Was kann ein Patient tun, nachdem er einen Arzt seiner Wahl aufgesucht hat, dieser aber die Behandlung aus „fadenscheinigen“ Gründen ablehnt. Bei dem Patienten handelt es sich um ein organtransplantierten Menschen der teure Medikamente braucht, der ansonsten gesund ist, so dass der Eindruck entsteht, die Ablehnung resultiert aus der Einschätzung, es ist ein „teurer“ Patient, an dem kann man nichts verdienen.
An wen sollte sich der Patient wenden ?
Danke fuer eure Hilfe !
Gruss Wolfgang
Welcher Faden scheint denn durch die Ablehnungsgründe? Zunächst kann ein Arzt rein rechtlich ohne Angabe von Gründen jeden Patienten ablehnen (außer Notfällen), was nicht für den Arzt spricht. Verdienen kann der Arzt natürlich bei jedem Patienten, hier geht es wohl eher um sein Arzneimittelbudget. An verschriebenen Arzneimitteln verdient der Arzt
niemals, bei zuviel diesbezüglich teuren Patienten bekommt er aber möglicherweise Probleme. Hat ein Arzt Patienten mit teuren Medikamenten oder auch teuren Laboruntersuchungen (z.B. Transplantationspatienten, Krebspatienten…) genügt eine kurze, schriftliche Begründung bei der Kassenärztlichen Vereinigung, um das Budget zu entlasten. Der Vorfall sollte der Krankenkasse und der Ärztekammer gemeldet werden.
Rüdiger Dierkesmann
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…) genügt eine kurze,
schriftliche Begründung bei der
Kassenärztlichen Vereinigung, um das
Budget zu entlasten.
Was aber, wenn der Arzt nicht bereit ist, eine schriftliche Begründung abzugeben?
MFG
Heinz
Sehr gute Frage, sehr schlechte Antwort: Wie schon ausgeführt, der Arzt kann nicht gezwungen werden.
Rüdiger Dierkesmann
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