Kurz zum Hintergrund meiner Frage:
Eine Freundin von mir leidet unter Lymphknotenkrebs und obwohl die Chemotherapie anschlägt verschlimmert sich ihre Situation zusehens, der Krebs verbreitet sich immer weiter und ihre Blutwerte werden immer schlechter. Die Ärzte geben ihr maximal noch ein halbes Jahr.
Da ich nicht gewollt bin diesen Umstand zu akzeptieren kam mir die Idee ob es nicht möglich wäre sie mit neuen Medikamenten zu behandeln die noch nicht freigegeben sind. Und hier kommen wir auch schon zu meiner Fragestellung. Welche Schritte müsste sie tun um sowas machen zu können und weiß jemand von euch ob das vielleicht momentan irgendetwas in Frage kommt?
Ihr ist es auch lieber jetzt auf Risiko zu setzen als diese Umstände einfach so zu akzeptieren. Sie will nicht sterben zumal sie zwei Kinder hat.
Kurz zum Hintergrund meiner Frage:
Eine Freundin von mir leidet unter Lymphknotenkrebs und obwohl
die Chemotherapie anschlägt verschlimmert sich ihre Situation
zusehens, der Krebs verbreitet sich immer weiter und ihre
Blutwerte werden immer schlechter.
dann schlägt die Chemo halt nicht an, denn wenn es so wäre,
würde sie eine Remission erreichen. Wenn sich der Zustand aber
trotz Chemotherapie weiter verschlechtert (was zeitweise durchaus vorkommt, manchmal bringt das „Gift“ auch die Menschen um), kann von „Anschlagen“ erstmal keine Rede sein.
Da ich nicht gewollt bin diesen Umstand zu akzeptieren kam mir
die Idee ob es nicht möglich wäre sie mit neuen Medikamenten
zu behandeln die noch nicht freigegeben sind.
Das ist ziemlich hoffnungslos in Deutschland, weil solche
Medikamente, die einen Tierversuch überstanden haben und demnächst evtl. an Menschen getestet werden können, eine
lange Teststrecke (Studien) zurücklegen müssen und dann erst
wird die Ethikkommission die Präparate freigeben.
Es ist sicher schlimm für Deine Freundin aber der durchaus
korrekte Weg für die Erforschung neuer Therapiewege.
Wenn sie in einer Universitätsklinik liegt (Forschung u. Lehre),
könnte sie den Ltr. der zuständigen Abteilung bei einer seiner
Visiten mal ansprechen und sich beraten lassen.
Und welche Chancen bestehen ausserhalb Deutschlands? Geld
spielt hierbei absolut keine Rolle.
Mit Geld hat das weniger zu tun, Du/ihr könntet Euch über neue
Forschungsergebnisse in England, den USA (Majo-Klinik z.B.)etc. aufklären lassen.
Es gibt verschiedene alternative „Heilmethoden“ auch hier,
die ihr versuchen könnt (Visualisierungstherapie, verschiedene
Akkupunkturen, psychol. Unterstützung, Verfahren, die die
Selbstheilungskräfte aktivieren).
Die Psyche spielt eine wirklich große Rolle.
Versucht soviele Informationen zu bekommen, wie möglich.
Vielleicht hilft ihr die Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit
etwas weiter und sie findet einen für sich akzeptablen Weg.
Wunder geschehen auch auf diesem Gebiet immer wieder.
Ich wünsch Euch dabei Kraft und vor allem Erfolg.
d.
ich muss mal nachschauen, ob ich den Link noch auf einem anderen Computerhabe. Ich weiß aber, dass ich 98 mal durch Zufall auf einen eigenen Server gestoßen bin, der sich mit der Zuordnung von Patienten auf klinische Studien beschäftigte, also ein Matchmaking betrieb. Lief so nach dem Motto ab, dass ein Patient bestimmte Eckwerte seiner Erkrankung eintrug und Forscherteams auf der anderen Seite bestimmte Vorgaben für Leute machten, die sich für eine Studie eignen würden. Forscherteam und Patienten wurden dann zusammengebracht. Eine gute Sache, weil man so natürlich die 1A geeigneten Patienten für ein bestimmtes Verfahren / Medikament finden kann und keine Kompromisse eingehen muss, wenn der eigene Patientenstamm nicht genug „passende“ Leute hergibt. Ich schaue in den nächsten Tagen mal nach, wenn ich wieder mal an den anderen Rechner komme (Steht in einer anderen Stadt). Ansonsten verusuche doch mal in diese Richtung zu googlen.
Gruß vom Wiz
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