hallo!
das thema der „2 klassen medizin“ wird ja gerne immer wieder aufgebracht.
ist dieses modell angesichts der realen verhältnisse begründet?
entscheidet selber:
1994 hatten wir in deutschland 1.150 gesetzliche krankenkassen; 2003 sind es nur noch 330.
dazu kommen dann noch die ganzen privaten krankenversicherungen, die ganzen berufsgenossenschaften, die versicherten mit beihilfe, …
gibt summa sumarum eine 1000 klassen medizin.
kein wunder dass da nichts weitergeht. blickt schliesslich kein mensch mehr durch.
tschüss
matthias
Auch Hallo,
jetzt mal im Ernst: Das es weniger Kassen gibt, ist ein Vorteil für den Verbraucher. Pluspunkt für die Übersicht.
Die Existenzberichtigung einer BG sei mal dahingestellt und die Privatkassen sind auch nicht immer vorteilhafter. Mittlerweile bekommt von denen auch nicht mehr alles bezahlt. Sie lassen sich blos besser betuppen als eine Gesetzliche.
Was mich an der Diskussion stört, ist, dass immer von Leistungskürzungen an Patienten gesprochen wird. Das aber die Kassenärztliche Vereinigung (ein reiner Verwaltungsapparat für Ärzte) eine Unmenge an Honorare schluckt, nur um Lobbyarbeit für Ärzte zu betreiben, sieht keiner. Daher finde ich den Vorschlag von Fr. Schmidt nicht abwegig, die KV teilweise zu entmachten.
Zur Info: Es gibt auch eine Kasse die ihre Beiträge gesenkt hat.
Viele Grüße
G