Meine Grosseltern hatten sie (am Schluss Gelenke [Hände] fast total steif), bei Mutter jetzt auch diagnostiziert (auch Hände, d. Überbelastung Knotenbildung).
Mal abgesehen von der Überbelastung, ist es auch ein Faktor (von zig), dass es vererbar ist.
Muss ich mich verrückt machen?
Ich bin Nichtraucher, trinke selten, Fleischesser, bin sportfaul, kein Übergewicht, belaste meine Hände nicht über.
das wort arthrose hat ein unglaubliches eigenleben angenommen. es gibt nur eines das sich noch mehr verselbständigt hat-und das ist „bandscheibenvorfall“.
beides sind reine bezeichnungen für handicaps die man sich im laufe des lebens nun mal so einfangen kann-nicht muss!
keiner flippt wegen grauer haare aus.
es gibt viele leute mit arthrose die nichts davon merken-auch wenn man auf den röntgenbildern kein gelenk mehr erkennen kann.
wichtig ist ob jemand beschwerden hat oder nicht.
vorbeugung: schwer zu sagen. es lässt sich kein so rechter faktor finden den die leute gemeinsam haben.
ich sehe ehemalige leistungssportler, büromenschen, leute nach unfällen, …-und alle haben sie beschwerden.
was sich aber günstig auswirkt (bei der behandlung) ist immer eine gute koordination/körpergefühl und v.a. „der wille zur bewegung“; jemand der 50 jahre seinen a… nicht aus dem sessel bekommen hat tut sich schwerer als jemand für den bewegung dazugehört.
ernährung scheint eine sehr grosse rolle zu spielen-aber auch hier sind wieder individuelle unterschiede führend. die meisten merken ganz einfach was sie vertragen und was nicht.
also locker bleiben und etwas machen (bewegung, ernährung ändern, …) wenn es denn irgendwann mal zwicken sollte.
wenn ich Dich richtig verstanden habe, handelt es sich um blosse Abnutzungserscheinungen, die dann je nach Belastung verstärkt auftreten?
Wo kommen denn die Wucherungen um die Gelenke her?
Meine Mutter musste schon unters Messer um die „Verhornungen“ (?) rausholen zu lassen, Arzt meinte, dass würde dann irgendwann so hart und gross, dass das Gelenk (da: Elle) in der Bewegung sehr eingeschränkt würde.
Sieht auch ‚unheimlich‘ aus, wie Hühnerbeine; Verdacht auf Gicht wurde schon ausgeschlossen.
Arthritis Arthose Osteorophose hohle oder weiche Knochen *im Kreis dreh*
Na ja, wie dem auch sei, ich würde am liebsten gar nicht alt werden um als naturgewollter schrottreifer Abfall zu enden :o)
wenn ich Dich richtig verstanden habe, handelt es sich um
blosse Abnutzungserscheinungen, die dann je nach Belastung
verstärkt auftreten?
im röntgenbild sieht man eben verschiedene mögliche veränderungen die dann in einen arthrose schweregrad eingeordnet werden. oft haben patienten mit stärkster a. aber keine subjektiven beschwerden.
was aber passieren kann ist dann eine a. „aktiviert“ wird-dann ist das gelenk entzündet, stark bewegungseingeschränkt (noch mehr als vorher) und tut weh; das nennt man dann aber arthritis.
Wo kommen denn die Wucherungen um die Gelenke her?
das ist zusätzlich angebauter knochen. wird überall dort gemacht wo mehr bzw. zuviel belastung aufs gelenk kommt um die entsprechende partie wiederstandsfähiger zu machen.
Meine Mutter musste schon unters Messer um die „Verhornungen“
(?) rausholen zu lassen, Arzt meinte, dass würde dann
irgendwann so hart und gross, dass das Gelenk (da: Elle) in
der Bewegung sehr eingeschränkt würde.
kann passieren-muss aber nicht.
ist ja eine reaktion des körpers um sich selbst zu helfen.
Na ja, wie dem auch sei, ich würde am liebsten gar nicht alt
werden um als naturgewollter schrottreifer Abfall zu enden :o)
immer dran denken: unsere garantie läuft mit 30 aus. bei mir ist`s heuer soweit (darf gar nicht dran denken!!) )).
die Veränderungen an den Knochen sind nichts weiter als Reaktionen des Körpers auf eine Knorpelzerstörung.
Nun muss man unterscheiden zwischen der Zerstörung von Knorpel wegen übermäßiger Belastung (z.B. die Arthrose im Knie und in der Hüfte) und der Zerstörung des Knorpels auf Grund einer Entzündungsreaktion, die wegen einer Fehlreaktion des Körpers abläuft (in dem Fall sind zuerst die Gelenke befallen, in denen die Knorpelschicht sehr dünn ist - Finger, Zehen).
Behandelt wird immer nur bei Beschwerden.
Vorbeugen kann man durch Bewegung.
Bei der Polyarthritis (das ist der richtige Name für die Arthrose an den vielen kleinen Gelenken) hilft das allerdings allenfalls gegen die Schmerzen im Laufe des Tages, kann aber die Erkrankung nicht stoppen.
Die Erkrankung, vor allem die schmerzhaften Schübe, können nur durch Medikamente gebessert werden.
Weitere Infos unter http://www.arthros.de
Mit freundlichen Grüßen
Dr. J. Sauer