seit etwa 6 monaten plagen mich seltsame entzündungen an den unterschenkeln. ich leide seit etwa august unter einer hautrötung an der linken wade, die kontinuierlich woche für woche grösser wird. sie ist mittlerweile etwa 3x2 cm gross, tiefrot und immer wieder mit weissem schorf bedeckt. es juckt nicht, es schmerzt nicht, wird aber immer grösser. von der seite betrachtet sieht es aus wie eine faule stelle in einem apfel. auf der rechten wade entwickelt sich seit einigen wochen genau das selbe. ich hatte und habe dort weder einen abszess noch sonstige „normale verfehlungen“ der haut gehabt. dazu kommt die selbige erscheinung am linken oberarm, die sich aber noch zurückhält und brav ist. meine ärztin verschrieb mir lediglich eine salbe, die ich nach drauftun mit einem pflaster bedecken sollte. da ich keinerlei ahnung habe, was das sein könnte, würd ich mich freuen, den einen oder anderern tipp bzw. hinweis von euch zu bekommen.
eine Ferndiagnose zu stellen, ist selbst für Hautärzte äußerst schwierig!
Wenn Deine Ärztin es unter ihrer Würde findet, Dir zu sagen, was das ist, woher das kommt und wie die Heilungschancen stehen, dann ist es an der Zeit, Dir jemand anderen zu suchen.
Als Patient hast Du das Recht, auf Deine Fragen kompetente und verständliche Antworten zu bekommen!
Lass Dich nicht wie einen kleinen Schuljungen behandeln!
Hanna hat Recht: es ist selbst für’n Arzt sehr schwierig, hier 'ne Ferndiagnose zu stellen. Jedoch aufgrund der „Erscheinungsorte“, die Du beschrieben hast, sowie das Aussehen und das Gefühl (weder Schmerz, noch Jucken), kann man eine Schuppenflechte vermuten. Sicher bin ich mir freilich nicht, ohne dass ich’s gesehen habe.
Aber nachdem Du jetzt schon über ein halbes Jahr damit rumtust, wäre es doch an der Zeit, es einem Dermatologen zu zeigen. Denn es scheint ja von der Salbe, die Du bekommen hast, nicht weg zu gehen, oder? Sollte es eine Schuppenflechte sein, halte ich das Zupappen eh für 'nen Schmarrn, aber wie gesagt, ich bin mir ja nicht sicher, ob’s eine ist.
Hanna hat auch weiterhin Recht mit ihrer Aussage, dass Du als Patient durchaus verlangen kannst, dass man Dich über Deine Erkrankung entsprechend aufklärt und auch die Heilungsmöglichkeiten und -chancen erörtert. Allerdings musst Du das der Ärztin (oder wo auch immer Du jetzt damit hingehst) auch sagen, denn ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Patienten manchmal eben gerade nicht wissen wollen, was mit ihnen los ist - so ungewöhnlich das für mich ist (denn ich wollte schon immer alles wissen).