich das wieder
normalisiere können durchaus 3 Wochen vergehen.
Hallo Daniel
Nasentropfen sind gut, die lassen die Schwellung abklingen, leg Dich auf die Seite und träufel die ein, warte etwas, die laufen dann zu den Tuben, es kann Knackgeräusche geben, das ist normal.
Das Gleiche machst Du auf der anderen Seite, mehrmals täglich, dann sollte es bald besser werden.
Gruß
Rainer
ich kenne niemanden, der nach jahrelangem Tinnitus geheilt wurde - ich meine richtig geheilt - momentan geht ja wohl eher die Tendenz dahin, die Geräusche als psychisch abzutun und sie mit ihnen zu arangieren. Zum Psychischen würde mich aber interessieren, was die Fachleute vom ererbten Tinnitus halten?
ich war heute morgen noch bei einem anderen Ohrenarzt, der mir auch bestätigte, dass am Ohr selbst kein Schaden vorliege.
Über die Theorie mit den Tuben des anderen HNO Arztes, bei dem ich war, sagte er, dass dies Bödsinn sei…
Er wollte keine definitive Bewertung abgeben, da er noch einen Hörtest durchführen wollte. Ichhabe jetzt erst einmal durchblutungsfördernde Tabletten bekommen, der Hörtest ist dann im Januar.
Ich fühle mich bei diesem Arzt nun wesentlich besser beraten und wohler. Er meinte, es könne auch von Verspannungen im Hanswirbel- oder Kieferbereich kommen.
Die Infusionen helfen nur wenigen Patienten; das entspricht
ungefähr der Spontanheilungsrate bei Nichtbehandlung.
Die Aussage, man könne dann später nichts mehr tun ist
schlichtweg falsch.
kannst Du auch Tips hier reinschreiben, was man später noch tun kann? Mein Vater leidet seit 15-20 Jahren an Tinitus (ist seit 30 Jahren bei der Bundeswehr, Luftwaffe).
Er war letzten Winter vier Wochen auf Kur deswegen, speziell für Tinitus-Geschädigte. Aber auch sein Tinitus gilt als unheilbar - vor allem wurde in der Kur darauf geachtet, dass er lernt, sein Umfeld so zu gestalten, dass er sich durch andere Hintergrundgeräusche, z.B. radio im zimmer, vom tinitus ablenkt.
Gibt es spezielle Therapien (außer Streß total zu vermeiden usw.), die man ihm noch vorschlagen könnte?