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Mein Sohn (18 Monate) hat erste Anzeichen von Neurodermites nur vereinzelt, aber es ist über die Zeit mehr geworden.
Ich habe gehört, dass es eine Theropie mit Schlangengift spritzen gibt. Wer kann mir dazu was sagen und ist diese Methode die wirkungsvollste, gegenüber Naturprodukte ?
Finger weg!!!
Hallo Arwed,
lass bitte die Finger weg! Ich hab selbst Neuro und kann dir nur abraten. Wenn du dem Kind und der Mutter wirklich was gutes tun willst, so schick beide mal in die Fachklinik in Bad Bentheim. Ich war dort schon (als Besucher). Für mich die Klinik überhaupt (vor allem bei einem so kleinen Kind!
Nachtrag:
was ich vergaß, was Krankenkasse und Rentenversicherung ungern hören: Die Fachklinik ist auch Akutkrankenhaus *fg*: Einfach vom Arzt ne Krankenhauseinweisung für die FK schreiben lassen und der Krankenkasse vorlegen (nicht dort abgeben!!!). Ein Termin ist dann innerhalb von ca 2 Wochen möglich!
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Zu Risiken und Nebenwirkungen für´s Portemonaie beachte bitte den Link unten auf der Seite zur Patienteninformation
Mein Sohn (18 Monate) hat erste Anzeichen von Neurodermites
nur vereinzelt, aber es ist über die Zeit mehr geworden.
Ich habe gehört, dass es eine Theropie mit Schlangengift
spritzen gibt.
Was hast du denn schon alles ausprobiert? Ich mein, Spritzen find ich gleich etwas drastisch, vorallem bei „ersten Anzeichen“ - wie sehen die denn aus und wer hat das denn festgestellt?
Protopic ist ein neues und sicherlich gutes Mittel, um die ND-Symptome zu behandeln. Für kleine Kinder ist allerdings die noch neuere Variante „Elidel“ besser geeignet, da sie nicht so stark brennt und wohl >sanfter
Hallo Arwed,
Ich nehme an, du meinst die Reintoxine der Firma Horvi.
Es gibt viele Indikationen, bei denen die Horvi-Therapie gut anzuwenden ist aber die Neurodermitis gehört für mich nicht dazu.
Ich kann dir nur empfehlen, dir einen guten, in der Neurodermitisbehandlung erfahrenen Heilpraktiker zu suchen.
Für die Neurodermitis gibt es nicht DAS Medikament, sondern es ist eine individuelle Therapie erforderlich, die die verschiedenen individuellen Aspekte der Erkrankung berücksichtigt, wozu auf jeden Fall eine gezielte Darmsanierung gehört, denn bei nahezu allen Neurodermitispatienten finden sich pathologische Veränderungen im Darm (entzündliche Veränderungen der Darmschleimhaut, bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms, Mangel an Milchsäurebakterien, erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut für Allergene etc. etc.
Hallo Arwed,
Ich nehme an, du meinst die Reintoxine der Firma Horvi.
Es gibt viele Indikationen, bei denen die Horvi-Therapie gut
anzuwenden ist aber die Neurodermitis gehört für mich nicht
dazu.
Ich kann dir nur empfehlen, dir einen guten, in der
Neurodermitisbehandlung erfahrenen Heilpraktiker zu suchen.
Für die Neurodermitis gibt es nicht DAS Medikament, sondern es
ist eine individuelle Therapie erforderlich, die die
verschiedenen individuellen Aspekte der Erkrankung
berücksichtigt,
Hallo KH,
auch wenn wir uns nicht immer einig sind, so kann ich dir hier (bis auf nur den Heilpraktiker, weil noch andere Mediziner gut helfen können) nur zustimmen.
Wollte dich im prinzip aber nur grüßen *fg* *wink*
Daggi
Als Nicht-Fachmann aber Ex-Betroffener hat mir ein Arztwechsel geholfen:
Absetzen aller Medikamente (Ich war offensichtlich viele Jahre Versuchskaninchen unfähiger „Fachärzte“).
Naturheilmittel zur Stärkung des Immunsystem (Echinacea)
Gesprächstherapie
Nach ca. 6 Monaten traten die ersten erheblichen Besserungen ein, nach ca. 2 Jahren „geheilt“.
Mein Fazit: Es war wohl eine psychosomatische Folgeerscheinung. Schnelle, vermeintliche Erfolge durch Hammermedikamente haben nur die Symptome kurzzeitig unterdrückt, meinem Immunsystem tat es nicht gut. Nach der Therapie hat sich auch mein allgemeiner Gesundheitszustand erheblich gebessert.
Nimm dir viel Zeit für dein Kind. Zeige Ihm Deine Liebe und stärke sein Selbstvertrauen ohne es unter Strass zu setzen. Achte auf die Ernährung und Bewegung (Sport). Es dauert lange aber bei psychosomatischer Ursache gibt es da wohl keine Alternative.
Viel Erfolg. MfG. N.
Wollte nur kurz dazu sagen, dass ich das mit dem psychosomatischen bestätigen kann: meine zwei besten Freundinnen haben Neuro, inzwischen im Griff. Die eine hat ein Kind, was als Baby sehr stark Neuro hatte, war mit ihm auf Kur, wo sie ihr gesagt haben, wie am besten mit dem Kind umgehen usw. - hat wirklich geholfen! Es sind teilweise noch Pilzgeschichten oder Allergien im Spiel, aber beide Freundinnen sagen, dass etwas sehr Entscheidendes die Psyche war, ob sie es nun zuerst zugeben wollten oder nicht. Bei Interesse kann ich dir gerne die Adresse meiner Freundin mit dem Kind geben, die unterhält sich sicher gern mit dir oder dir die Adresse der Klinik raussuchen.