Buchtipp: Wasser trinken
Hallo Vanessa,
wenn Dein Freund plötzlich zu trinken (also Wasser und so) anfängt, nur weil Du ihn mit Argumenten löcherst, dann sag mir Bescheid - dass es auf diese Weise klappt, glaub ich nämlich nicht ;o)
Ich habe bis vor fünf Jahren auch kaum was getrunken: Im Büro halt zwei-drei Tassen Kaffee, mittags 0,5 l Apfelschorle - und abends vielleicht noch irgendwas.
Da ich allgemein gesehen ganz okay drauf war gesundheitlich, zumindest kam’s mir so vor, sah ich nicht nur keine Veranlassung, sondern KONNTE auch nicht mehr trinken. Ich hatte weder das Verlangen, noch hab ich - selbst bei guten Vorsätzen - extra Flüssigkeit (Schorle, Wasser, etc.) in mich reingebracht. Und meistens zogen die Tage vorbei, ohne dass ich es gemerkt hätte.
Nebenbei bemerkt war es auch superpraktisch: Ich musste nämlich praktisch nie aufs Klo.
Da ich wusste, dass ich mir auf Dauer nichts Gutes tue, wollte ich vor einigen Jahren dann mal SEHEN, worauf sich das mit dem Wasser-trinken überall auswirkt. Also wie mein Körper so aussieht, wenn er „unterversorgt“ ist und wenn alles gut gewässert ist. Ich hab mir dann dieses Buch hier gekauft:
Wasser, die gesunde Lösung. Ein Umlernbuch.
ISBN:3924077835 Buch anschauen
Hauptsächlich wegen des Zusatzes „Umlernbuch“, aber auch wegen der Skizzen, die drin sind und die zeigen, wie einzelne Details des Körpers aussehen sollten bzw. wie sie es tun, wenn sie zuwenig Wasser bekommen.
Der Rest war dann Training: Also ganz bewusst mehr trinken als vorher. Mein Tipp: Langsam steigern. Oft hört man ja „unter xy l pro Tag brauchst Du gar nicht anfangen“. So’n Quark! Besonders, wenn man vorher sehr wenig pro Tag getrunken hat, dann ist das anfangs ganz schön schwer (fand ich, zumindest), sich zu steigern.
Trinkt Dein Freund Kaffee? Dann kann er ja damit anfangen, wie im Kaffeehaus, ein kleines Glas Wasser dazu zu trinken.
Wenn er gern Apfelschorle trinkt, soll er halt einfach eine zweite pro Tag trinken, das sind dann schon 100 % mehr.
Das Gute: Man gewöhnt sich nicht nur ziemlich schnell, sondern man braucht dann auch mehr.
Im Nachhinein ist es mir ein Rätsel, wie ich früher überlebt habe *lach*.
Ach so, und zu oben noch: Kopfweh, Verdauung, „wach sein“/energiereich bzw. -los, fit(ter) im Kopf sind ein paar der Dinge, die ich selbst im nachhinein damit in Verbindung gebracht habe.
Noch was, auch wenn’s absurd klingt: Ich hab mich ganz am Anfang damit motiviert, dass ich mir vorgestellt habe, wie sich meine Zellen und alles jetzt freuen und jubeln, dass sie Wasser bekommen. Da musste ich dann während des Trinkens immer lachen.
Ansonsten schlepp ich immer eine tragbare Wasserflasche mit mir rum - hab ich von meiner Kollegin abgeschaut, die immer so eine Radlerflasche mit dabei hat: die kann man wunderbar, wo man geht und steht, mit Leitungswasser auffüllen.
Viele Grüße
Gitte