Medikamententest am Menschen

Von: , Frage gestellt am So, 2. Feb 2003

Hallo...

Kurz zum Hintergrund meiner Frage:
Eine Freundin von mir leidet unter Lymphknotenkrebs und obwohl die Chemotherapie anschlägt verschlimmert sich ihre Situation zusehens, der Krebs verbreitet sich immer weiter und ihre Blutwerte werden immer schlechter. Die Ärzte geben ihr maximal noch ein halbes Jahr.

Da ich nicht gewollt bin diesen Umstand zu akzeptieren kam mir die Idee ob es nicht möglich wäre sie mit neuen Medikamenten zu behandeln die noch nicht freigegeben sind. Und hier kommen wir auch schon zu meiner Fragestellung. Welche Schritte müsste sie tun um sowas machen zu können und weiß jemand von euch ob das vielleicht momentan irgendetwas in Frage kommt?

Ihr ist es auch lieber jetzt auf Risiko zu setzen als diese Umstände einfach so zu akzeptieren. Sie will nicht sterben zumal sie zwei Kinder hat.

Bitte um Antworten
Yeti

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: na

    Hallo...
    das ist zwar traurig, aber:
    Kurz zum Hintergrund meiner Frage:
    Eine Freundin von mir leidet unter Lymphknotenkrebs und obwohl
    die Chemotherapie anschlägt verschlimmert sich ihre Situation
    zusehens, der Krebs verbreitet sich immer weiter und ihre
    Blutwerte werden immer schlechter.
    dann schlägt die Chemo halt nicht an, denn wenn es so wäre,
    würde sie eine Remission erreichen. Wenn sich der Zustand aber
    trotz Chemotherapie weiter verschlechtert (was zeitweise durchaus vorkommt, manchmal bringt das "Gift" auch die Menschen um), kann von "Anschlagen" erstmal keine Rede sein.
    Da ich nicht gewollt bin diesen Umstand zu akzeptieren kam mir
    die Idee ob es nicht möglich wäre sie mit neuen Medikamenten
    zu behandeln die noch nicht freigegeben sind.
    Das ist ziemlich hoffnungslos in Deutschland, weil solche
    Medikamente, die einen Tierversuch überstanden haben und demnächst evtl. an Menschen getestet werden können, eine
    lange Teststrecke (Studien) zurücklegen müssen und dann erst
    wird die Ethikkommission die Präparate freigeben.
    Es ist sicher schlimm für Deine Freundin aber der durchaus
    korrekte Weg für die Erforschung neuer Therapiewege.

    Wenn sie in einer Universitätsklinik liegt (Forschung u. Lehre),
    könnte sie den Ltr. der zuständigen Abteilung bei einer seiner
    Visiten mal ansprechen und sich beraten lassen.

    d.

    • Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
      Chancen ausserhalb Deutschlands?

      Danke für Deine Antwort...

      Und welche Chancen bestehen ausserhalb Deutschlands? Geld spielt hierbei absolut keine Rolle.

      Danke für Antworten
      Ein verzweifelter Yeti

      • Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
        Re: Chancen ausserhalb Deutschlands?

        Hallo Yeti,
        Und welche Chancen bestehen ausserhalb Deutschlands? Geld
        spielt hierbei absolut keine Rolle.
        Mit Geld hat das weniger zu tun, Du/ihr könntet Euch über neue
        Forschungsergebnisse in England, den USA (Majo-Klinik z.B.)etc. aufklären lassen.

        Es gibt verschiedene alternative "Heilmethoden" auch hier,
        die ihr versuchen könnt (Visualisierungstherapie, verschiedene
        Akkupunkturen, psychol. Unterstützung, Verfahren, die die
        Selbstheilungskräfte aktivieren).

        Die Psyche spielt eine wirklich große Rolle.
        Versucht soviele Informationen zu bekommen, wie möglich.
        Vielleicht hilft ihr die Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit
        etwas weiter und sie findet einen für sich akzeptablen Weg.
        Wunder geschehen auch auf diesem Gebiet immer wieder.

        Ich wünsch Euch dabei Kraft und vor allem Erfolg.
        d.

        • Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
          Dankeschön...

          Dankeschön für Deine Antwort...

          Hatte mir zwar ein wenig mehr erhofft, aber das könnte mir schon weiterhelfen.

          Unfaire Welt...

          Thorsten

  2. Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
    Re: Medikamententest am Menschen

    Hallo,

    ich muss mal nachschauen, ob ich den Link noch auf einem anderen Computerhabe. Ich weiß aber, dass ich 98 mal durch Zufall auf einen eigenen Server gestoßen bin, der sich mit der Zuordnung von Patienten auf klinische Studien beschäftigte, also ein Matchmaking betrieb. Lief so nach dem Motto ab, dass ein Patient bestimmte Eckwerte seiner Erkrankung eintrug und Forscherteams auf der anderen Seite bestimmte Vorgaben für Leute machten, die sich für eine Studie eignen würden. Forscherteam und Patienten wurden dann zusammengebracht. Eine gute Sache, weil man so natürlich die 1A geeigneten Patienten für ein bestimmtes Verfahren / Medikament finden kann und keine Kompromisse eingehen muss, wenn der eigene Patientenstamm nicht genug "passende" Leute hergibt. Ich schaue in den nächsten Tagen mal nach, wenn ich wieder mal an den anderen Rechner komme (Steht in einer anderen Stadt). Ansonsten verusuche doch mal in diese Richtung zu googlen.

    Gruß vom Wiz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!